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27. April 2014

Im Wald {Shakelt Photo-App}





























Shakelt Photo war einer der ersten Apps, die ich mir auf mein iPhone geladen hatte. Retro-Fotografie mit Polaroid-Effekt. Sowas musste ich natürlich haben!

Sie kommt ohne viel Schnick-schnack aus: knipsen und fertig.

Während man, wie bei einer echten Polaroid-Kamera, dem schnarrenden Geräusch lauscht, kann man sehen, wie sich das Polaroid über das Display schiebt und langsam entwickelt.
Durch Schütteln kann man die Entwicklung beschleunigen - ist das nicht lustig?

21. Oktober 2013

Spontanes Shooting in der Warenausgabe

Als wir neulich bei der Warenausgabe eines Möbelhauses vorfuhren, entdeckten meine Adleraugen das hier:
Ich ganz aufgeregt zu den Kindern:
"Schnell, klettert mal auf die Rampe hoch - wir müssen unbedingt ein paar Bilder machen!"

Zum Glück habe ich Kinder, die für jeden Blödsinn zu haben sind -außerdem war Rampenkletterei viel attraktiver, als im Auto zu warten...

Also machten wir rasch ein paar Bilder.
Auf der Heimfahrt habe ich ein paar der Aufnahmen "entfärbt", sieht auch aus, oder?




8. September 2013

Berlin in 2 halben Tagen

Wenn man vor und nach der Hochzeit seiner kleinen Schwester noch etwas von Berlin sehen möchte, artet das aufgrund von Zeitmangel schnell in Stress aus! Die Stadt ist einfach zu groß, zu vielfältig und zu interessant, um sie in knapp 20 Stunden zu erkunden.


 

Über den Dächern von Berlin wurden wir großzügig aufgenommen und bewirtet von der lieben Schwägerin und ihrem Mann. Als wir ankamen, stand schon ein großer Topf Chili con Carne bereit. Frisch gestärkt konnten wir anschließend durch die Stadt streunern...
Klares Pflichtprogramm für Berlin-Neulinge war die Besichtigung der Mauerreste. Ich war überrascht, wie schmal sie ist! In meiner Fantasie hatte ich mir die Mauer als dicke Festung vorgestellt - doch da habe ich wohl etwas mit dem Mittelalter verwechselt.


 



 



 

Luxus pur fanden wir in den Friedrichstadt-Passagen.
Anschließend schipperten wir etwas auf der Spree herum und bestaunten vor allem Architektur und Stadtpanorama.


 



 



 



 

Abends trafen wir uns mit einer weiteren Schwester meines Liebsten zum Pizzaessen. Highlight für die Kinder: eine Schaukel an einem alten Baum direkt vor dem Lokal!
Nach dem Essen pilgerten alle Mann zusammen heim in die gemütliche Dachwohnung, und während die Kinder sich müde ins Gästebett kuschelten, wurde bei unzähligen Kerzen auf dem Balkon Rotwein getrunken und bis spät in den Abend geplaudert. Gesellig war es, das Matratzenlager auf der Dachterrasse!
 
***
 
Der folgende Tag war komplett mit der Hochzeit meiner Schwester ausgefüllt - hier habe ich darüber berichtet. Die zweite Übernachtung fand daher in der Uckermark statt.
 
***
 
Am dritten Tag brachen wir gegen Mittag zu einem erneuten Kurzbesuch in Berlin auf:
Checkpoint Charlie nur vom Auto aus...


 

... denn viel wichtiger war uns eine feine und sehr leckere Empfehlung am Gendarmenmarkt: Fassbender & Rausch Schokoladen!
Frau Papagena war im Schokoladenhimmel! Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Schokolade über alles liebe - hier gingen mir die Augen über! Nicht nur die erlesenen Pralinen- und Schokosorten, sondern auch das luxuriöse Ambiente ließen mich den Atem anhalten.
Reichlich Gelegenheit, für liebe Menschen besondere Mitbringsel zu besorgen.
Eines muss ich in aller Deutlichkeit feststellen: Berlin ist so lecker! Bereits ein wenig später wurden wir zu einem hammer Burger-Laden geführt und ließen es uns schmecken. Meinen habe ich übrigens nicht vollständig gepackt, so riesig war er! Lustig war das Bier, das wir dort im Laden stehen sahen... unter den Zutaten ist unter anderem "Liebe" aufgeführt. Wie nett ist das denn?!
Mit vollen Bäuchen kugelten wir weiter zum Legoland Discovery Center am Potsdamer Platz. Dort war gerade StarWars Sonderausstellung, sehr zur Freude von zwei kleinen Rabauken.
Wir bestaunten Raumschiffe in Berliner Miniatur-Kulisse,
krabbelten á la mission impossible zwischen Laserstrahlen durch, und sahen uns einen extrem langweiligen Pseudo-4D-Film auf Legoanisch an. Hm.
Mein Fazit: das Lego Center kann man sich sparen!
 
Der Eintritt war mit 16,00 EUR pro Person echt happig... dafür wurde nichts wirklich Grandioses angeboten. Die Räumlichkeiten befinden sich im Tiefgeschoss ohne Tageslicht, die Miniatur-Landschaften waren mit einer dicken Staubschicht überzogen und wirkten ungepflegt. Richtig geärgert haben wir uns, als Herr Sohnemann bei einem "Rundgang" durch eine nachgestellte Fabrik (wie entsteht ein Legostein) einen Gutschein gewann. Der Gutschein beinhaltete einen gelben Legostein, auf den er sich gegen Vorlage des Gutscheines am Ausgang (direkt im Souvenirladen) seinen Namen prägen lassen konnte. Erwartungsfroh reichte er also sein Steinchen über den Tresen, bekam ihn mit Namen versehen zurück und auf einmal durften wir 0,50 Cent zahlen. Fanden wir unverschämt, rein aus Prinzip!
Bevor wir am Abend die Heimreise antraten, besuchten wir noch den Street Food Thursday in der Markthalle Neun. Wieder Essen, ich weiß!
Aber sooo lecker!
In der Markthalle Neun in Kreuzberg reihen sich Donnerstags kleine Imbissstände aneinander - einer feiner und leckerer, als der andere. Köstlichkeiten aus aller Welt werden direkt auf die Hand serviert... Ich holte mir afrikanische Getreidebällchen mit gebackenen Bananen und Erdnusssoße, anschließend einen scharf gewürzten Papayasalat, ebenfalls mit Erdnussstückchen und zu guter Letzt einen hervorragenden Espresso.
Der Schwager bevorzugte gegrilltes Fleisch, Fräulein Tochter gelüstete es nach Kässpatzen vom Heissen Hobel und hätten wir noch etwas mehr Platz im Magen gehabt, wären wir sicher noch über die Tiroler Speckplatte hergefallen...
Weil es so viel Spaß gemacht hat, haben wir uns auch schon für den nächsten Berlintrip ein interessantes Lokal ausgesucht:
Spezielle Empfehlung von Schwager &  Schwägerin - wir bleiben gespant!