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12. Januar 2017

12 von 12 // Januar

Hier bin ich mal wieder, und schaffe es doch tatsächlich pünktlich zum Zwölften, einige Bilder aus unserem Alltag zu zeigen...

Nachdem ich es gestern Abend nicht mehr geschafft hatte, musste ich heute früh erst mal die Pausenbrot-Boxen und Getränkeflaschen der Kinder abwaschen und für den neuen Schultag vorbereiten.

Ansonsten verlief mein Vormittag im Grunde wie immer, ich brachte nach dem gemeinsamen Frühstück die Kinder zur Schule und machte dann mit Yoda unsere morgendliche Gassirunde durch den Schnee.
Anschließend wurden einige Einkäufe getätigt, Müll und Altglas weggebracht und daheim oberflächlich aufgeräumt.
Das Tochterkind hat sich für den Schul-Workshop "Bierbrauen" eingetragen und braucht dafür zwei leere Bierflaschen mit Bügelverschluss. Extra für diesen Zweck besorgte ich heute zwei Flaschen. Da hier aber eigentlich niemand Bier trinkt, goss ich den Inhalt kurzerhand weg - und schon stehen zwei hübsche, leere Bierflaschen bereit für schulische Experimente... wir sind gespannt.


Am späteren Vormittag gab es dann auch ein kleines Frühstück für mich: Käsesemmel. Die liebe ich zur Zeit total, so ganz einfach und ohne alles... Ich musste sie allerdings eher lutschen, denn...
...weil mir gestern die zwei unteren Weisheitszähne herausoperiert worden sind, bin ich den Rest des Tages wieder mit dem großen Kühlpad auf den Backen herumgelegen, habe Netflix geschaut und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen...
Mittags gabe es für mich eine leckere Gemüsesuppe mit Rindfleisch - die schmeckte ganz fantastisch und wärmt von innen, wenn schon das Gesicht beinahe zu Eis gefroren ist.


Nachmittags schaute ich kurz in der Zahnchirurgie zu einem Kontrolltermin vorbei, holte im Anschluss Herrn Sohnemann von der Schule und brachte ihn zur Orchesterprobe.
 Wieder daheim, gabe es vorhin ein leckeres Abendessen für uns, und jetzt werden so langsam die Kinder in die Betten verabschiedet. Die Große darf mittlerweile immer bis 21:15 Uhr aufbleiben - und Herr Sohnemann muss sich um 20:00 Uhr bettfertig machen, damit noch genug Zeit bleibt, um vorzulesen. Er liebt das immer noch so - und ich auch!

Sodele, das war´s auch schon wieder mit dem heutigen Tag - vielen Dank fürs Gucken hier!

Weitere 12von12 gibt es wie immer hier.

19. Februar 2016

Februargeplänkel // Dieser Text ist für Herrn S. und alle anderen, die sich allmählich Sorgen um mich machen

 Es geht mir gut.

Obwohl ich seit zwei Wochen eine fiese Erkältung herumtrage... man findet mich quasi irgendwo unter einem Berg Taschentüchern.

Obwohl ich momentan eher schlapp und wintermüde bin.

Obwohl ich keine großartigen Ideen habe, mein Tatendrang zu wünschen übrig lässt und kaum Zeit für Muse und Vergnügungen ist...

Es geht mir gut.

*****

Gefühlt befinde ich mich in einer Warteschleife. Ich warte auf die ersten Frühlingsblumen im Garten, auf Wärme und neue Energie.

Dass ich hier rasch etwas schreiben kann, verdanke ich übrigens auch einer Warteschleife - ich installiere nämlich gerade neue Updates für mein Buchhaltungsprogramm. Es freut mich, ein kleines Lebenszeichen von mir geben zu können!

*****

Tatsächlich passiert derzeit kaum Spannendes in meinem Alltag. Er plätschert so dahin, gefüllt mit den üblichen familiären Terminen und Erledigungen aller Art. Kinder, Hund, Haushalt und Büroarbeit halten mich auf Trab. Eine Hilfe für den Haushalt wäre toll, ist aber erfahrungsgemäß nicht einfach zu finden...

Immerhin habe ich eine sehr nette Nachbarin, die mir hin und wieder einen Stapel Wäsche bügelt - das ist für mich Gold wert!

*****

Mein Leben mit Kindern hat sich in letzter Zeit verändert. Besser: die Kinder haben sich verändert - sie sind fast keine Kinder mehr!

