Ein herzliches Hallo an alle da draußen - es gibt mich noch!
Es hat sich in der vergangenen Zeit so vieles verändert. Die Kinder sind inzwischen Teenager, die mehr und mehr ihre eigenen Wege gehen. Sie werden reifer, selbstorganisierter und unternehmen viel mit ihren Freunden. Sie brauchen mich nicht mehr auf die gleiche Weise, wie es vor einigen Jahren noch der Fall war.
Es ist wunderbar, ihre persönlichen Entwicklungen zu begleiten - ich staune über ihre Gedanken, ihre Weltanschauung, ihren Mut und ihre Art, voller Zuversicht in die Zukunft zu blicken.
In mir ist so viel Dankbarkeit!
Ich bin dankbar über das Vertrauen, das die Kinder mir weiterhin entgegenbringen. Sicher ist mir bewusst, dass sie mir nicht mehr alles erzählen... aber das ist in Ordnung.
Es gehört zur Eigenständigkeit dazu, sich mehrere Säulen zu errichten, auf die man sein Vertrauen stützt.
Ich bin dankbar für all die Liebe, die zwischen uns fließt.
Sie ist einfach da, wir sprechen kaum wirklich darüber... doch spüre ich sie jeden Tag wie einen warmen Sonnenstrahl, wenn wir uns in die Augen sehen.
Ich bin so dankbar für unser gutes Leben. Wir haben ein gemütliches Zuhause und brauchen uns um die Dinge des täglichen Bedarfs keine Sorgen zu machen. Wie wenig selbstverständlich das in der heutigen Zeit doch ist!
Ich fühle eine große Dankbarkeit für all die kleinen und großen Dinge, die ich erleben durfte... jede einzelne Situation hat mich zu dem Mensch gemacht, der ich bin.
Wie könnte also irgend etwas davon nicht gut gewesen sein?
Jede noch so unangenehme Situation ist eine Chance zur Selbstreflexion und bringt mich weiter. Jede angebliche Fehlentscheidung ist rückblickend die Möglichkeit zur Kurskorrektur gewesen.
Ich wundere mich, dass ich so lange gebraucht habe, endlich auf meine innere Stimme zu vertrauen. Vollständig, ohne Zweifel und Verunsicherung durch äußere Einflüsse.
Jetzt, wo ich es tue, ist vieles so klar geworden.
Viele Themen, über die ich lange gegrübelt hatte, sind nun nicht mehr so wichtig für mich.
Auch dafür bin ich momentan unendlich dankbar.
Ich bin immer noch eine emotionale Esserin.
Emotionen aller Art beeinflussen, was ich mir wann und in welcher Menge einverleibe. Das ist so, seit ich mich erinnern kann.
Ich bin jetzt an dem Punkt, dass ich diese Tatsache vollständig als das akzeptieren kann, was sie ist: meine eigene Schöpfung.
Dieses Verhaltensmuster habe ich mir hübsch über viele Jahrzehnte angeeignet - niemand zwang mich dazu.
Es war meine Art, Konflikte, Situationen und Emotionen zu "verdauen".
Ich weiß jetzt aber, dass ich mich zu jedem Zeitpunkt zu einem neuen Verhalten entscheiden kann. Nichts hindert mich daran.
Es ist im Grunde völlig egal, was gestern oder vor 10 Jahren war, denn heute kann ich es einfach anders machen - ich habe das Spiel durchschaut. Dafür bin ich so dankbar!
So übe ich mich jeden Tag, die Emotionen als solche zu erspüren, und mir Alternativen zu schaffen, um in mein Gleichgewicht zurück zu finden.
Eine Alternative ist das Yoga.
Ich mache es nur für mich, im Schlafzimmer auf einer Matte - gerne zu einem Anfänger-Video auf YouTube von Mady Morrison.
Ich bin noch sehr steif und unflexibel, viele Übungen gelingen nicht so, wie sie vorgemacht werden. Aber das ist egal, denn das Gefühl nach einer Yogapraxis ist unvergleichlich!
Ich fange allmählich an, meinen Körper wieder zu spüren, ihn zu umarmen und zu lieben. Ihm dankbar zu sein für alles, was er für mich tut... nach allem, was ich ihm angetan habe!
Eine weitere Alternative ist das Schreiben.
Ich meine nicht das Bloggen - obwohl ich große Lust habe, genau das auch wieder mehr zu tun.
Ich spreche vom Tagebuchschreiben. Nur für mich. Niemand liest es, nicht einmal ich selbst, wenn es erst einmal geschrieben wurde.
Hierfür habe ich eine größere Ausgabe getätigt, und mir ein MacBook Air geleistet... und ich liebe es!
Dieses kleine, leichte Notebook lässt sich wunderbar überall aufklappen, und schon geht´s los.
Ich schreibe bei schönem Wetter auf der Terrasse in der Sonne, oder bei weit geöffneter Terrassentüre im Wohnzimmer, oder am Esstisch in der Küche, oder auch mal abends im Bett.
Schreiben fällt mir leicht. Es fließt einfach aus mir heraus - die Finger fliegen fast von allein über die Tastatur, und ich habe das Gefühl, mit meinen Gedanken (beinahe) Schritt halten zu können.
Schreiben räumt das Hirnchaos auf und schafft Platz für neue, großartigere Gedanken.
Schreiben beruhigt, denn ich brauche mir keine Sorgen zu machen, etwas Wichtiges zu vergessen - habe ich doch alles bereits notiert.
Schreiben zeigt mir, wo ich stehe... frei nach dem Motto: "ich weiß erst, was ich denke, wenn ich höre, was ich sage".
So wird mir oft während des Schreibens selbst erst klar, wo der Schuh wirklich drückt.
Verrückt, als würde ich den Text eines anderen Menschen lesen.
Meine dritte neue Verhaltensalternative ist die Achtsamkeit.
Der Begriff ist in letzter Zeit so häufig gefallen, dass er etwas überstrapaziert wurde... aber er beschreibt dennoch sehr gut, was ich meine.
Ich beobachte mich genauer während meiner täglichen Handlungen.
Ich lasse zu, mich voll zu stopfen, um hinterher zu merken, wie unangenehm das Gefühl im Magen wirklich ist.
Ich lasse auch zu, echten Hunger zu spüren... versuche bewusst, ihn eine Weile auszuhalten. Was für ein Fest ist es dann, eine gute Mahlzeit zu genießen!
Täglich fülle ich mir morgens eine Thermoskanne mit kochendem Wasser und einigen Scheibchen frischem Ingwer. Dies trinke ich über den Tag verteilt und stelle erstaunt fest, wieviel weniger Darmbeschwerden ich seitdem habe. Das kohlensäurehaltige Mineralwasser trinke ich kaum noch... und ohne es geplant zu haben, hat sich auch mein Kaffeekonsum stark verringert.
Um mein Bewusstsein für gesunde Portionsgrößen während des Essens zu schulen, hilft mir eine App zum Kalorienzählen. Ich verwende sie nicht jeden Tag, und überschlage teilweise die Dinge recht grob - dennoch zeigt sich ein deutlicher Unterschied zu meinen vorherigen Nahrungsmengen. Der Schlüssel für mich ist hier, nicht mehr weg zu sehen, und meine Verhaltensmuster zu ignorieren.
Mental übe ich mich intensiv darin, im Heute zu leben.
Ich wache auf, und es ist Heute.
Und morgen wache ich auf, und es ist auch Heute.
