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29. Juli 2015

Die Farbe Orange // Trinken & Tragen

Seitdem ich einen Entsafter habe, trinke ich oftmals mein Frühstück in Form von verschiedenen, frisch gepressten Säften. Und weil das Auge bekanntlich mitisst, sind diese Säfte oft orangefarbig. Dies entsteht durch Obst wie Pfirsich, Orangen, Papaja und natürlich auch Karotten. Frisch, fruchtig und sehr, sehr lecker!

Passend dazu hatte ich mir zu Sommerbeginn ein neues Kleid in Orange bestellt, obwohl das eigentlich gar nicht so meine Farbe ist... 

Generell muss ich mir das Tragen von Kleidern oder Röcken richtiggehend vornehmen, denn im ersten Moment fühle ich mich irgendwie "verkleidet" darin - ich weiß aber, dass es die fehlende Gewohnheit ist. 
Viel zu viele Jahre habe ich ausschließlich Jeans getragen.
Tja, und wenn man eine Figur wie Meine hat, kann ein Kleid auch schnell etwas altbacken wirken...
Da ich aber in jeder Hinsicht beschlossen habe, nur noch auf mein Bauchgefühl zu hören - ignoriere ich eventuelle Altbackenheit einfach und habe Freude mit meinem neuen Sommerkleid.

Nächsten Sommer bestelle ich mir nochmal eines - aber bestimmt eine Nummer kleiner. Ich bin gerade gut im Schwung.

25. Juli 2015

Dinge, die ich liebe

Yoda, der glücklich in der Wiese liegt und am Stock knabbert
Das Gesicht in die Sonne halten
Blumen auf dem Küchentisch

Die Freude von Herrn Sohemann, wenn er mit Papa Gabelstapler fahren darf
Sonnenbrillen aller Art

Nüsse knabbern
Wolkenbilder betrachten
 
Lackierte Zehnägel
Lagen-Look

27. Juni 2015

Tattoo // Ja - Nein, oder nur vielleicht?

Also, an anderen Menschen fand ich schon sehr oft, dass Tätowierungen toll aussehen. Natürlich fand ich ebenso oft die Körperbemalung anderer Leute ziemlich daneben. Ist klar, weil Geschmacksache und so.
Jeder wie er mag.

Als Jugendliche habe ich mir drei winzige Punkte in die Augenwinkel gemalt - quasi künstliche Sommersprossen. Fand ich extrem schick damals und trug diese Bemalung sogar in der Arbeit.
Das wurde toleriert, ich war ja noch so jung. Außerdem, glaube ich, fanden meine Ausbilder diesen Anblick immer noch besser, als abgeschnittene und ausgefranste Jeans...
Als ich meine Ausbildung zur Kosmetikerin machte, kaufte ich mir einen Bildband über thahitianische Tätowier-Kunst. Ich finde die Abbildungen großartig... was meint Ihr?
Obwohl ich viele der gezeigten Ornamente und Muster echt stark finde, konnte ich bis heute nie die Entscheidung treffen, selbst eine dauerhafte Hautbemalung machen zu lassen.
Nicht, weil es mir nicht gefällt.
Eher, weil ich mich nicht entscheiden könnte, was ich genau möchte.
In letzter Zeit ertappe ich mich immer öfter bei dem Gedanken an ein Tattoo. Vielleicht liegt das an der Lebensmitte?
Eine nun getroffene Entscheidung könnte man nicht mehr jugendlichem Leichtsinn zuschreiben.... andererseits bin ich auch nicht mehr vom Wohlwollen oder Meinungen anderer abhängig.

Ich führe ein freies und selbstbestimmtes Leben. Mein Körper gehört mir, und gemeinsam haben wir schon vieles durchgestanden... warum sollte ich mich nicht für eine ganz persönliche Art der Dekoration entscheiden?

Sicherlich werde ich mir keine riesigen Sonnen auf die Pobacken stechen lassen - das ginge ein bisschen zu weit, nicht wahr?
Aber gerade diese winzigen Symbole haben es mir sehr angetan!

Hier habe ich übrigens auch einige Bilder zum Thema gesammelt.
Wie denkt Ihr über Tattoos?
Habt Ihr welche, und tragt sie seitdem mit Stolz?
Wenn ja, wie habt Ihr für Euch das Passende gefunden?

*****

NEU * NEU * NEU

Ihr könnt mich jetzt auch auf Instagram finden - ich habe mich entschieden, meinen Account freizuschalten. Schaut doch mal vorbei - ich würde mich sehr freuen!

25. Februar 2015

Kosmetik // Was sich Frau Papagena jeden Morgen ins Gesicht klatscht

So.
Jetzt mache ich es mal wie die Beauty- und Lifestyleblogger, und präsentiere Euch meine Kosmetik-Lieblinge.

Da ich aus dem experimentierfreudigen Alter heraus bin, nehme ich die meisten Produkte schon seit längerem.

