Da ich gerade meine Bilder etwas ordne, hier noch ein Foto von Anfang des Jahres...
Ich war in letzter Zeit wieder Walken (alleine) und bin an vielen Stellen vorbeigekommen, die mit Erinnerungen an Ronja verknüpft sind.
Je nach Tagesverfassung fließen immer noch die Tränen, während ich so vor mich hin laufe.
Mein Herz fühlt sich in diesen Momenten seltsam klein und verschrumpelt an, während der Schmerz über die Augen nach draußen fließt. Mit energischen Schritten versuche ich der Beklemmung in meiner Brust davonzulaufen, Schweiß und Tränen brennen in den Augen.
Je schneller ich laufe, desto größer wird aber auch eine Wut in mir... ich bin wütend auf den Autofahrer, auf das Schicksal und auf den Hund, der nicht an meiner Seite blieb. Am meisten aber bin ich wütend auf mich selbst - ICH habe nicht bemerkt, dass sie auf die Straße lief.
Verdammte Scheiße aber auch!
Und dann, ganz allmählich, ebbt der Gefühlsausbruch wieder ab, ich bekomme wieder Luft und bemerke den Wind, der über die Felder streicht und mein Gesicht trocknet. Ich höre die Vögel, die Grillen und das Rauschen in den Bäumen... und ich fühle mich leer und ausgepowert - und irgendwie ruhig.
Nach einer Stunde Walken ist mein Kopf wieder frei und mein Herz ein kleines bisschen leichter. Bis zum nächsten Mal.
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2. Juli 2014
27. Mai 2014
Rückblick in Quadraten
Ihr Lieben,
ich möchte Euch allen von Herzen für die lieben und tröstenden Worte, und auch für die gedanklichen Umarmungen danken!
Es berührt mich sehr, wieviel Anteil Ihr an unserer Trauer nehmt.
*********************************
Nachdem ich/wir die letzten Tage so viel geweint haben, kehrt ganz allmählich wieder etwas Ruhe ein. Zurück bleibt ein leeres, dumpfes Gefühl... als wäre alle Freude aus meinem Alltag verschwunden.
Natürlich ist das Quatsch, und hin und wieder kann ich sogar wieder mit meinen Kindern lachen - aber wenn ich vormittags alleine bin, wird mir das Herz schwer.
Sicherlich braucht es einfach seine Zeit, bis die Traurigkeit kleiner wird - zurück bleibt dann die liebevolle Erinnerung an unsere weltbeste Hündin und all die großartigen Momente, die wir mit ihr erleben durften.
********************************
...Und leise, ganz, ganz leise... kommt die Frage um die Ecke geschlichen, ob wir uns vorstellen könnten, nocheinmal einen Hund zu haben...
Aber diese Entscheidung kann ich momentan noch nicht treffen. Das ist noch zu früh.
ich möchte Euch allen von Herzen für die lieben und tröstenden Worte, und auch für die gedanklichen Umarmungen danken!
Es berührt mich sehr, wieviel Anteil Ihr an unserer Trauer nehmt.
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Nachdem ich/wir die letzten Tage so viel geweint haben, kehrt ganz allmählich wieder etwas Ruhe ein. Zurück bleibt ein leeres, dumpfes Gefühl... als wäre alle Freude aus meinem Alltag verschwunden.
Natürlich ist das Quatsch, und hin und wieder kann ich sogar wieder mit meinen Kindern lachen - aber wenn ich vormittags alleine bin, wird mir das Herz schwer.
Sicherlich braucht es einfach seine Zeit, bis die Traurigkeit kleiner wird - zurück bleibt dann die liebevolle Erinnerung an unsere weltbeste Hündin und all die großartigen Momente, die wir mit ihr erleben durften.
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...Und leise, ganz, ganz leise... kommt die Frage um die Ecke geschlichen, ob wir uns vorstellen könnten, nocheinmal einen Hund zu haben...
Aber diese Entscheidung kann ich momentan noch nicht treffen. Das ist noch zu früh.