Und gestern als ich aufwachte, war ebenfalls Heute.
Alles, was mir zur Schaffung meines Lebens zur Verfügung steht, ist das HEUTE. Das ist alles, was zählt.
Ich brauche also beim Aufwachen morgens keinen Gedanken mehr an die Vergangenheit zu verschwenden, denn sie ist... vorbei.
Sie hat keinen Einfluss auf das, was ich entscheide, HEUTE zu sein.
Auch diese Sache erfüllt mich mit Gelassenheit und Dankbarkeit.
Es ist so viel einfacher, wenn man erst einmal damit aufhört, sich ständig selbst zu zerfleischen!
Es ist so viel befreiender, wenn man begreift, dass man selbst für seine Grenzen verantwortlich ist... dass es nichts gibt, was man nicht denken, tun oder sein kann.
Wir selbst legen die Regeln für unser Leben fest.
Wir selbst bestimmen, was für uns Bedeutung hat.
Wir selbst entscheiden, wohin die Reise führt.
Es war nie anders.
Dankbarkeit.
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5. April 2018
19. September 2016
Schnappschüsse // Unser Sommer in Bildern
Es ist furchtbar still geworden, hier auf meinem Blog!
Geradezu gruselig still.
Dabei plätschert das "echte" Leben fröhlich vor sich hin, lässt kaum Zeit zum Verschnaufen, funkelt und duftet und füllt jeden Tag mit Freude, Spannung, Dankbarkeit, Mut, Neugier und Liebe.
Man könnte es auch einfach Familienalltag nennen.
*****
Allen, die mir bis hierher die Treue gehalten haben, zeige ich gerne einige (viele) Schnappschüsse aus unserem Sommer. Los geht´s!
Unsere Wochenenden verbringen wir mit einer bunten Mischung aus Spaziergängen, kleineren Ausflügen, Gäste einladen oder selbst eingeladen werden. Wir lieben es, bei schönem Wetter im Garten zu sein, im Schatten zu liegen, zu lesen und abends zu grillen. Bei schlechtem Wetter genießen wir die Wochenenden auch mal auf dem Sofa mit alten und neuen Filmen, Spielen an der Playstation (die Kinder) und gemeinsamen Kochen...
Herr Sohnemann durfte sich zu Beginn der Sommerferien von seinem Taschengeld ein lang ersehntes Longboard kaufen. Wir verbrachten hierfür über zwei Stunden im Blue Tomato in München, wo ausführlich verschiedene Boards getestet und probegefahren wurden.
Am Ende fuhren wir mit einem sehr stylischen Longboard und einem seligen 11-Jährigen nach Hause...
Natürlich haben wir den Sommer über lecker, lecker gekocht und gegessen - ihr wisst ja, wie sehr das für mich zur Lebensfreude gehört! Die vielen "Teller-Bilder" erspare ich euch an dieser Stelle... wer mag, darf gerne auf Instagram vorbeischauen!
Auf dem Bild unten habe ich Lachsfilets mit Knoblauch und Tomaten in kleine Alu-Päckchen gewickelt und im Ofen gebacken.
Der Liebste war während der Schulferien eine Woche im Krankenhaus, da eine Operation am Darm anstand. Wir fuhren täglich für einige Stunden zu Besuch in die Klinik und vermissten ihn sehr während dieser Tage.
Mittlerweile sind einige Wochen vergangen, und der Patient erfreut sich wieder bester Gesundheit!
Unser Junior durfte den Jugend-Segelschein am Tegernsee machen und hatte riesig viel Spaß dabei!
Um kurzfristig mit Kindern und Hund in Urlaub fahren zu können, kauften wir uns spontan einen kleinen, gebrauchten Wohnwagen. Da wir keinerlei Campingerfahrung hatten, wollten wir es einfach testen, und gegebenenfalls den WoWa kommenden Frühling wieder verkaufen.
Es stellte sich allerdings heraus, dass uns die Camperei wirklich Spaß macht, daher behalten wir unseren Wohnwagen und haben inzwischen auch einen guten Stellplatz gefunden.
Für den ersten Camping-Urlaub ging es nach Kärnten/Österreich an den Faakersee. Wir fuhren einfach drauf los, und suchten vor Ort einen netten Platz zum Bleiben.
Der Campingplatz erfüllte für uns alle Voraussetzungen für zwei nette, erholsame Wochen am See: er war von der Größe her überschaubar, das Waschgelegenheiten waren sauber und zahlreich vorhanden, der Stellplatz groß genug für Wohnwagen, Vorzelt, Schlafzelt der Kinder und unseren Pkw. Hohe Bäume spendeten Schatten - allerdings ab 17:00 Uhr abends etwas zu viel davon. So kam es, dass wir in den Abendstunden mit dicken Fliesjacken draußen saßen, da die Luft schnell abkühlte.
Das nächste Mal werden wir bei der Wahl des Stellplatzes etwas mehr den Stand der Sonne berücksichtigen.
Der See war wunderschön, und nur wenige Schritte entfernt.
Hier konnten die Kinder Schlauchboot fahren, mit der Monoflosse tauchen, schwimmen und von einer Plattform ins Wasser springen.
Yoda durfte leider nicht ans Wasser und musste während der Zeit auf dem Campinggelände angeleint bleiben. Für diesen Zweck hatte ich eine 10-Meter-Leine besorgt, an die er sich rasch gewöhnte. Einer von uns blieb immer bei ihm am Platz, das war für ihn völlig in Ordnung.
Ich nutzte die Zeit, um meine Urlaubslektüre zu lesen - ich hatte mir zwei Bücher zum Thema Gesundheit und Abnehmen besorgt. Hier hatte ich Zeit, mich in Ruhe mit dem Thema zu befassen, und mir ausführlich Gedanken und Notizen zu machen.
Das war mir sehr wichtig, da ich nach all den Jahren des Auf und Ab´s meines Gewichts eine vernünftige Bestandsaufnahme machen wollte. Ich zog also Bilanz, durchleuchtete für mich bestimmte, sich wiederholende Fehler der letzten Jahre und begann zu überlegen, warum ich an immer gleichen Punkten scheiterte bei meinen Versuchen, Normalgewicht zu erlangen.
Mir halfen hierbei auch die stundenlangen Waldspaziergänge, die ich mit dem Hund machen konnte. Viele Empfindungen und Ängste wurden endlich an die Oberfläche befördert und von mir angeschaut.
Und ganz allmählich spürte ich die Antwort, warum ich mir selbst das Glück eines "unbeschwerten" Lebens bisher nicht gönnte.
Als wir nach zwei Wochen wieder nach Hause fuhren, fühlte ich mich gelöst und voller neuer Energien. Ich hatte Sorgen und Ängste erkannt, die ich mir selbst bisher nie eingestehen wollte - und das war SO.GUT für mich!
Außerdem hatte ich erkannt, WIE sehr ich mich in vielen Dingen "beschummelt" hatte, wenn ich wieder einmal versuchte, abzunehmen.
Tja, gesunde Ernährung allein hilft eben nicht, um Gewicht zu reduzieren - ich hatte in jeglicher Hinsicht kein Maß und Ziel.
Was soll ich sagen?
Ich fuhr nach Hause, und begann mein neues Leben.
Ein Leben, das selbstverständlich einen gesunden Körper beinhaltet.
Natürlich werde ich schlank sein - es gibt keine Grund mehr, der mich davon abhält.