Bastelnachmittage, Kindermund und Ausflüge auf Spielplätzen werden seltener, dafür beschäftigen uns andere Themen. 

Situationen und Gedanken ändern sich im Alltag mit Teenagern - und immer seltener möchte ich bestimmte Dinge hier im Blog aufgreifen. Ich merke, dass die Reifeprozesse der Kinder nun geschützt werden müssen und meine Gedanken hierzu nicht an die Öffentlichkeit gehören...

*****

Auch wenn meine Beiträge zur Zeit seltener geworden sind - ich LIEBE mein Blog und werde ihn mit Sicherheit nicht aufgeben!

Und wenn erst einmal die Frühlingsgefühle in mir erwachen, werde ich auch bestimmt wieder mehr Freude am Schreiben und Fotografieren haben - bis dahin danke ich allen, die meinem Blog treu bleiben!

1. Februar 2016

Alltagsgeplänkel

Ihr Lieben,
herzlichen Dank für die lieben Worte zu meinem letzten Post - ich freue mich so sehr darüber!

Es hilft mir oft sehr zu erfahren, dass viele meiner Gedanken zu bestimmten Themen auch Euch beschäftigen - wir sind also nicht allein!
Der Januar ist so schnell vorbeigezogen - manchmal bin ich mir des Jahres 2016 noch gar nicht richtig bewusst, obwohl ab heute bereits der Februar beginnt!

Die Kinder haben noch diese Woche Schule, und dürfen sich dann über Faschingsferien freuen. Ausser den Feiern an den Schulen besuchen sie dieses Jahr keine Faschingsparty. Das Tochterkind stand auf dem Schulfasching eine Dreiviertelstunde allein herum und ließ sich dann vorzeitig von mir abholen - sie hat momentan nicht viel Spaß am Verkleiden...

Herr Sohnemann besucht morgen Abend den Schulfasching - in Gegensatz zu seiner großen Schwester freut er sich schon sehr darauf. Allerdings weiß er auch, dass viele Jungs aus seiner Klasse dort sein werden.
Unser Tochterfräulein ist nach wie vor überglücklich mit ihrem neuen, großen Zimmer - ich hatte in den Weihnachtsferien mit ihr getauscht. Sie bekam das große "Wohnzimmer" unterm Dach, während ich mit meinen Büchern in ihr kleineres Zimmer umgezogen bin. Nun haben wir es uns beide in den neuen Räumen gemütlich gemacht und fühlen uns pudelwohl damit!
Seit Mitte Januar habe ich wieder begonnen LowCarb zu essen. Wie schon oft zuvor waren meine Essgewohnheiten schleichend ins "Ungesunde" abgerutscht - ich rede hier vor allem von Nudeln, Weißmehl- und Zuckerprodukten. Mir bekommt das auf Dauer einfach nicht, und zwar im doppelten Sinn. Zum einen nehme ich davon zu, zum anderen fühle ich mich nach geraumer Zeit sehr energiearm und antriebslos.

Also beschloss ich vor zwei Wochen, das Ruder herumzureißen und wieder in "meine" Ernährung zu finden. Als erste Etappe nehme ich mir meinen Geburtstag Ende Februar zum Ziel.

Neu ist dieses Mal, dass ich einen Tag pro Woche Ausnahmetag mache.

Ich esse also 6 Tage LowCarb, und einen Tag genieße ich Nudeln oder Kartoffeln, sowie Naschkram wie Chips und Schokolade.
Die Idee dahinter ist, dass ich auf diese Weise längere Zeit bei meiner Ernährungsumstellung bleibe und in kein Extrem verfalle. Ich habe mir diese Methode auf Instagram abgeschaut und bin gespannt, wie es mir langfristig damit ergeht.
Zusätzlich möchte ich natürlich auch wieder mit dem Sport beginnen... das Laufen spukt mir wieder im Kopf herum - dennoch finde ich bis heute nicht so recht den "Starthebel" und sträube mich noch etwas. Irgendwie muss ich mich wieder überwinden, in der Öffentlichkeit zu sporteln. Altbekannte Scham und Angst vor Blamage lassen mich momentan zögern.
Jedes Mal, wenn bei schönem Wetter ein Jogger an mir und Yoda vorüberzieht, höre ich die Stimme in meinem Kopf schimpfen: "Sieht du, DAS könntest DU sein! Worauf wartest du noch?"
Ach menno!
Manchmal wünsche ich mir insgeheim einen Coach. Jemand, der mit mir Sport macht, mich anleitet und motiviert. Wäre das nicht viel einfacher?
Aber ja ich weiß... nur die eigene Motivation ist wirklich von Dauer.