24. Mai 2014
in memoriam { Ronja }
Liebe Ronja,
heute ist der zweite Tag ohne Dich.
Es fällt mir so unendlich schwer, das zu glauben. Ich höre noch Dein Trappeln auf dem Holzboden. Oder den tiefen, zufriedenen Seufzer, den Du jedes Mal gemacht hast, wenn Du Dich hingelegt hast. Ich kann auch noch Dein weiches Fell an meinem Fuß spüren, wenn ich mir barfuß am Waschbecken die Zähne putze.
Wenn ich in den Garten schaue, sehe ich Dich umhertollen oder, im Schatten liegend an einem Stock knabbern.
Doch wenn ich die Haustüre aufschließe, empfängt mich nur noch Stille.
Ich vermisse Dich so sehr, dass es weh tut.
Nie hätte ich gedacht, dass ich wegen einem Hund so viele Tränen vergießen könnte. Doch, ich kann.
Ich weine laut, und ich weine leise.
Ich weine, bis es mich schüttelt und friert,
oder bis mir vor Erschöpfung die Augen zu fallen.
Mein Herz ist gebrochen, und sosehr ich auch weine, scheint doch der Schmerz nicht nachzulassen.
Liebe Ronja,
Du warst nicht nur ein Hund, Du warst meine Freundin.
Du hast mich jeden Tag mit Deiner Lebensfreude angesteckt und aus mir einen besseren Menschen gemacht.
Durch Dich war ich zu Aktivität und festem Zeitmanagement gezwungen - gut so! Ich brauche das, denn ich vertrödel gerne mal die Stunden...
Ronja, ohne dass es mir klar war, warst Du ein Teil von mir geworden. Wie gerne würde ich noch einmal meine Nase in Deinem Fell vergraben.
Erst seit einigen Monaten hatte ich endlich das Gefühl, dass alles "richtig" ist. Du warst aus dem Welpenalter raus, unser Alltag war eingespielt und wir konnten Dich jederzeit überallhin mitnehmen, so brav warst Du!
Ich weiß, dass Du es gut gehabt hast mit uns.
Aber ich weiß erst jetzt, wie gut wir es mit Dir gehabt haben!
Scheiß auf Matschwetter und Dreck im Haus!
Scheiß auf Hundehaare und Zecken im Fell!
Ach, wenn mir doch jemand meinen Hund wieder geben könnte!
Liebe Ronja,
warum bist Du vorgestern zurück auf die Straße gelaufen?
Wie oft sind wir diese Strecke nun schon gemeinsam gegangen... niemals zuvor hast Du an dieser Stelle abgedreht.
Was hast Du gesehen, als ich einen Augenblick lang durch die Kühe auf der Weide abgelenkt war?
Wolltest Du mit einer Katze spielen?
Oder einen Raben jagen?
Niemals werde ich das furchtbare Jaulen aus meinem Gedächtnis streichen können, als Dich das Auto erfasst hat. Niemals kann ich die Kälte vergessen, die mich in diesem Moment durchzogen hat - ich wusste sofort, dass nichts mehr gut ist.
Als ich die Straße erreichte, warst Du schon gegangen. Dein Genick war gebrochen, doch Du sahst aus, als würdest Du schlafen.
Ich bin froh, dass ich Dich nach dem Tierarzt noch einmal mit nach Hause genommen habe, denn so konnten wir uns alle von Dir verabschieden - auch die Kinder.
Liebe Ronja,
die Kuscheltiere sind ein Abschiedsgeschenk von den Kindern an Dich. Damit Du Spielzeug hast auf der Himmelswiese.
Nun sitze ich hier, ohne Dich, und muss mich von meinen eigenen Kindern trösten lassen. Sie schaffen es momentan besser als ich, den Verlust zu verkraften.
Ich bin gestern früh alleine Spazieren gegangen, ohne Dich.