Meine Selbstsabotage habe ich entlarft, und ab sofort freue ich mich über jeden Tag mit der Chance, gesund und fit zu werden.
Bisher fühlte ich mich während der Herbst- und Wintermonate besonders stark gefährdet, in schlechte Verhaltensmuster zu fallen. Das lag an den kurzen, dunklen Tagen. An der Kälte und Nässe.
An Halloween-, Advents- und Weihnachtszeit. An all dem Perfektionismus, den ich mir auferlegte.
Am Mythos einer harmonischen Kuschelfamilie mit Kaminfeuer drinnen und Schneeflocken draußen... ach, all der Kitsch eben.
Dabei ist es gar kein Kitsch.
Es ist ja wirklich schön, wenn man es sich schön macht!
Meine Probleme waren anders verwurzelt - und das musste ich erst einmal verstehen.
In der letzten Sommerferienwoche besuchte mich eine ganz liebe Schulfreundin mit ihren zwei Jungs. Darüber freute ich mich so sehr! Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, und wir hatten durchgehend anregenden Gesprächsstoff und auch nach all den Jahren einen guten Draht zu einander. Es war, als wäre kaum Zeit vergangen... dabei hatten wir uns im Grunde seit 6 Jahren nicht mehr gesehen.
Seit zwei Tagen hat der Herbst Einzug gehalten. Es ist kühl geworden und regnet in Strömen. Hundespaziergänge also wieder mit Gummistiefeln und Regenmantel.
Und es ist gut so.
Geradezu gruselig still.
Dabei plätschert das "echte" Leben fröhlich vor sich hin, lässt kaum Zeit zum Verschnaufen, funkelt und duftet und füllt jeden Tag mit Freude, Spannung, Dankbarkeit, Mut, Neugier und Liebe.
Man könnte es auch einfach Familienalltag nennen.
*****
Allen, die mir bis hierher die Treue gehalten haben, zeige ich gerne einige (viele) Schnappschüsse aus unserem Sommer. Los geht´s!
Unsere Wochenenden verbringen wir mit einer bunten Mischung aus Spaziergängen, kleineren Ausflügen, Gäste einladen oder selbst eingeladen werden. Wir lieben es, bei schönem Wetter im Garten zu sein, im Schatten zu liegen, zu lesen und abends zu grillen. Bei schlechtem Wetter genießen wir die Wochenenden auch mal auf dem Sofa mit alten und neuen Filmen, Spielen an der Playstation (die Kinder) und gemeinsamen Kochen...
Herr Sohnemann durfte sich zu Beginn der Sommerferien von seinem Taschengeld ein lang ersehntes Longboard kaufen. Wir verbrachten hierfür über zwei Stunden im Blue Tomato in München, wo ausführlich verschiedene Boards getestet und probegefahren wurden.
Am Ende fuhren wir mit einem sehr stylischen Longboard und einem seligen 11-Jährigen nach Hause...
Natürlich haben wir den Sommer über lecker, lecker gekocht und gegessen - ihr wisst ja, wie sehr das für mich zur Lebensfreude gehört! Die vielen "Teller-Bilder" erspare ich euch an dieser Stelle... wer mag, darf gerne auf Instagram vorbeischauen!
Auf dem Bild unten habe ich Lachsfilets mit Knoblauch und Tomaten in kleine Alu-Päckchen gewickelt und im Ofen gebacken.
Der Liebste war während der Schulferien eine Woche im Krankenhaus, da eine Operation am Darm anstand. Wir fuhren täglich für einige Stunden zu Besuch in die Klinik und vermissten ihn sehr während dieser Tage.
Mittlerweile sind einige Wochen vergangen, und der Patient erfreut sich wieder bester Gesundheit!
Unser Junior durfte den Jugend-Segelschein am Tegernsee machen und hatte riesig viel Spaß dabei!
Um kurzfristig mit Kindern und Hund in Urlaub fahren zu können, kauften wir uns spontan einen kleinen, gebrauchten Wohnwagen. Da wir keinerlei Campingerfahrung hatten, wollten wir es einfach testen, und gegebenenfalls den WoWa kommenden Frühling wieder verkaufen.
Es stellte sich allerdings heraus, dass uns die Camperei wirklich Spaß macht, daher behalten wir unseren Wohnwagen und haben inzwischen auch einen guten Stellplatz gefunden.
Für den ersten Camping-Urlaub ging es nach Kärnten/Österreich an den Faakersee. Wir fuhren einfach drauf los, und suchten vor Ort einen netten Platz zum Bleiben.
Der Campingplatz erfüllte für uns alle Voraussetzungen für zwei nette, erholsame Wochen am See: er war von der Größe her überschaubar, das Waschgelegenheiten waren sauber und zahlreich vorhanden, der Stellplatz groß genug für Wohnwagen, Vorzelt, Schlafzelt der Kinder und unseren Pkw. Hohe Bäume spendeten Schatten - allerdings ab 17:00 Uhr abends etwas zu viel davon. So kam es, dass wir in den Abendstunden mit dicken Fliesjacken draußen saßen, da die Luft schnell abkühlte.
Das nächste Mal werden wir bei der Wahl des Stellplatzes etwas mehr den Stand der Sonne berücksichtigen.
Der See war wunderschön, und nur wenige Schritte entfernt.
Hier konnten die Kinder Schlauchboot fahren, mit der Monoflosse tauchen, schwimmen und von einer Plattform ins Wasser springen.
Yoda durfte leider nicht ans Wasser und musste während der Zeit auf dem Campinggelände angeleint bleiben. Für diesen Zweck hatte ich eine 10-Meter-Leine besorgt, an die er sich rasch gewöhnte. Einer von uns blieb immer bei ihm am Platz, das war für ihn völlig in Ordnung.
Ich nutzte die Zeit, um meine Urlaubslektüre zu lesen - ich hatte mir zwei Bücher zum Thema Gesundheit und Abnehmen besorgt. Hier hatte ich Zeit, mich in Ruhe mit dem Thema zu befassen, und mir ausführlich Gedanken und Notizen zu machen.
Das war mir sehr wichtig, da ich nach all den Jahren des Auf und Ab´s meines Gewichts eine vernünftige Bestandsaufnahme machen wollte. Ich zog also Bilanz, durchleuchtete für mich bestimmte, sich wiederholende Fehler der letzten Jahre und begann zu überlegen, warum ich an immer gleichen Punkten scheiterte bei meinen Versuchen, Normalgewicht zu erlangen.
Mir halfen hierbei auch die stundenlangen Waldspaziergänge, die ich mit dem Hund machen konnte. Viele Empfindungen und Ängste wurden endlich an die Oberfläche befördert und von mir angeschaut.
Und ganz allmählich spürte ich die Antwort, warum ich mir selbst das Glück eines "unbeschwerten" Lebens bisher nicht gönnte.
Als wir nach zwei Wochen wieder nach Hause fuhren, fühlte ich mich gelöst und voller neuer Energien. Ich hatte Sorgen und Ängste erkannt, die ich mir selbst bisher nie eingestehen wollte - und das war SO.GUT für mich!
Außerdem hatte ich erkannt, WIE sehr ich mich in vielen Dingen "beschummelt" hatte, wenn ich wieder einmal versuchte, abzunehmen.
Tja, gesunde Ernährung allein hilft eben nicht, um Gewicht zu reduzieren - ich hatte in jeglicher Hinsicht kein Maß und Ziel.