Obwohl ich Kosmetikerin bin, halte ich nicht viel von dem Prinzip: "Je teurer das Produkt, desto besser für die Haut", denn oft zahlt man (ähnlich, wie in der Modebranche) viel Geld für den Namen. Dennoch haben hochwertige Kosmetikprodukte oft auch ihren Preis.

Entscheidend ist am Ende, was meiner Haut gut tut, mit welcher Form der Pflege ich mich wohl fühle. 

Spannt die Haut nach dem Auftragen gleich wieder, ist das Produkt vermutlich nicht reichhaltig genug und die Haut bräuchte mehr pflegende Öle.
Wenn die Haut aber den ganzen Tag ölig glänzt, und sich kleine Unreinheiten bilden, wäre wahrscheinlich ein Wechsel zu einer leichteren Feuchtigkeitspflege ratsam.

Die Bedürfnisse der Haut können übrigens in der kalten Jahreszeit völlig anders sein, als im Hochsommer.

Es gibt gute Wege, um die eigene Wohlfühlpflege zu finden:

1. Sich durch den Dschungel der Produkte kämpfen und so lange ausprobieren, bis man das Passende hat (Achtung: kann bei empfindlicher Haut zu Irritationen durch ständigen Wirkstoffwechsel führen).

2. Eine Kosmetikerin aufsuchen, die mit Erfahrung und guten, fairen Produkten eine Empfehlung ausspricht.

3. Bei ernsthaften Hautproblemen empfiehlt sich ein Besuch beim Hautarzt, denn erst eine gesunde Haut ist stabil genug für verschiedene Pflegewirkstoffe.
 



Mein Morgenritual sieht folgendermaßen aus:

Ich wasche mein Gesicht mit einem milden Waschgel und reichlich lauwarmen Wasser.
Anschließend trage ich eine erbsengroße Menge Augenpflege auf, die ich vorsichtig einklopfe. Durch einen lustigen Zufall pflege ich meine Augenpartie seit ich 13 Jahre alt bin. Lacht nicht, ich könnte schwören, dass mir dadurch die ein oder andere Falte erspart blieb!
Die Gesichtsplege besteht aus einem Serum und einer leichten Creme. Beides ist ruck-zuck aufgetragen und zieht rasch ein. An manchen Tagen braucht meine Haut etwas mehr, dann trage ich die Creme sogar ein zweites Mal auf.
Die Reste verteile ich übrigens immer auf Hals und Dekollete. 
An dieser Stelle ist der pflegende Teil beendet, alles Weitere dient nur Dekorationszwecken ;)



Es ist (zumindest unter uns Frauen) kein Geheimnis, dass es Einiges braucht, um einen "natürlichen, ungeschminkten Look" zu zaubern. Natürlich kann ich auch ungeschminkt natürlich sein, doch das sieht in meinem Fall leicht kränklich aus.
Im Ernst, ich werde dann gerne gefragt, ob es mir nicht gut geht...


An alle Frauen, die tatsächlich nur mit Wasser und Liebe ein frisches und jugendliches Aussehen erreichen: ihr seid definitiv zu beneiden!
Was meine Aufhübschung angeht, benutze ich in angegebener Reihenfolge diese Dinge:

Einen Concealer, um Augenringe zu kaschieren,
einen grünlichen Camouflage-Stick gegen vereinzelte Rötungen,
softes Cremerouge für Frische auf den Wangen,
schwarzen Mascara für den perfekten Augenaufschlag,
und hellen Lipgloss.

Zur gesteigerten Aufbrezelung folgt an manchen Tagen:

Ein Augenbrauen-Stift, um den Schwung der Brauen zu betonen,
schimmernder Lidschatten (Perlmutt, Braun oder Olive)
und eine zarte Schicht farbloser Puder gegen glänzende Gesichtspartien.

*****

Woran könnte man noch denken?

Möchte ich reine Naturkosmetik verwenden?

Wie wichtig ist mir der Duft des Produktes?

Bin ich oft im Freien? Dann wäre eine Pflege mit Lichtschutzfaktor gut.

Eine separate Nachtpflege ist toll, wenn man sich abends konzequent abschminkt.

In welcher Lebensphase stecke ich (Pupertät mit Pickeln oder sogar schon reifere Haut mit ersten Fältchen)?

Hin und wieder können kleine Extras, wie eine Ampullen-Kur, Gesichtsmasken oder ein sanftes Peeling die Haut zusätzlich mit Nährstoffen versorgen und zum Strahlen bringen.

Für ein gesundes Hautbild spielen auch andere Faktoren eine große Rolle, zum Beispiel Trinken (Wasser/Tee), genügend Schlaf, frische Luft und Bewegung, Streicheleinheiten und eine positive Lebenseinstellung!


*****



 
Wollt Ihr mir Eure Schönheits-Geheimnisse verraten?
Was bringt Euch zum Strahlen?

11. November 2014

Betucht // Warum ich früher dachte, dass mir die Farbe Gelb nicht steht

Mein "Betuchter Dienstag" läuft diesen Winter nicht mehr - nach drei Jahren hatte ich im Grunde auch nix Neues mehr zu zeigen...