Ich habe auf der Bank gesessen, vor der Du mich ein letztes Mal angesehen hast und ich das letzte Bild geknipst habe - fünf Minuten vor dem Unfall.
Ach Ronja!
Danke für die schöne Zeit mir Dir!
Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder mein Herz verschenken kann - es ist in tausend Stücke zerbrochen.
heute ist der zweite Tag ohne Dich.
Es fällt mir so unendlich schwer, das zu glauben. Ich höre noch Dein Trappeln auf dem Holzboden. Oder den tiefen, zufriedenen Seufzer, den Du jedes Mal gemacht hast, wenn Du Dich hingelegt hast. Ich kann auch noch Dein weiches Fell an meinem Fuß spüren, wenn ich mir barfuß am Waschbecken die Zähne putze.
Wenn ich in den Garten schaue, sehe ich Dich umhertollen oder, im Schatten liegend an einem Stock knabbern.
Doch wenn ich die Haustüre aufschließe, empfängt mich nur noch Stille.
Ich vermisse Dich so sehr, dass es weh tut.
Nie hätte ich gedacht, dass ich wegen einem Hund so viele Tränen vergießen könnte. Doch, ich kann.
Ich weine laut, und ich weine leise.
Ich weine, bis es mich schüttelt und friert,
oder bis mir vor Erschöpfung die Augen zu fallen.
Mein Herz ist gebrochen, und sosehr ich auch weine, scheint doch der Schmerz nicht nachzulassen.
Liebe Ronja,
Du warst nicht nur ein Hund, Du warst meine Freundin.
Du hast mich jeden Tag mit Deiner Lebensfreude angesteckt und aus mir einen besseren Menschen gemacht.
Durch Dich war ich zu Aktivität und festem Zeitmanagement gezwungen - gut so! Ich brauche das, denn ich vertrödel gerne mal die Stunden...
Ronja, ohne dass es mir klar war, warst Du ein Teil von mir geworden. Wie gerne würde ich noch einmal meine Nase in Deinem Fell vergraben.
Erst seit einigen Monaten hatte ich endlich das Gefühl, dass alles "richtig" ist. Du warst aus dem Welpenalter raus, unser Alltag war eingespielt und wir konnten Dich jederzeit überallhin mitnehmen, so brav warst Du!
Ich weiß, dass Du es gut gehabt hast mit uns.
Aber ich weiß erst jetzt, wie gut wir es mit Dir gehabt haben!
Scheiß auf Matschwetter und Dreck im Haus!
Scheiß auf Hundehaare und Zecken im Fell!
Ach, wenn mir doch jemand meinen Hund wieder geben könnte!
Liebe Ronja,
warum bist Du vorgestern zurück auf die Straße gelaufen?
Wie oft sind wir diese Strecke nun schon gemeinsam gegangen... niemals zuvor hast Du an dieser Stelle abgedreht.
Was hast Du gesehen, als ich einen Augenblick lang durch die Kühe auf der Weide abgelenkt war?
Wolltest Du mit einer Katze spielen?
Oder einen Raben jagen?
Niemals werde ich das furchtbare Jaulen aus meinem Gedächtnis streichen können, als Dich das Auto erfasst hat. Niemals kann ich die Kälte vergessen, die mich in diesem Moment durchzogen hat - ich wusste sofort, dass nichts mehr gut ist.
Als ich die Straße erreichte, warst Du schon gegangen. Dein Genick war gebrochen, doch Du sahst aus, als würdest Du schlafen.
Ich bin froh, dass ich Dich nach dem Tierarzt noch einmal mit nach Hause genommen habe, denn so konnten wir uns alle von Dir verabschieden - auch die Kinder.
Liebe Ronja,
die Kuscheltiere sind ein Abschiedsgeschenk von den Kindern an Dich. Damit Du Spielzeug hast auf der Himmelswiese.
Nun sitze ich hier, ohne Dich, und muss mich von meinen eigenen Kindern trösten lassen. Sie schaffen es momentan besser als ich, den Verlust zu verkraften.