Was soll ich sagen?
Ich fuhr nach Hause, und begann mein neues Leben.
Ein Leben, das selbstverständlich einen gesunden Körper beinhaltet.
Natürlich werde ich schlank sein - es gibt keine Grund mehr, der mich davon abhält.
Meine Selbstsabotage habe ich entlarft, und ab sofort freue ich mich über jeden Tag mit der Chance, gesund und fit zu werden.
Bisher fühlte ich mich während der Herbst- und Wintermonate besonders stark gefährdet, in schlechte Verhaltensmuster zu fallen. Das lag an den kurzen, dunklen Tagen. An der Kälte und Nässe.
An Halloween-, Advents- und Weihnachtszeit. An all dem Perfektionismus, den ich mir auferlegte.
Am Mythos einer harmonischen Kuschelfamilie mit Kaminfeuer drinnen und Schneeflocken draußen... ach, all der Kitsch eben.
Dabei ist es gar kein Kitsch.
Es ist ja wirklich schön, wenn man es sich schön macht!
Meine Probleme waren anders verwurzelt - und das musste ich erst einmal verstehen.
In der letzten Sommerferienwoche besuchte mich eine ganz liebe Schulfreundin mit ihren zwei Jungs. Darüber freute ich mich so sehr! Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, und wir hatten durchgehend anregenden Gesprächsstoff und auch nach all den Jahren einen guten Draht zu einander. Es war, als wäre kaum Zeit vergangen... dabei hatten wir uns im Grunde seit 6 Jahren nicht mehr gesehen.
Seit zwei Tagen hat der Herbst Einzug gehalten. Es ist kühl geworden und regnet in Strömen. Hundespaziergänge also wieder mit Gummistiefeln und Regenmantel.
Und es ist gut so.
22. Januar 2016
Januar // Gedanken zum neuen Jahr
Die Tage sind immer noch kurz, was die Helligkeit angeht... und lang, was die Erledigungen angeht. Dunkelheit, klirrende Kälte und ein knackiger Terminkalender.
Trotzdem versteckt sich irgendwo im Trubel des Alltags eine positive Grundstimmung, das Gefühl von Aufbruch und Neubeginn. Ein neues Jahr hat begonnen, ein neuer Zyklus der Jahreszeiten. Tun sich da nicht unweigerlich großartige Möglichkeiten auf?
Tun sich nicht JEDEN TAG wunderbare Möglichkeiten auf?
Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, weniger über Gestern und Morgen nachzudenken, weniger nach Links und Rechts zu schielen... und dafür mehr im JETZT anzukommen.
Ich habe mir vorgenommen, nach innen zu hören. Hier stehe ich. Hier bin ich jetzt.
Wie fühle ich mich? Was tut mir gut? Was macht mich fröhlich?
Äußeres und inneres Aufräumen. Tagebuch schreiben, hier und da.
Rauslassen zulassen - und annehmen, dass auch Hässliches raus muss.
Ich begreife langsam, dass alles einen Sinn ergibt. Wie kann ich mich jemals bewusst für ETWAS entscheiden, wenn ich nicht alles KENNE? Wie kann ich mich für Wärme entscheiden, wenn ich nicht weiß, wie sich Kälte anfühlt?
Wie kann ich mutig und furchtlos sein, wenn ich gar nicht weiß, wie sich die Angst anfühlt?
Ich fange an, meine "negativen Gefühle" nicht mehr als SCHLECHT zu betrachten, sondern als Erfahrung. Ich erfahre dadurch, wer ich bin.
Und wenn mir nicht gefällt, wer ich bin?
Dann könnte ich ja entscheiden, ab sofort ANDERS zu sein, oder?
Einfach so - ohne Selbsthass.
Neuerdings bin ich wieder im Gespräch mit Gott. Das ist großartig, da ich mich über viele Jahre zurückgezogen hatte. Er freut sich sehr und nimmt es mir nicht übel - wie er halt so ist!
Wir haben zusammen geweint und gelacht und vieles geklärt.
In mir keimt eine neue Stärke und Fröhlichkeit. Es ist ungewohnt, es hier in Worten zu beschreiben - aber ich vertraue darauf, dass Ihr mich versteht.
Ich fange an, die Verantwortung für mich und mein Leben zu tragen.
Für jeden Gedanken, für meine Ängste und Erwartungen, für meine Träume und Enttäuschungen. Für sämtliche Misserfolge, aber auch für all die schönen Momente, Begegnungen und von Glück erfüllten Tage. Ich begreife immer mehr, wie sehr ich meine eigene Realität schaffe - wieviel Macht ich diesbezüglich habe (übrigens wir ALLE)!
Sinn des Lebens ist LEBEN. Es ist GUT, wenn wir es genießen! Es ist nicht nötig, sich zu quälen, schlecht zu fühlen und ständig zu hinterfragen. Es macht uns nicht zu besseren Menschen, wenn wir mit falscher Bescheidenheit und angezogener Handbremse durchs Leben gehen.
Also stecken wir doch mal lieber mit Fröhlichkeit und Lebensfreude an! Lassen wir es richtig krachen,ja?
Soviel zu meinen Neujahrsvorsätzen.
Trotzdem versteckt sich irgendwo im Trubel des Alltags eine positive Grundstimmung, das Gefühl von Aufbruch und Neubeginn. Ein neues Jahr hat begonnen, ein neuer Zyklus der Jahreszeiten. Tun sich da nicht unweigerlich großartige Möglichkeiten auf?
Tun sich nicht JEDEN TAG wunderbare Möglichkeiten auf?
Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, weniger über Gestern und Morgen nachzudenken, weniger nach Links und Rechts zu schielen... und dafür mehr im JETZT anzukommen.
Ich habe mir vorgenommen, nach innen zu hören. Hier stehe ich. Hier bin ich jetzt.
Wie fühle ich mich? Was tut mir gut? Was macht mich fröhlich?
Äußeres und inneres Aufräumen. Tagebuch schreiben, hier und da.
Rauslassen zulassen - und annehmen, dass auch Hässliches raus muss.
Ich begreife langsam, dass alles einen Sinn ergibt. Wie kann ich mich jemals bewusst für ETWAS entscheiden, wenn ich nicht alles KENNE? Wie kann ich mich für Wärme entscheiden, wenn ich nicht weiß, wie sich Kälte anfühlt?
Wie kann ich mutig und furchtlos sein, wenn ich gar nicht weiß, wie sich die Angst anfühlt?
Ich fange an, meine "negativen Gefühle" nicht mehr als SCHLECHT zu betrachten, sondern als Erfahrung. Ich erfahre dadurch, wer ich bin.
Und wenn mir nicht gefällt, wer ich bin?
Dann könnte ich ja entscheiden, ab sofort ANDERS zu sein, oder?
Einfach so - ohne Selbsthass.
Neuerdings bin ich wieder im Gespräch mit Gott. Das ist großartig, da ich mich über viele Jahre zurückgezogen hatte. Er freut sich sehr und nimmt es mir nicht übel - wie er halt so ist!
Wir haben zusammen geweint und gelacht und vieles geklärt.
In mir keimt eine neue Stärke und Fröhlichkeit. Es ist ungewohnt, es hier in Worten zu beschreiben - aber ich vertraue darauf, dass Ihr mich versteht.
Ich fange an, die Verantwortung für mich und mein Leben zu tragen.