22. Januar 2016

Januar // Gedanken zum neuen Jahr

Die Tage sind immer noch kurz, was die Helligkeit angeht... und lang, was die Erledigungen angeht. Dunkelheit, klirrende Kälte und ein knackiger Terminkalender.

Trotzdem versteckt sich irgendwo im Trubel des Alltags eine positive Grundstimmung, das Gefühl von Aufbruch und Neubeginn. Ein neues Jahr hat begonnen, ein neuer Zyklus der Jahreszeiten. Tun sich da nicht unweigerlich großartige Möglichkeiten auf?
Tun sich nicht JEDEN TAG wunderbare Möglichkeiten auf?

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, weniger über Gestern und Morgen nachzudenken, weniger nach Links und Rechts zu schielen... und dafür mehr im JETZT anzukommen.

Ich habe mir vorgenommen, nach innen zu hören. Hier stehe ich. Hier bin ich jetzt.

Wie fühle ich mich? Was tut mir gut? Was macht mich fröhlich?

Äußeres und inneres Aufräumen. Tagebuch schreiben, hier und da.
Rauslassen zulassen - und annehmen, dass auch Hässliches raus muss.
Ich begreife langsam, dass alles einen Sinn ergibt. Wie kann ich mich jemals bewusst für ETWAS entscheiden, wenn ich nicht alles KENNE? Wie kann ich mich für Wärme entscheiden, wenn ich nicht weiß, wie sich Kälte anfühlt?
Wie kann ich mutig und furchtlos sein, wenn ich gar nicht weiß, wie sich die Angst anfühlt?
Ich fange an, meine "negativen Gefühle" nicht mehr als SCHLECHT zu betrachten, sondern als Erfahrung. Ich erfahre dadurch, wer ich bin.

Und wenn mir nicht gefällt, wer ich bin?
Dann könnte ich ja entscheiden, ab sofort ANDERS zu sein, oder?
Einfach so - ohne Selbsthass.
 
Neuerdings bin ich wieder im Gespräch mit Gott. Das ist großartig, da ich mich über viele Jahre zurückgezogen hatte. Er freut sich sehr und nimmt es mir nicht übel - wie er halt so ist!
Wir haben zusammen geweint und gelacht und vieles geklärt.
In mir keimt eine neue Stärke und Fröhlichkeit. Es ist ungewohnt, es hier in Worten zu beschreiben - aber ich vertraue darauf, dass Ihr mich versteht.

Ich fange an, die Verantwortung für mich und mein Leben zu tragen. 

Für jeden Gedanken, für meine Ängste und Erwartungen, für meine Träume und Enttäuschungen. Für sämtliche Misserfolge, aber auch für all die schönen Momente, Begegnungen und von Glück erfüllten Tage. Ich begreife immer mehr, wie sehr ich meine eigene Realität schaffe - wieviel Macht ich diesbezüglich habe (übrigens wir ALLE)!
Sinn des Lebens ist LEBEN. Es ist GUT, wenn wir es genießen! Es ist nicht nötig, sich zu quälen, schlecht zu fühlen und ständig zu hinterfragen. Es macht uns nicht zu besseren Menschen, wenn wir mit falscher Bescheidenheit und angezogener Handbremse durchs Leben gehen.

Also stecken wir doch mal lieber mit Fröhlichkeit und Lebensfreude an! Lassen wir es richtig krachen,ja?

Soviel zu meinen Neujahrsvorsätzen.

21. Dezember 2015

Alltagsgeplänkel // Weihnachtszauber, bitte jetzt!

Überall laufen die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren - bei uns natürlich auch! Es werden die letzten Geschenke vorbereitet und verpackt, Einkaufslisten zusammengestellt und Wichtelgeschenke verteilt... Ein Päckchen muss die Tage - auf den allerletzten Drücker - zur Post gebracht werden. Für Familien-Weihnachtskarten reichte mir auch in diesem Jahr leider die Zeit nicht mehr, schade!

*****

Für mich persönlich ist die Weihnachtszeit eine der größten Herausforderungen des Jahres. Nicht wegen der vielen Termine und Erledigungen, sondern in Bezug auf meine innere Verfassung. 