Ich bin gestern früh alleine Spazieren gegangen, ohne Dich.
Ich habe auf der Bank gesessen, vor der Du mich ein letztes Mal angesehen hast und ich das letzte Bild geknipst habe - fünf Minuten vor dem Unfall.
Ach Ronja!
Danke für die schöne Zeit mir Dir!
Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder mein Herz verschenken kann - es ist in tausend Stücke zerbrochen.
18. Mai 2014
Auf den Hund gekommen {warum Frau Papagena total PRO Hund ist}
Du überlegst, Dir einen Hund anzuschaffen?
Vielleicht, weil man dann endlich regelmäßig Bewegung hätte?
Oder, weil man gezwungen ist, an die frische Luft zu gehen?
Oder hast du Kinder und möchtest, dass diese mit einem Tier aufwachsen?
Oder du hast keine Kinder und Sehnsucht nach einem Lebewesen, um dass du dich kümmern darfst und das dich bedingungslos liebt?
Vielleicht hast du ein Haus am Waldrand und würdest dich abends, wenn es draußen dunkel wird, mit einem Hund sicherer fühlen?
Oder du würdest furchtbar gerne im Wald laufen, fühlst dich aber seltsam beklommen, so ganz ohne Begleitung?
Ich kann nur sagen: Tu es! Schaff dir einen Hund an!
Ein Hund ist nicht nur ein Hund. Ein Hund ist ein vierbeiniger Freund. Ein Stimmungsbarometer, ein Tröster. Ein Spielkamerad und ein Sachenfinder. Ein Hund hört niemals auf, sich über dich zu freuen... egal, wie grantig du gerade guckst.
Ein Hund sucht deine Nähe und möchte dir gefallen. Wo du bist, da ist auch die Fellnase nicht fern.
***********************************************
Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
Louis Armstrong
***********************************************
Ein Hund springt freiwillig in den Kofferraum, wenn er dich begleiten darf. Nicht nur das, ein Hund folgt dir überall hin... zur Not auch in ein Schlauchboot oder eine Seilbahn. Hauptsache, er darf mit!
Ein Hund freut sich über Aufgaben und lernt schnell.
Hast du einen Hund, verlierst du nie dauerhaft die Zeit aus den Augen, denn seine innere Uhr ist verlässlich.
Er weiß, wann es Zeit ist für die Gassi-Runde oder fürs Futter ,und erinnert dich daran.
Wenn du täglich mit dem Hund spazieren gehst, steigern sich deine Abwehrkräfte. Du wirst feststellen, dass du kaum noch anfällig bist für Schnupfen & Co.
Du bekommst eine frische Gesichtsfarbe und Kondition.
Du hast endlich einen guten Grund, schöne Gummistiefel und Regenjacke zu kaufen und bekommst ab sofort jede Jahreszeit mit allen Sinnen zu spüren.
Du wirst feststellen, wie schön es bei Regen im Wald ist.
Oder bei Morgennebel auf den Feldern.
Du wirst einen Regenbogen sehen und erstaunt feststellen, wie lange du schon keinen mehr gesehen hattest.
******************************************
Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat.
Roger Caras
*******************************************
Du lernst wieder, einfach mal still zu sein und zu lauschen. Und dann wirst du in der Stille die betörende Klänge der Natur wahrnehmen und nicht eine Sekunde dein iPod vermissen.
Wenn du deinen Garten gießt, wird der Hund begeistert durch den Wasserstrahl springen (sofern er Wasser liebt) und dich jedes Mal mit seiner Freude anstecken.
Auf deinen Spaziergängen wirst du in Zukunft nicht mehr zu Boden blicken, sondern die Gegend aufmerksam beobachten. Niemand wird sich unbemerkt nähern, denn du hast deine Augen stets überall. Du wirst anderen Menschen ins Gesicht sehen und wieder öfter grüßen.