Für jeden Gedanken, für meine Ängste und Erwartungen, für meine Träume und Enttäuschungen. Für sämtliche Misserfolge, aber auch für all die schönen Momente, Begegnungen und von Glück erfüllten Tage. Ich begreife immer mehr, wie sehr ich meine eigene Realität schaffe - wieviel Macht ich diesbezüglich habe (übrigens wir ALLE)!
Sinn des Lebens ist LEBEN. Es ist GUT, wenn wir es genießen! Es ist nicht nötig, sich zu quälen, schlecht zu fühlen und ständig zu hinterfragen. Es macht uns nicht zu besseren Menschen, wenn wir mit falscher Bescheidenheit und angezogener Handbremse durchs Leben gehen.
Also stecken wir doch mal lieber mit Fröhlichkeit und Lebensfreude an! Lassen wir es richtig krachen,ja?
Soviel zu meinen Neujahrsvorsätzen.
abgelegt unter:
Gedanken & Wünsche,
Papagena nimmt´s leichter,
Winter
23. November 2015
Bloggen // Wie ich mich und mein Blog momentan empfinde
Seit langem habe ich wieder einmal einen kleinen Streifzug durch die Blogwelt gemacht, und hier und da die neusten Beiträge bewundert.
Dabei habe ich eine seltsame Entdeckung für mich gemacht:
Je professioneller die Blogs um mich herum werden, desto weniger habe ich Lust, "mitzuziehen".
Versteht mich nicht falsch - es fasziniert mich zu sehen, wie verschiedene Blogger geradezu über sich hinauswachsen. Wie die Art der Präsentation von leckeren Gerichten und DIY-Basteleien immer näher an das Niveau von Hochglanzmagazinen kommt. Es geht sogar so weit, dass man immer öfter kleine Reportagen über Blogger in genau jenen Wohn- und Food-Magazinen findet - zu Recht!
Ich sitze hier vor meinem PC und sehe all die schönen Bilder. Zart bestäubtes Weihnachtsgebäck, Ideen für selbstgemachte Geschenke, winterliche Aufläufe, Bratäpfel und natürlich Adventskalender in allen erdenklichen Formen. Wunderschön, all das!
Doch dann... schleicht sich das Gefühl ein, dass alle Bloggerinnen da draußen in wunderschönen, lichtdurchfluteten Häusern mit weißen Fußböden leben. Dass all ihre Kinder helle, farbreduzierte Kinderzimmer bewohnen, in denen Designerspielzeug aus Echtholz in hübschen Körbchen bereit steht.
In all diesen Häusern knistert ein wärmendes Kaminfeuer, während die Hausfrau mit Leinenschürze in der hellen Küche steht und bäckt und kocht. Natürlich wird das Essen in schlichter Töpferware angerichtet - alles ganz wunderbar.
Nun müssen nur noch die Kinderlein aus dem Garten hereingerufen werden, die auch promt mit roten Bäckchen und ebenso roten Gummistiefelchen lachend am großen Esstisch platz nehmen.
Ich sehe Bilder von glänzenden Kerzenständern und hochwertigen Designertaschen. Ich sehe Bilder von Interior-Messebesuchen und trendigen Blogger-Seminaren.
Ich spüre Fernweh beim Durchsehen all der spannenden Reisereportagen. Scheinbar reist man nicht mehr irgendwohin und lässt es sich gut gehen. Man sollte schon mindestens drei Insider-Tipps aus jeder Stadt nach Hause tragen, die man anschließend mit beeindruckenden Bildern der großen Leserschaft präsentiert.
Es ist natürlich empfehlenswert, vor Ort mit all den hippen Kleinunternehmern der schicken Bistros und Läden zu sprechen, ein kurzes Interview und Portrait derselben macht sich enorm gut.
Blöd nur, wenn man von Haus aus schüchtern ist, und niemals (schon gar nicht mit Familie im Anhang) bei einem Restaurantbesuch nach dem Chef fragen würde...
Ach, was soll ich sagen. Zynismus ist auch keine Lösung.
Was ich merke, ist:
ich habe keine Zeit und Energie, auf derart hohem Niveau zu bloggen.
Ich fühle mich mit meinem kleinen Alltags-Blog irgendwie abgehängt und angestaubt. Ich habe nicht viel Spannendes aus unserem Familienleben zu berichten. Ich lebe nur einfach, und versuche dabei glücklich zu sein. Oft gelingt es.
Verdammt, ich weiß nicht einmal, wie man eine Vorschau seiner Instagram-Bilder am Seitenrand des Blogs anbringt. Und zu Verlosen habe ich auch nix.
Gehen Sie also bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen.
Nein, natürlich nicht! Ich freue mich über die solide gewachsene Leserschaft und Jeden, der gerne hier mitliest!
Und vielleicht, wenn ich irgendwann in meinem Leben eine helle, moderne Küche mein Eigen nenne... vielleicht gibt es dann sogar ein paar hübsche Bilder von mir in Leinenschürze...
Wir werden sehen.
Dabei habe ich eine seltsame Entdeckung für mich gemacht:
Je professioneller die Blogs um mich herum werden, desto weniger habe ich Lust, "mitzuziehen".
Versteht mich nicht falsch - es fasziniert mich zu sehen, wie verschiedene Blogger geradezu über sich hinauswachsen. Wie die Art der Präsentation von leckeren Gerichten und DIY-Basteleien immer näher an das Niveau von Hochglanzmagazinen kommt. Es geht sogar so weit, dass man immer öfter kleine Reportagen über Blogger in genau jenen Wohn- und Food-Magazinen findet - zu Recht!
Ich sitze hier vor meinem PC und sehe all die schönen Bilder. Zart bestäubtes Weihnachtsgebäck, Ideen für selbstgemachte Geschenke, winterliche Aufläufe, Bratäpfel und natürlich Adventskalender in allen erdenklichen Formen. Wunderschön, all das!
Doch dann... schleicht sich das Gefühl ein, dass alle Bloggerinnen da draußen in wunderschönen, lichtdurchfluteten Häusern mit weißen Fußböden leben. Dass all ihre Kinder helle, farbreduzierte Kinderzimmer bewohnen, in denen Designerspielzeug aus Echtholz in hübschen Körbchen bereit steht.
In all diesen Häusern knistert ein wärmendes Kaminfeuer, während die Hausfrau mit Leinenschürze in der hellen Küche steht und bäckt und kocht. Natürlich wird das Essen in schlichter Töpferware angerichtet - alles ganz wunderbar.
Nun müssen nur noch die Kinderlein aus dem Garten hereingerufen werden, die auch promt mit roten Bäckchen und ebenso roten Gummistiefelchen lachend am großen Esstisch platz nehmen.
Ich sehe Bilder von glänzenden Kerzenständern und hochwertigen Designertaschen. Ich sehe Bilder von Interior-Messebesuchen und trendigen Blogger-Seminaren.
Ich spüre Fernweh beim Durchsehen all der spannenden Reisereportagen. Scheinbar reist man nicht mehr irgendwohin und lässt es sich gut gehen. Man sollte schon mindestens drei Insider-Tipps aus jeder Stadt nach Hause tragen, die man anschließend mit beeindruckenden Bildern der großen Leserschaft präsentiert.
Es ist natürlich empfehlenswert, vor Ort mit all den hippen Kleinunternehmern der schicken Bistros und Läden zu sprechen, ein kurzes Interview und Portrait derselben macht sich enorm gut.