Ich mache mir immer viel zu viel Druck, möchte alles perfekt haben an und um Weihnachten. Ich denke, meinen Kindern die bestmöglichsten Erinnerungen an die Weihnachtszeit mitgeben, den Weihnachtszauber mit gaaanz viel Glitzer über sie stäuben zu müssen...

Und Jahr für Jahr muss ich deutlicher erkennen, was für ein Schmarrn das mit meinen Erwartungen ist. 
Meine Familie fordert das alles überhaupt nicht von mir - sie wollen nur einfach eine entspannte Mutter/Ehefrau, die ebenfalls Freude am Fest der Liebe hat.
So kommt es, dass ich seit Jahren (anfangs zähneknirschend) Dinge von meiner inneren So-ist-Weihnachten-perfekt-Liste streiche, um anschließend festzustellen, dass alles trotzdem immer ganz zauberhaft wird.

*****

Was wir die vergangenen Wochen hier so gemacht haben:
 
Im November waren wir im Wildpark, kurzärmlig. Das war tatsächlich möglich, solange die Sonne schien. Danach wurde es allerdings schlagartig empfindlich kalt - und wir hatten in unserer Euphorie keine Jacken mitgenommen...brrr!
Dennoch kamen wir ohne Erkältung davon, den guten Abwehrkräften sei Dank!
Seit Dezember freuen sich die Kinder morgendlich über die Advents-Tüten am Treppengeländer. Ich weiß, ich habe schon einmal ein Bild davon gezeigt.. aber nicht DIESES.
Selbstverständlich essen wir meistens Leckeres, das Bild steht hier nur stellvertretend - und natürlich gibt es nicht nur Brotzeitplatten, wir essen auch warm.
Mit dem Tochterkind machte ich mir einen netten Mädelsnachmittag im Kino, was wir beide ausserordentlich schön fanden! Wir aßen Popcorn, bis uns schlecht wurde, tranken Eistee und Cola und lachten uns bei diesem Film schlapp.
Der erste Schnee war leider schnell wieder weg - dafür gab es immer wieder wunderschöne Abendhimmel zu bestaunen.

Yoda freute sich über viele Spaziergänge an der frischen Luft...
 ... und über Schmuseeinheiten im kachelofenwarmen Wohnzimmer.
Herr Sohnemann hatte einen kleinen Auftritt mit dem Jugend-Blasorchester während einer Weihnachtsfeier,
und mein Grünkohl ließ sich vom Frost nicht beirren, zierte weiterhin mein winterliches Hochbeet im Garten.
Und wenn wir auch keinen Schnee weit und breit haben zur Zeit, so ist es trotzdem in den Morgenstunden weiß draußen... der Nachtfrost überzieht Gräser und Bäume mit hübschen kleinen Eiskristallen.

Abschließend meine aktuelle To-Do-Liste für heute:

Ein bestelltes Buch im Buchladen abholen
Ein Päckchen fertig machen und zur Post bringen
Briefmarken kaufen
Ein Rezept bei Kinderarzt abholen
Gleiches Rezept anschließend in der Apotheke einlösen
Mit dem Tochterkind zum Augenarzt fahren (Sehtest)
Diverse Updates am PC aufspielen für das Buchhaltungsprogramm
Löhne für die Mitarbeiter machen
Mittagessen kochen (dringend, mir hängt schon der Magen weit unten)
Mit Herrn Sohnemann für den morgigen Mathe-Test lernen
Einen Gutschein gestalten
Eine Feiertags-Einkaufsliste erstellen
Zur Bank fahren
Einige Anrufe machen
Mit Yoda rausgehen
Alle Mülleimer im Haus leeren, morgen ist Restmüll
Betten der Kinder frisch beziehen
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30. November 2015

Alltagsgeplänkel // die Adventszeit hat begonnen und der Countdown bis Weihnachten läuft...

Ihr Lieben,
zurerst möchte ich mich vielmals bei Euch für die vielen freundlichen und motivierenden Kommentare aufgrund meines letzten Artikels bei Euch bedanken! Ihr seid echt der Wahnsinn!