Im Biergarten oder Einkaufszentrum wird dein vierbeiniger Begleiter kleine Kinderhände magisch anziehen. Ein kurzer Blick, ein Lächeln und die Frage, ob man mal streicheln darf...
Ein Hund wird dir sein Leben lang treu sein.
Dafür nimmst du gerne Matschpfoten, Hundehaare und zerkaute Schuhe in Kauf. Du wirst feststellen, dass man bei einem Hundefurz nicht das Bewusstsein verliert - höchstens beinahe.
Aber man kann ja lüften.
Und putzen.
Und staubsaugen und Fell bürsten.
*****************************************
Natürlich kann man ohne Hund leben - aber es lohnt sich nicht.
Heinz Rühmann
******************************************
Vielleicht, weil man dann endlich regelmäßig Bewegung hätte?
Oder, weil man gezwungen ist, an die frische Luft zu gehen?
Oder hast du Kinder und möchtest, dass diese mit einem Tier aufwachsen?
Oder du hast keine Kinder und Sehnsucht nach einem Lebewesen, um dass du dich kümmern darfst und das dich bedingungslos liebt?
Vielleicht hast du ein Haus am Waldrand und würdest dich abends, wenn es draußen dunkel wird, mit einem Hund sicherer fühlen?
Oder du würdest furchtbar gerne im Wald laufen, fühlst dich aber seltsam beklommen, so ganz ohne Begleitung?
Ich kann nur sagen: Tu es! Schaff dir einen Hund an!
Ein Hund ist nicht nur ein Hund. Ein Hund ist ein vierbeiniger Freund. Ein Stimmungsbarometer, ein Tröster. Ein Spielkamerad und ein Sachenfinder. Ein Hund hört niemals auf, sich über dich zu freuen... egal, wie grantig du gerade guckst.
Ein Hund sucht deine Nähe und möchte dir gefallen. Wo du bist, da ist auch die Fellnase nicht fern.
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Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
Louis Armstrong
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Ein Hund springt freiwillig in den Kofferraum, wenn er dich begleiten darf. Nicht nur das, ein Hund folgt dir überall hin... zur Not auch in ein Schlauchboot oder eine Seilbahn. Hauptsache, er darf mit!
Ein Hund freut sich über Aufgaben und lernt schnell.
Hast du einen Hund, verlierst du nie dauerhaft die Zeit aus den Augen, denn seine innere Uhr ist verlässlich.
Er weiß, wann es Zeit ist für die Gassi-Runde oder fürs Futter ,und erinnert dich daran.
Wenn du täglich mit dem Hund spazieren gehst, steigern sich deine Abwehrkräfte. Du wirst feststellen, dass du kaum noch anfällig bist für Schnupfen & Co.
Du bekommst eine frische Gesichtsfarbe und Kondition.
Du hast endlich einen guten Grund, schöne Gummistiefel und Regenjacke zu kaufen und bekommst ab sofort jede Jahreszeit mit allen Sinnen zu spüren.
Du wirst feststellen, wie schön es bei Regen im Wald ist.
Oder bei Morgennebel auf den Feldern.
Du wirst einen Regenbogen sehen und erstaunt feststellen, wie lange du schon keinen mehr gesehen hattest.
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Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat.
Roger Caras
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Du lernst wieder, einfach mal still zu sein und zu lauschen. Und dann wirst du in der Stille die betörende Klänge der Natur wahrnehmen und nicht eine Sekunde dein iPod vermissen.
Wenn du deinen Garten gießt, wird der Hund begeistert durch den Wasserstrahl springen (sofern er Wasser liebt) und dich jedes Mal mit seiner Freude anstecken.
Auf deinen Spaziergängen wirst du in Zukunft nicht mehr zu Boden blicken, sondern die Gegend aufmerksam beobachten. Niemand wird sich unbemerkt nähern, denn du hast deine Augen stets überall. Du wirst anderen Menschen ins Gesicht sehen und wieder öfter grüßen.
Im Biergarten oder Einkaufszentrum wird dein vierbeiniger Begleiter kleine Kinderhände magisch anziehen. Ein kurzer Blick, ein Lächeln und die Frage, ob man mal streicheln darf...