Blöd nur, wenn man von Haus aus schüchtern ist, und niemals (schon gar nicht mit Familie im Anhang) bei einem Restaurantbesuch nach dem Chef fragen würde...
Ach, was soll ich sagen. Zynismus ist auch keine Lösung.
Was ich merke, ist:
ich habe keine Zeit und Energie, auf derart hohem Niveau zu bloggen.
Ich fühle mich mit meinem kleinen Alltags-Blog irgendwie abgehängt und angestaubt. Ich habe nicht viel Spannendes aus unserem Familienleben zu berichten. Ich lebe nur einfach, und versuche dabei glücklich zu sein. Oft gelingt es.
Verdammt, ich weiß nicht einmal, wie man eine Vorschau seiner Instagram-Bilder am Seitenrand des Blogs anbringt. Und zu Verlosen habe ich auch nix.
Gehen Sie also bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen.
Nein, natürlich nicht! Ich freue mich über die solide gewachsene Leserschaft und Jeden, der gerne hier mitliest!
Und vielleicht, wenn ich irgendwann in meinem Leben eine helle, moderne Küche mein Eigen nenne... vielleicht gibt es dann sogar ein paar hübsche Bilder von mir in Leinenschürze...
Wir werden sehen.
10. August 2015
Superhelden-Power // Wir sind dann mal im Krankenhaus
Die Bluterkrankung unseres Sohnes fordert ihren Tribut. Ihm wird diese Woche die Milz entfernt. Sie ist krankheitsbedingt auf das Doppelte angeschwollen, und macht dem kleinen Körper ordentlich zu schaffen.
Es wird übrigens ein kleiner Organrest erhalten bleiben - wenn alles gut geht, wächst dieser im Laufe der Zeit zu einer brauchbaren Milz nach.
Der Eingriff wird empfohlen, um seine Blutwerte dauerhaft zu stabilisieren. Dies führt zu einer wesentlichen Verbesserung seiner Gesundheit und ermöglicht ihm neue Energien, die er für die anstehende Pubertät dringend brauchen wird.
Wir werden für diesen Eingriff eine kleine Weltreise auf uns nehmen, und heute nacht mit ihm gemeinsam nach Bad Pyrmont fahren. Dort vertrauen wir unseren Sohn einem Spezialisten für Kugelzellenanämie an, der Erfahrung mit dieser Art von Operationen hat.
Nach einer Woche Aufenthalt dürfen wir unseren kleinen Patienten wieder mit nach Hause nehmen, und ihn dort in aller Ruhe gesund pflegen. Natürlich hoffen wir, dass er sich gut erholt, damit er den Rest der wohlverdienten Sommerferien genießen kann.
Ich werde mir diese Woche voll und ganz Zeit nehmen für unseren Sohnemann, und habe jede Menge Vorlesebücher im Gepäck. Da wir eine private Zusatzversicherung haben, kann ich problemlos mit ihm einchecken, und für ihn da sein während dieser Tage.
Herr Papageno wird während der Woche im Ort übernachten, und jeden Tag zu Besuch kommen. Ich hoffe, dass er mich während dieser Zeit hier und da mit etwas frischem Obst beliefert, damit ich nicht vollständig auf meine Low-Carb-Sache verzichten muss...
Unser Tochterkind darf zusammen mit Yoda eine Ferienwoche bei der Oma verbringen, wir haben sie heute früh hingebracht. Über diese Unterstützug sind wir enorm froh - so wissen wir alle gut versorgt.
Ihr Lieben, ich melde mich, sobald wir wieder daheim sind und die Umstände es zulassen. Bis dahin drückt uns gerne die Daumen.
P.S.: Falls jemand von Euch Lust hat, unserem Sohneman eine nette Postkarte zu schicken - er würde sich bestimmt sehr freuen!
Bathildis-Krankenhaus Bad Pyrmont
"Kugelzellen-Kind Benjamin"
Maulbeerallee 4
31812 Bad Pyrmont
Es wird übrigens ein kleiner Organrest erhalten bleiben - wenn alles gut geht, wächst dieser im Laufe der Zeit zu einer brauchbaren Milz nach.
Der Eingriff wird empfohlen, um seine Blutwerte dauerhaft zu stabilisieren. Dies führt zu einer wesentlichen Verbesserung seiner Gesundheit und ermöglicht ihm neue Energien, die er für die anstehende Pubertät dringend brauchen wird.
Wir werden für diesen Eingriff eine kleine Weltreise auf uns nehmen, und heute nacht mit ihm gemeinsam nach Bad Pyrmont fahren. Dort vertrauen wir unseren Sohn einem Spezialisten für Kugelzellenanämie an, der Erfahrung mit dieser Art von Operationen hat.
Nach einer Woche Aufenthalt dürfen wir unseren kleinen Patienten wieder mit nach Hause nehmen, und ihn dort in aller Ruhe gesund pflegen. Natürlich hoffen wir, dass er sich gut erholt, damit er den Rest der wohlverdienten Sommerferien genießen kann.
Ich werde mir diese Woche voll und ganz Zeit nehmen für unseren Sohnemann, und habe jede Menge Vorlesebücher im Gepäck. Da wir eine private Zusatzversicherung haben, kann ich problemlos mit ihm einchecken, und für ihn da sein während dieser Tage.
Herr Papageno wird während der Woche im Ort übernachten, und jeden Tag zu Besuch kommen. Ich hoffe, dass er mich während dieser Zeit hier und da mit etwas frischem Obst beliefert, damit ich nicht vollständig auf meine Low-Carb-Sache verzichten muss...
Unser Tochterkind darf zusammen mit Yoda eine Ferienwoche bei der Oma verbringen, wir haben sie heute früh hingebracht. Über diese Unterstützug sind wir enorm froh - so wissen wir alle gut versorgt.
Ihr Lieben, ich melde mich, sobald wir wieder daheim sind und die Umstände es zulassen. Bis dahin drückt uns gerne die Daumen.
P.S.: Falls jemand von Euch Lust hat, unserem Sohneman eine nette Postkarte zu schicken - er würde sich bestimmt sehr freuen!
Bathildis-Krankenhaus Bad Pyrmont
"Kugelzellen-Kind Benjamin"
Maulbeerallee 4
31812 Bad Pyrmont
4. August 2015
Sport // Wie läuft es eigentlich mit dem Laufen?
Mit Stolz kann ich sagen: GUT!
Ich habe mich tatsächlich mit viel Geduld und Schweiß durchgebissen, und Schritt für Schritt meine Kondition verbessert. Damit meine Vormittagsplanung nicht komplett durcheinander gerät,
und weil es in letzter Zeit tagsüber so brutal heiß war,
gehe ich seit einigen Wochen morgens um kurz nach 5:00 Uhr laufen.
Entgegen jeder Erwartung bin ich nach meiner Morgenrunde NICHT müde und kaputt, sondern energiegeladen und motiviert und starte mit ordentlich Wumms in den Tag.
Dennoch, ich bin Lauf-Anfänger.
Meine morgendliche Strecke beträgt nur 3km. Ich habe mir aber angewöhnt, an den Wochenenden einen langen Lauf, und anschließend einen Ruhetag zu machen.
Was glaubt Ihr wohl, wie stolz ich war, als ich meine ersten 6,5km gelaufen bin?
Das frühe Aufstehen hat zudem den Vorteil, dass man in den Genuss herrlicher Sonnenaufgänge und kitschig-schöner Morgenstimmung kommt. Man KANN nach solchen Ausflügen in die Natur nur gut gelaunt heim kommen!