Morgen werden hier und allerorts die ersten Türchen der Adventskalender aufgemacht - unsere Kinder scharren schon ungeduldig mit den Hufen. Es ist immer lustig, wie schnell meine Rabauken im Dezember morgens aus den Betten kommen!
Wir haben wieder Tütchen am Geländer im Treppenhaus aufgehängt, die ich mit allerlei Naschkram und Mehr selbst befüllt habe. Die Kinder werden zum Beispiel auch ein kleines Fläschchen Rotbäckchen Lernstark-Saft auspacken, Knisterbrause für die Badewanne, Müsliriegel und zu Nikolaus jeweils einen Gutschein für neue Schul-Trinkflaschen in fröhlichen Farben. In ein Tütchen habe ich dieses Mal eine Minitüte Chips gepackt, dachte, dass es bei dem ganzen Süßkram eine willkommene Abwechslung sein dürfte...

Draußen tobt die letzten Wochen immer wieder ein heftiger Sturm. Er rüttelt am Hausdach, wirbelt das letzte Herbstlaub durch die Straßen und lässt die Baumkronen tanzen. Aber soll ich Euch was sagen? Ich mag Unwetter! Ich finde es dann im Haus meistens NOCH gemütlicher! Wenn die Fenster gekippt sind, und sich unter lautem Heulen die Vorhänge aufbauschen... ich fühle mich dann sicher und geborgen daheim.
Aber auch draußen, wenn ich mit Yoda unterwegs bin, finde ich es lustig, wenn ich mich gegen den Wind stemmen muss.

Mit Gewitter geht es mir übrigens genauso - nur dass ich es dann draußen nicht mehr lustig finde.
Im Büro gibt es richtig viel zu tun momentan. Zur täglich anstehenden Arbeit muss ich zum Jahresende auch immer Liegengebliebenes sortieren, erledigen und abheften. Außerdem fange ich gerade an, einige Fotos für ein Album auszuwählen und entwickeln zu lassen - eine Weihnachtsüberraschung für den Liebsten.

Ich hatte vor Jahren ein Album begonnen über unseren Hauskauf, die ersten Bilder der Hausbesichtigung eingeklebt und all die kleinen und großen Renovierungsaktionen dokumentiert, die wir über die Jahre gemacht hatten. Nun ist schon wieder einige Zeit vergangen, und es gehören Dinge ergänzt und weitergeführt in diesem Fotobuch.
Arbeit, Arbeit, Arbeit!
Die letzten schönen Herbsttage sind wir noch eimal durch den nahe gelegenen Wald gestreift und haben ordentlich mit dem Laub geraschelt - das war schön!
Und dann - eines Morgens - war alles Weiß draußen.
Yoda ist ein absoluter Schneehund und liebt es, durch den lockeren Pulverschnee zu toben. Er wälzt sich hin und her in der weißen Pracht und frisst große Schneemengen, was man ihm leider nicht abgewöhnen kann. Zum Glück hat er einen stabilen Magen - wir haben fast nie Probleme, wenn er mal wieder Blödsinn gefressen hat.
Was ich zu dieser Jahreszeit richtig doof finde, ist das frühe Dunkelwerden. Überhaupt habe ich an manchen Tagen das Gefühl, dass er gar nicht richtig hell wird...

Kein Wunder, dass dies die Jahreszeit der Kerzen und wärmenden Kaminfeuer ist! Leider wächst auch die Lust auf tröstendes Süßes - ich muss sehr aufpassen, nicht wieder in genau diese Winterfalle zu tappen!
Unsere Küche hat die alljährliche Weihnachtsdeko verpasst bekommen. Ich habe es zwar schon einmal hier geschrieben, aber der Esstisch ist im Grunde der einzige Ort im Haus, der weihnachtlich geschmückt wird. Da wir keine Fensterbretter haben, bieten sich nur wenig anderweitige Gelegenheiten für Dekowahn - und an vielen Stellen würde ich zusätzliche Dekoration auch als überladen empfinden.
Für dieses Jahr habe ich nur wenig Glanz und Kugeln verwendet, dafür aber viele Zapfen aus dem Wald aufgehängt - ganz klassisch in den Farben Rot und Grün... ich mag das.
Die nächsten Wochen werden erfahrungsgemäß im Eilschritt an uns vorüber ziehen. Wie jedes Jahr werde ich kurz vor Weihnachten eben dieses verfluchen und mir wünschen, der ganze Zirkus sei schon vorüber. Und wie jedes Jahr werde ich mit allen Erledigungen am Ende rechtzeitig fertig sein und das Fest mit der Familie genießen.
Denn eigentlich ist es dann schon immer sehr schön, das Weihnachten.
Ich wünsche Euch eine gute und stressfreie Adventszeit, lasst Euch einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt schmecken, esst Maronen und baut einen Schneemann!
Wir lesen uns.