Ein Hund wird dir sein Leben lang treu sein.
Dafür nimmst du gerne Matschpfoten, Hundehaare und zerkaute Schuhe in Kauf. Du wirst feststellen, dass man bei einem Hundefurz nicht das Bewusstsein verliert - höchstens beinahe.
Aber man kann ja lüften.
Und putzen.
Und staubsaugen und Fell bürsten.
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Natürlich kann man ohne Hund leben - aber es lohnt sich nicht.
Heinz Rühmann
25. Januar 2014
Der Winter ist zurück
Wir genießen hier unser Wochenende, hatten Besuch, und waren zum Frühstück eingeladen. Haben Hausaufgaben gemacht, Cookies gebacken und Einkäufe erledigt.
Heute Abend waren wir beim Wurz essen, eine unserer absoluten Lieblingsgaststätten. Hervorragende Küche und zwei sympathische, junge Chefs - wir fühlen uns dort immer wie im Gourmet-Himmel!
31. Oktober 2013
19. Oktober 2013
Ronja feiert Geburtstag
Heute wurde Hundemädchen Ronja 1 Jahr alt. Selbstverständlich ist ihr das völlig Schnuppe, nicht aber den Kindern!
Die haben schon vor zwei Wochen das Taschengeld zusammengekratzt und in Hundespielzeug investiert. Wir haben ihnen, leicht gerührt, das Geld rückerstattet...
Dennoch freuten sie sich ganz riesig darauf, das neue Hunde-Entertainment mit Ronja einzuweihen, und auch ausgiebiger Familienspaziergang war für heute geplant, zu Hundis Ehren. Der Spaziergang musste dann leider ausfallen, aus Gründen.
Dafür waren wir fast den ganzen Nachmittag mit ihr im Garten - sie hatten ihren Spaß!
Nachdem ich letzten Winter während der ersten Wochen mit Hundebaby am Rande der Verzweiflung stand, kann ich sie mir mittlerweile überhaupt nicht mehr wegdenken. Eine treue Seele, diese Hündin!Ich wage zu behaupten, dass sich Ronja bei uns
27. September 2013
Freuden des Alltags {Killerhund schlägt wieder zu}
Neulich bot sich mir ein schockierender Anblick, als ich ins Wohnzimmer kam. Zum Glück war es nicht ein Kissen von unserem Sofa, sonders des Hundes liebstes Lieblingskissen. Selbst Schuld, pff!
28. Juni 2013
Einsamkeit bei 11°C {Badesee-Romantik in kleinen Dosen}
Wenn man an einem frühen Junimorgen bei 11°C an den See fährt, kann es passieren, dass man völlig allein auf weiter Flur steht.
Immerhin, Ronja war so freundlich, mich zu begleiten.
Völlige Stille am Kiesstrand, an dem sich normalerweise zu dieser Jahreszeit die Badegäste tummeln...
Meine hündische Begleiterin freute sich und tummelte sich mit Inbrunst im Wasser...
Das Hunde-Baden-Verboten-Schild ignorierten wir einfach mal.
Kann ein Hund glücklicher aussehen?
Der tote Fisch sah allerdings nicht so glücklich aus. Ich gleich so: "Alarm, Alarm - verseuchtes Wasser!"
Dann zog ich allerdings die Möglichkeit in Betracht, dass der Fisch an Altersschwäche gestorben sein könnte, und beruhigte mich wieder.
Ich hätte noch lange, lange am Ufer stehen und aufs Wasser blicken können. Leider schrillte plötzlich mein Handy - ein Anruf aus der Zivilisation: Herr Papageno benötigte Schreibkram von mir, umgehend. Wie lange ich ungefähr brauchen würde, bis ich vor Ort im Büro sei?
Tja, lieber Romantik in kleinen Dosen, als gar keine!