Was die Waage spricht, weiß ich nicht so genau - ich höre nämlich nicht mehr oft hin. Einmal im Monat langt mir völlig, um eine grobe Richtung zu ermitteln.
Und weil mein Gefühl sehr gut ist,
und weil ich merke, wie ich fitter werde und die Hosen lockerer sitzen... gönne ich mir ohne schlechtes Gewissen auch mal wieder zwischendurch was Süßes - solange es Ausnahmen bleiben.
Ich habe mich tatsächlich mit viel Geduld und Schweiß durchgebissen, und Schritt für Schritt meine Kondition verbessert. Damit meine Vormittagsplanung nicht komplett durcheinander gerät,
und weil es in letzter Zeit tagsüber so brutal heiß war,
gehe ich seit einigen Wochen morgens um kurz nach 5:00 Uhr laufen.
Entgegen jeder Erwartung bin ich nach meiner Morgenrunde NICHT müde und kaputt, sondern energiegeladen und motiviert und starte mit ordentlich Wumms in den Tag.
Dennoch, ich bin Lauf-Anfänger.
Meine morgendliche Strecke beträgt nur 3km. Ich habe mir aber angewöhnt, an den Wochenenden einen langen Lauf, und anschließend einen Ruhetag zu machen.
Was glaubt Ihr wohl, wie stolz ich war, als ich meine ersten 6,5km gelaufen bin?
Das frühe Aufstehen hat zudem den Vorteil, dass man in den Genuss herrlicher Sonnenaufgänge und kitschig-schöner Morgenstimmung kommt. Man KANN nach solchen Ausflügen in die Natur nur gut gelaunt heim kommen!
Was die Waage spricht, weiß ich nicht so genau - ich höre nämlich nicht mehr oft hin. Einmal im Monat langt mir völlig, um eine grobe Richtung zu ermitteln.
Und weil mein Gefühl sehr gut ist,
und weil ich merke, wie ich fitter werde und die Hosen lockerer sitzen... gönne ich mir ohne schlechtes Gewissen auch mal wieder zwischendurch was Süßes - solange es Ausnahmen bleiben.
14. Juli 2015
Beauty // Kleiner Aufwand mit großer Wirkung { Papagenas neues Lächeln }
Heute erzähle ich Euch von meinem Zahnproblem.
Ich habe generell keine guten Zähne, und schon als Kind viele Füllungen gebraucht. Mittlerweile bin ich 42 Jahre alt, und habe kaum noch einen Zahn ohne Füllung im Mund.
Gut, das Füllmaterial sieht man wegen seiner hellen Farbe nicht - dennoch lassen sich über die Jahre die Zähne nicht beliebig oft reparieren und neu füllen... irgendwann ist mal Schluss mit Lustig.
Ich muss leider damit rechnen, dass ich in den nächsten Jahren eine Großbaustelle im Mund haben werde... zum Glück haben wir beizeiten eine Private Zusatzversicherung für Zahnbehandlungen abgeschlossen!
Seit einigen Jahren machte sich aber ein kosmetisches Problem bemerkbar, hervorgerufen durch nächtliches Zähneknirschen:
meine Schneidezähne wurden so dünn, dass die Mundhöhle durchscheinen konnte. Die dunklen Schatten sahen aus wie Karies, waren aber im Grunde durchsichtige Stellen. Zu guter Letzt fingen die dünnen Stellen leider an zu brechen - und mir verging das Lachen komplett.
Erster Kommentar meines Zahnarztes: "Ja mei, das ist der normale Verschleiß, aber mit einer Schutz-Schiene für die Nacht können wir zumindest Schlimmeres vermeiden."
Na toll!
Außerdem meinte er (Achtung, finde das Kompliment!), dass eine schöne Frau nichts entstellen könne - und so gravierend seien die Zahnschäden doch gar nicht...
Nun kenne ich meinen Zahnarzt bereits eine gefühlte Ewigkeit, und scheute nicht davor zurück, ordentlich zu quengeln und zu nörgeln, und ihm mein optisches Schönheits-Problem in allen Farben des Regenbogens zu schildern.
Und siehe da, er hatte ein Einsehen und bot mir eine provisorische Lösung für an: nämlich einfach etwas Zahnfüllmaterial auf die Schneidezähne zu modelieren.
Das Ganze dauerte keine 10 Minuten - und schon hatte Frau Papagena ihr schönstes Lächeln zurück! Hach!
Nun ist das natürlich kein Ding für die Ewigkeit, denn die Masse kann leicht absplittern, und bei Lebensmitteln wie Rote Beete, Rotwein, Cafe und Tee rasch Verfärbungen bekommen.
Da ich aber so glücklich mit meinem Provisorium bin, putze ich mir einfach ganz fleißig die Zähne nach dem Genuss von farbintensiven Lebensmitteln. Und Nachts trage ich gegen das Knirschen eine Schiene.
Ich habe generell keine guten Zähne, und schon als Kind viele Füllungen gebraucht. Mittlerweile bin ich 42 Jahre alt, und habe kaum noch einen Zahn ohne Füllung im Mund.
Gut, das Füllmaterial sieht man wegen seiner hellen Farbe nicht - dennoch lassen sich über die Jahre die Zähne nicht beliebig oft reparieren und neu füllen... irgendwann ist mal Schluss mit Lustig.
Ich muss leider damit rechnen, dass ich in den nächsten Jahren eine Großbaustelle im Mund haben werde... zum Glück haben wir beizeiten eine Private Zusatzversicherung für Zahnbehandlungen abgeschlossen!
Seit einigen Jahren machte sich aber ein kosmetisches Problem bemerkbar, hervorgerufen durch nächtliches Zähneknirschen:
meine Schneidezähne wurden so dünn, dass die Mundhöhle durchscheinen konnte. Die dunklen Schatten sahen aus wie Karies, waren aber im Grunde durchsichtige Stellen. Zu guter Letzt fingen die dünnen Stellen leider an zu brechen - und mir verging das Lachen komplett.
Erster Kommentar meines Zahnarztes: "Ja mei, das ist der normale Verschleiß, aber mit einer Schutz-Schiene für die Nacht können wir zumindest Schlimmeres vermeiden."
Na toll!
Außerdem meinte er (Achtung, finde das Kompliment!), dass eine schöne Frau nichts entstellen könne - und so gravierend seien die Zahnschäden doch gar nicht...
Nun kenne ich meinen Zahnarzt bereits eine gefühlte Ewigkeit, und scheute nicht davor zurück, ordentlich zu quengeln und zu nörgeln, und ihm mein optisches Schönheits-Problem in allen Farben des Regenbogens zu schildern.
Und siehe da, er hatte ein Einsehen und bot mir eine provisorische Lösung für an: nämlich einfach etwas Zahnfüllmaterial auf die Schneidezähne zu modelieren.
Das Ganze dauerte keine 10 Minuten - und schon hatte Frau Papagena ihr schönstes Lächeln zurück! Hach!
Nun ist das natürlich kein Ding für die Ewigkeit, denn die Masse kann leicht absplittern, und bei Lebensmitteln wie Rote Beete, Rotwein, Cafe und Tee rasch Verfärbungen bekommen.
