Da wir im Hause Papagena keine wahren Faschings-Narren sind (zumindest die Erwachsenen), muss so ein einstündiges Gewinke am Straßenrand während des jährlichen Faschings-Umzuges reichen.
Die Kinder haben die Möglichkeit, sich in Kostüme zu werfen, die am Ende doch keiner unter den dicken Winterjacken sieht... und, was noch viel wichtiger ist: sie können Unmengen an bunten Bonbons sammeln, die großzügig in die Menge der Schaulustigen geworfen werden. Wenn hierbei reiche Beute gemacht wird, sind sie vollkommen zufrieden - was will man mehr?
Die Kinder fanden übrigens schnell heraus, dass man mit noch mehr Süßkram beworfen wird, wenn man mit heller Stimme schreit: "Süßigkeiten bitte, Süüüßigkeiten!",
und dass sich der Ertrag noch mehr steigern lässt, wenn man nach dem Süßkram-Regen hinterher schreit: "DANKEEE!"... daraufhin warf der ein oder andere aus Rührung über so viel Höflichkeit gleich nochmal eine Ladung herunter.
Zuhause läuft es dann etwas so ab:
Die Beute wird aufwändig gerecht verteilt und in den jeweiligen Kinderzimmern gebunkert.
Weil die ganzen Bonbons nicht wirklich lecker sind (es waren sogar Salbei-Bonbons aus der Apotheke dabei) liegen sie dort viele Monate bunt und hübsch herum, und werden bei der nächsten Kinderzimmer-Ausmist-Aktion dezent entsorgt.
Ich schwöre, den Kram haben sie noch nie vermisst!
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16. Februar 2015
10. Februar 2013
Schon wieder Fasching!
Brav wie wir sind, haben wir uns auch heute wieder zum jährlichen Fasching in die Ortsmitte begeben, den vorbeifahrenden Festwägen zugewunken, eine obligatorische Bratwurstsemmel gegessen,
und mit sehr lieben Freunden einen Glühwein getrunken.
Es ist, wie es ist: ich kann mit Fasching/Karneval nix anfangen.
Viele alberne Menschen mit albernen pinken Plastikperücken... Männer mit Gretelzöpfen und Frauen in riesigen Hummelkostümen... eine Dame trug ein textiles Brathähnchen auf dem Kopf - hä?!
Die Kinder fanden den Faschingszug aber schön zum Anschauen, und das, obwohl keine Süßigkeiten geworfen wurden!
Es gab Live-Musik auf einer Bühne, doch die war so laut, dass man sich nur schreiend verständigen konnte... ich fürchte, ich bin zu alt für sowas.
***
Viel schöner war der heutige Nachmittag.
Wir trafen uns mit eben jenen Freunden und deren Kindern am Schlittenhügel im Nachbarort und ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen,
tranken Tee und Cafe und aßen Kuchen aus der Tubberdose.
Der Liebste holte sehr zum Vergnügen der vier Kinder sein Quad und zog sie mehrmals damit den Schlittenhang hinauf - ein Riesenspaß!
Später durften die Kinder ihre Schlitten zusammenbinden und wurden mit dem Quad durch die verschneiten Winterlandschaft gezogen.
Grenzenloses Vergnügen garantiert!
Das Hundekind rannte übrigens ausgelassen hinterher und liegt nun völlig platt in seinem Körbchen neben dem Ofen.
Ihr seht, wir lassen es uns gut gehen und genießen die Faschingsferien. Morgen werden wir einen kleinen Ausflug zum Chiemsee machen, und natürlich werde ich auch von dort wieder Bilder mitbringen - bleibt gespannt!
1. Februar 2013
Darth Vader {Star Wars} DIY
Natürlich wollte auch Herr Sohnemann dieses Jahr den Fasching in Star Wars-Manier feiern und beschloss, als
zu gehen.
Die typische schwarze Maske habe ich käuflich erworben.
Schwarze Kleidung gab der Kleiderschrank her,
und einen schwarzen Umhang hatten wir in der Verkleidungskiste, übrig geblieben von einem Dracula-Kostüm...
Um das Auftreten komplett zu machen, wünschte sich Herr Sohnemann die elektronische Schalttafel auf der Brust zu tragen.
Hm. Da musste Frau Papagena erst mal googlen.
Wir sägten uns mit der Laubsäge ein kleines Brettchen zurecht und Herr Sohnemann durfte es mit Acrylfarbe bemalen.
Im Baumarkt kauften wir diese selbstklebenden Gummiteile, die man als Rutschstopper unter Möbel kleben kann. Dies sollten später unsere "Schalter" werden.
Die teuerste Investition (neben der gekauften Faschingsmaske) war diese Dose Sprühlack - hoffentlich fällt mir recht bald weitere Verwendung dafür ein (wer Ideen hat, nur her damit).
Nun schnitten wir die kleine Gummi-Matte zurecht,
und bemalten zwei Schalter mit roter und blauer Acrylfarbe.
Die restlichen Stückchen sprühten wir silber an. Wer das gerne nachmachen möchte, sollte unbedingt großzügig Zeitungspapier unterlegen - der silberne Srühnebel verteilte sich großflächiger, als gedacht!
Nachdem die Farbe getrocknet war, klebten wir die Schaltknöpfe auf unsere Schalttafel, bohrten zwei Löcher für eine Schnur hinein und zogen ein silbernes Aufhängeband hindurch - fertig!
Sohnemann fand sich extrem cool - mich fragt ja keiner.
Ich betrachte Fasching mit einem Augenzwinkern und nehme ihn nicht allzu ernst. Wichtig finde ich, dass die Verkleidung von anderen gleich erkannt wird - dann hat man alles richtig gemacht, oder?
***
Wer erinnert sich noch an die Kostüme vom letzten Jahr?
*klick*
31. Januar 2013
Prinzessin Leia {Star Wars} DIY
Der liebe Fasching steht wieder an.
Obwohl ich selbst dem bunten Treiben nichts abgewinnen kann, gönne ich den Kindern aus vollstem Herzen ihren Spaß.
Regelmäßig kommt es in dieser Jahreszeit zur Debatte um gekaufte oder selbst gemachte Kostüme.
Kinder: "Die gekauften Sachen sind viel toller, selber basteln ist doof!"
Mama: "Pff... kaufen kann doch jeder Depp - WIR basteln uns was Schönes!"
***
Dieses Jahr wollte Fräulein Tochter als
gehen.
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Gut, dann mal los:
Wichtigste Merkmale sind:
weißes Kleid,
Gliedergürtel mit Metallelementen,
Frisur mit "Haarschnecken".
Hierzu habe ich einen geflochtenen Haarreif aus dem Drogeriemarkt und einige Kunstzöpfe (Stück 1 EUR) aus dem Textil-Discounter besorgt.
Die Korkscheiben sind Glas-Untersetzer vom Möbelschweden und waren bereits in meinem Bastel-Fundus vorhanden.
Heißkleber gehört dem Liebsten, durfte aber ausgeliehen werden.
Da so ein Kinderkopf nicht besonders groß ist, habe ich die Korkscheiben kleiner geschnitten...
und sie anschließend mit Acrylfarbe braun gestrichen.
Nun habe ich die falschen Flechtzöpfe in Schneckenform auf die Korkplatten geklebt,
und diese dann am Haarreif befestigt.
Die Frisur sitzt.
***
Weißer Feinstrickpulli und Gürtel (H&M) gefunden im Sale für ein paar Groschen - Pulli aus der Damenmode, konnte aber super als knielanges Strickkleid getragen werden.
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