***
Ich eilte mit nassem Hund nach Hause und erledigte den unromantischen Schreibkram, umgehend.
9. Juni 2013
Hundeleben {Ronja}
Kinder, wie die Zeit vergeht!
Ronja Räuberkind ist inwzischen fast 8 Monate alt und zu einer stattlichen Hündin herangewachsen.
Nix mehr mit flauschig-tapsigem Welpencharme!
Wegdenken kann ich sie inwzischen nicht mehr, sie gehört jetzt dazu, zum Papagena´schen Familienzirkus.
Nachdem wir zweimal das Futter gewechselt haben, klappt es auch mit der Verdauung gut - überhaupt haben wir mittlerweile zu einem geregelten Tagesablauf gefunden.
Morgens um 6:15 Uhr gehe ich eine kleine erste Runde mit ihr, um hinterher in Ruhe erst mich, und dann die Kinder im Bad für den Tag fertig zu machen. Während dem Frühstück liegt sie auf ihrem Platz in der Küche, und wenn die Kinder zum Schulbus gelaufen sind, bekommt Ronja ihre Mahlzeit.
Nachdem die Küche sauber ist, laufe ich die große Runde mit ihr. Die dauert eine gute Stunde (oder länger)... machmal durch den Wald, manchmal über die Felder... und wenn ich richtig viel Zeit habe, lasse ich sie auch ins Auto springen und fahre zum Beispiel an einen See zum Spaziergang.
Bevor ich die Kinder von der Schule abhole, darf sie kurz an unsere "Pinkel-Insel"... ein kleiner Grünstreifen zwischen unserer und der Nachbarstraße mit drei Bäumen und etwas Gras. Ideal für ein rasches Pipi zwischendurch (solange der Garten unpassierbar ist).
Nachmittags laufen die Kinder kurz mit ihr, und abends zwischen 21:00 und 22:00 Uhr erbarmt sich meistens der Liebste.
Ich finde, Ronja hat es mit uns ganz gut erwischt. Und wir mit ihr.
21. Mai 2013
Morgenstund hat Gold im Mund...
Wollt Ihr wissen, wie mein Morgen abläuft?
Pünktlich um 6:15 Uhr steht unser Goldie Ronja vor meinem Bett und schaut mich mit exakt diesem Blick an.
Ich schaue dann mit exakt diesem Blick zurück:
Aber es hilft ja nix - der Hund muss raus!
Also schlüpfe ich verschlafen in meine Gummistiefel und Fleecejacke und mache mich auf den Weg. Direkt hinterm Haus beginnt ein hübscher, kleiner Trampelpfad. Er führt in der einen Richtung in die Felder und in der Anderen in den Ort.
Neulich hatte es über Nacht geregnet und große Pfützen säumten den Weg. Die Stimmung der aufgehenden Sonne war einmalig schön!
Ronja trägt meistens zwei bis fünf verschiedene Stöcke den Weg entlang. Jedes Mal, wenn sie einen Stock findet, wird der soeben Aufgesammelte wieder fallen gelassen und das in ihren Augen bessere Exemplar mitgetragen.
Hat sie ihr Geschäft erledigt, lässt sie sich gerne mitten auf dem Weg nieder, um auf dem Fundstück herumzukauen.
Der letzte Stock wird bis vor die Haustüre mitgenommen. Dort wartet er neben den Gummistiefeln auf den nächsten Spaziergang.
Eine riesengroße Freude kann man dem Hundemädchen machen, wenn man einen der Stöcke für sie wirft. Je weiter, desto besser!
Sie bringt ihn zuverlässig und mit aufgeregtem Hecheln zurück, denn natürlich sollte man gleich nochmal werfen!
Und nochmal, und nochmal!
Der Hund hat leider keinen Ausschalter und könnte den ganzen Tag nix anderes machen!
Ich muss mittlerweile gestehen, dass dieser kurze, erste Morgenspaziergang richtig gut tut - erfrischt und wach verschwinde ich danach im Badezimmer, während der Hund zufrieden auf die nächste Runde wartet.