Da ich aber so glücklich mit meinem Provisorium bin, putze ich mir einfach ganz fleißig die Zähne nach dem Genuss von farbintensiven Lebensmitteln. Und Nachts trage ich gegen das Knirschen eine Schiene.
15. Juni 2015
Papagena rennt // Bilanz meines Low-Carb-Jahres und wie es weiter geht
Diese Tage endet mein einjähriges Low-Carb-Experiment.
Für mich ist der Genuss von Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Salat und Nüssen, gelegentlich ergänzt mit Vollkorn (Dinkel und Hafer) die absolut passende Ernährung geworden.
Zucker und Weißmehlprodukte wegzulassen fiel mir nur zu Beginn schwer, denn ich hatte einige Tage Entzugserscheinungen wie Müdigkeit, Gereiztheit und Antriebslosigkeit.
Sobald der Körper zuckerentwöhnt war, ging es mir deutlich besser!
Es kehren ganz neue Energien zurück, der Geschmacksinn wird feiner - einen ähnlichen Effekt erleben übrigens auch Menschen, die mit dem Rauchen aufhören.
Ich hatte mir ein Low-Carb-Kochbuch besorgt, aus dem ich während der Anfangszeit viel Inspiration ziehen konnte. Eine große Auswahl leckerer Mahlzeiten habe ich unter dem Label "satt & glücklich" gesammelt - selbstverständlich wird hier auch weiterhin Leckeres ergänzt.
Neben der gesunden Ernährung genoss ich einfach ALLES um mich herum. Ich werkelte im Garten, machte Wanderungen, Radltouren mit der Familie und tolle Spaziergänge mit dem Hund.
Obwohl ich zu Weihnachten einen fast dreimonatigen Einbruch hatte, behielt ich mein langfristiges Ziel im Auge und schaffte eine erneute Kurskorrektur.
Mit dem Frühling kam dieses Jahr auch der Wunsch nach Bewegung und besserer Kondition. Ich wusste auf einmal, dass dies ein ganz entscheidender Punkt auf meinem Weg zum guten Körpergefühl ist. Ich schlüpfte daher in meine Laufschuhe, und begann vor einigen Wochen, kleine Mini-Runden im Wald zu laufen.
Inspiriert hat mich übrigens diese Seite hier, die ich zufällig beim Stöbern im Netz fand.
Der Einfachheit halber habe ich das neue Workout mit meinem morgendlichen Hunde-Gassi kombiniert, der Waldweg eignet sich prima, um beide Bedürfnisse unter einen Hut zu kriegen.
Für bessere Dämpfung während des Laufens kaufte ich mir Sport-Einlegesohlen. Sie stützen meine Füße zusätzlich bei der noch ungewohnten Bewegung.
Und natürlich wurden auch die Sport-BHs aus dem hinteren Schrank hervorgekramt...
Die Kondition baut sich nur sehr langsam auf - ich versuche hier, ebenfalls wie bei der Ernährungsumstellung, eine neue Gewohnheit zu schaffen, ohne zu viel darüber nachzugrübeln. Einfach tun!
Meine Jahresbilanz in Fakten?
9 kg weniger
3 cm Bauch- und Hüftumfang reduziert
Ehering passt wieder
die Hosen trage ich eine Konfektionsgröße kleiner
der Lieblings-BH lässt sich eine Ösenreihe enger schließen
keine geschwollenen Knöchel mehr durch Wasser in den Beinen
insgesamt bessere Kondition
Für mich endet im Grunde genommen an dieser Stelle überhaupt nix! Ich werde weiter machen, denn ich fange gerade erst an, mich wohl mit mir selbst zu fühlen.
Ich werde auch weiterhin nur selten die Waage befragen, um mich auf mein Bauchgefühl zu konzentrieren.
Kleinere Ausrutscher verzeihe ich mir schon im Vorfeld, denn nicht sie sind es, die mich zurückwerfen, sondern Selbsthass und Versagensgefühle. Und die, das habe ich mir fest vorgenommen, kommen mir nicht mehr ins Haus!
In diesem Sinne freue ich mich auf einen großartigen Sommer!
Für mich ist der Genuss von Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Salat und Nüssen, gelegentlich ergänzt mit Vollkorn (Dinkel und Hafer) die absolut passende Ernährung geworden.
Zucker und Weißmehlprodukte wegzulassen fiel mir nur zu Beginn schwer, denn ich hatte einige Tage Entzugserscheinungen wie Müdigkeit, Gereiztheit und Antriebslosigkeit.
Sobald der Körper zuckerentwöhnt war, ging es mir deutlich besser!
Es kehren ganz neue Energien zurück, der Geschmacksinn wird feiner - einen ähnlichen Effekt erleben übrigens auch Menschen, die mit dem Rauchen aufhören.
Ich hatte mir ein Low-Carb-Kochbuch besorgt, aus dem ich während der Anfangszeit viel Inspiration ziehen konnte. Eine große Auswahl leckerer Mahlzeiten habe ich unter dem Label "satt & glücklich" gesammelt - selbstverständlich wird hier auch weiterhin Leckeres ergänzt.
Neben der gesunden Ernährung genoss ich einfach ALLES um mich herum. Ich werkelte im Garten, machte Wanderungen, Radltouren mit der Familie und tolle Spaziergänge mit dem Hund.
Obwohl ich zu Weihnachten einen fast dreimonatigen Einbruch hatte, behielt ich mein langfristiges Ziel im Auge und schaffte eine erneute Kurskorrektur.
Mit dem Frühling kam dieses Jahr auch der Wunsch nach Bewegung und besserer Kondition. Ich wusste auf einmal, dass dies ein ganz entscheidender Punkt auf meinem Weg zum guten Körpergefühl ist. Ich schlüpfte daher in meine Laufschuhe, und begann vor einigen Wochen, kleine Mini-Runden im Wald zu laufen.
Inspiriert hat mich übrigens diese Seite hier, die ich zufällig beim Stöbern im Netz fand.
Der Einfachheit halber habe ich das neue Workout mit meinem morgendlichen Hunde-Gassi kombiniert, der Waldweg eignet sich prima, um beide Bedürfnisse unter einen Hut zu kriegen.
Und natürlich wurden auch die Sport-BHs aus dem hinteren Schrank hervorgekramt...
Die Kondition baut sich nur sehr langsam auf - ich versuche hier, ebenfalls wie bei der Ernährungsumstellung, eine neue Gewohnheit zu schaffen, ohne zu viel darüber nachzugrübeln. Einfach tun!
Meine Jahresbilanz in Fakten?
9 kg weniger
3 cm Bauch- und Hüftumfang reduziert
Ehering passt wieder
die Hosen trage ich eine Konfektionsgröße kleiner
der Lieblings-BH lässt sich eine Ösenreihe enger schließen
keine geschwollenen Knöchel mehr durch Wasser in den Beinen
insgesamt bessere Kondition
Für mich endet im Grunde genommen an dieser Stelle überhaupt nix! Ich werde weiter machen, denn ich fange gerade erst an, mich wohl mit mir selbst zu fühlen.
Ich werde auch weiterhin nur selten die Waage befragen, um mich auf mein Bauchgefühl zu konzentrieren.
Kleinere Ausrutscher verzeihe ich mir schon im Vorfeld, denn nicht sie sind es, die mich zurückwerfen, sondern Selbsthass und Versagensgefühle. Und die, das habe ich mir fest vorgenommen, kommen mir nicht mehr ins Haus!
In diesem Sinne freue ich mich auf einen großartigen Sommer!
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