Das ist dann übrigens mein "Nachher-Blick". Schon besser, oder?
***
Wie läuft es bei Euch so in der Früh?
28. April 2013
Papagenas Wochenend-Newsletter
Dieses Wochenende habe ich statt der üblichen 365Jeans meine feine Stoffhose hervorgekramt, meine Vintage-Beuteltasche gegen eine Clutch getauscht, und gemeinsam mit Herrn Papageno die Münchner Schickeria erlebt...
Wir hatten Karten für Schubecks Teatro und durften neben einem hervorragendem Menue die Bühnenshow im eigens dafür errichteten Zelt erleben.
Obwohl mir an dem Abend einige der Künstler ganz gut gefallen haben, muss ich sagen, dass ich nicht restlos begeistert war und das Event dem (hohen) Preis nicht gerecht wird.
Allgemeine Zielgruppe ist wohl eher älteres Publikum, und mancher Gag des Abends wirkte auf mich süffisant und angestaubt.
Auch die ganze Jongliererei und Balanciererei, sowie halbnackte Verrenkerinnen in Glitzer-BH... ach, irgendwie nix Neues.
Mir persönlich hätte das wirklich sehr leckere Menue mit einem frischen Comedy-Programm besser geschmeckt.
Selbst Herrn Schubecks Kurzauftritt am Ende der Show fand ich eher enttäuschend, denn er wirkte beim Händeschütteln und Fan-Foto-Posieren recht gelangweilt und betonte dafür aber fast übertrieben oft, wie dringend man Gutscheine für die Show kaufen sollte - das nächste Weihnachten steht ja quasi bereits vor der Tür.
Umso schöner war der Sonntagmorgen. Da die Kinder bei der Oma übernachtet hatten, konnten wir ausschlafen und Kuscheln nach Herzenslust (zumindest so lange, bis der Hund raus musste).
Und auch für ein üppiges Frühstück war gesorgt: dieses hatte meine Schwiegermutter für uns vorbereitet, als wir kamen, um die Kinder abzuholen. Mit Lachs, Wurst, Käse und Frühstücksei ging es uns richtig gut! Vielen Dank dafür!
Auch in Schwiegermutters Zuhause gibt es neuerdings einen kleinen Vierbeiner, daher hatten wir Ronja natürlich dabei. Während wir gemeinsam am Früstückstisch saßen, tobten die Hunde draußen im Garten miteinander.
Ronja ist übrigens der größere Hund auf den Bildern!
Wahnsinn, wie schnell sie "ein fertiger Hund" wurde, oder?
***
Hat es eigentlich bei Euch den angekündigten Regen gegeben?
Bei uns blieb er aus, dabei hätte der Garten durchaus etwas Wasser brauchen können. Überlege, morgen das erste Mal mit dem Gartenschlauch zu gießen.
Ein Amselpärchen hat sich seit einigen Tagen ein Nest in unseren Hausbaum gebaut und angefangen zu brüten. Ausgerechnet dieser Baum muss höchstwahrscheinlich die nächsten Wochen gefällt werden, da bei den anstehenden Gartenarbeiten seine Wurzeln stark beschädigt werden und wir nicht sicher sind, ob er das überstehen wird.
Bin unglaublich traurig deswegen, ich liebe diesen Baum!
Waren letzte Woche unverbindlich Bäume gucken in einer nahe gelegenen Baumschule... das hat mich irgendwie noch trauriger gemacht. Bis ein Baum wirklich aussieht, wie ein Baum, dauert es Jahre! Was ich dort gesehen habe, sah aus, wie auf den Kopf gestellte Reisigbesen. Ich würd´so gern meinen Baum behalten.
Muss unbedingt die Tage "Hausbaum" googlen, um mich mit dem Gedanken an einen neuen Baum besser anzufreunden. Blöd auch, dass der dann erst im Herbst gepflanzt werden kann - das wird ein kahler Sommergarten dieses Jahr!
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