Das heißt natürlich nicht, dass ich zu dieser Jahreszeit keine Schals oder Tücher trage. Und tatsächlich hat sich der ein oder andere Neuzugag in meinen Schrank geschlichen - zum Beispiel dieser locker fallende gelbe Loop.
Mit der Farbe Gelb ist das so ´ne Sache.
Früher dachte ich pauschal, dass mir Gelb nicht steht.
Stimmt aber nicht, es kommt auf den Ton an!
Ein warmes Gelb (Senf, Mais, Sonnenblumen) kann ich gut tragen.

Mit den kühleren Tönen (Zitrone, Neongelb) muss ich jedoch aufpassen, da ich zu blass damit aussehe. Geht also im Grunde nur bei intensiver Sommerbräune, das kühle Gelb.
Gar nicht ging übrigens die Kombination Gelb mit blondierten Haaren...grrrr!
Da fehlte der gesunde Kontrast im Gesicht.


Das Gleiche gilt bei mir auch für Grün. Lindgrün und Schilfgrün sind nicht gut, während Moosgrün kein Problem ist.

Welche Farben stehen Euch besonders gut zu Gesicht, und was geht gar nicht?

*****

Mit meinem Tuch verlinke ich mich heute noch rasch bei Sunny, wo es dienstags um Kopf und Kragen geht.

4. November 2014

Um Kopf und Kragen // Manchmal muss es prunkvoll sein!

Bei Sunny geht es heute wieder um Kopf und Kragen - ich nutze die Gelegenheit, meine XL-Kette zu präsentieren. Oder, wie mein Tochterkind sagt: "die Weihnachts-Kette", weil sie die Kette an weihnachtlichen Baumschmuck erinnert...
Einziger Nachteil dieses Glitzer-Monsters: man meint, einen Mühlstein um den Hals zu tragen.

26. September 2014

Dinge, die ich liebe // Mode von Boden

Schon seit einigen Jahren verliebe ich mich regelmäßig in die wunderschöne Mode aus Großbritannien. Seitdem das erste Mal ein  Boden-Versandkatalog in meinem Briefkasten lag, bin ich ganz verrückt nach den leuchtenden Farben und dem ungewöhnlichen Mustermix.

Diese Mode ich für mich fröhlich, etwas retro... und Weiblichkeit pur!
Ich liebe Modekataloge, die mit ihren Fotostrecken Geschichten erzählen. Während ich bei einer Tasse Cafe in die Bilder eintauche, fühle ich mich von meiner Fatantasie an fremde Orte getragen - als würde ich in einem magischen Fotoalbum blättern.

Ich wünschte, selbst ein Boden-Girl zu sein.
Ich wünschte, selbst diese unbeschwerte Ausstrahlung zu haben.
Ich wünschte, selbst an einem goldenen Herbsttag mit weinroten Lackschuhen und schwingendem Rock durch London zu schlendern,
lachend durch den Park zu flanieren, Enten zu füttern, während der Wind in meinem offenen Haar spielt...



Na-ja, und dann bestellt sich Frau Papagena die roten Lackschuhe. Besser, als nix - gell?





P.S.: Boden weiß nicht, dass es mich gibt - daher ist diese Empfehlung meine vollkommen freiwillige Entscheidung. Sollte die Firma Boden jedoch Gefallen an meiner Empfehlung finden...
die Boho-Stiefeletten in Leo-Optik finde ich auch ganz klasse!

4. September 2014

Schnipp-Schnapp, Sommerkleid ab!

Manchmal gibt es im Sale sensationell reduzierte Sommerkleider. Strandkleidchen, Hängerchen usw. für wenig Geld - fast schon geschenkt.

Dann passiert es, dass ich zuschlage, obwohl ich keine kurzen Kleider trage. Niemals - das geht mit meinen Beinen nicht.

Was mache ich also mit Sommerkleidern, die ich nicht tragen möchte?

Ich kürze sie (schnipp-schnapp) und versäume sie neu. Und Tadaa:
schon habe ich eine lässige Tunika oder ein Long-Shirt!

Das lohnt sich manchmal schon allein wegen der hübschen Muster, Farben oder Verzierungen am Ausschnitt!

Habt Ihr auch schon Klamotten mit dem Vorsatz gekauft, etwas anderes daraus zu machen?

*****

Mit dieser "Handarbeit" verlinke ich mich heute beim RUMStag, wo jeden Donnerstag Selbstgemachtes gesammelt wird.

1. September 2014

Mein neues Shirt // Sommer-Sale

Ich liebe Schlussverkauf! Meistens bin ich sowieso noch nicht auf die neue Saison eingestellt, wenn bereits die Ware in den Läden hängt... und man kann so genial günstige Schnäppchen machen!

Gut, diesen Sommer war ich schon mehr als einmal in Herbststimmung - aber das liegt an der furchtbaren Kälte und Nässe der letzten Wochen.

Mein neues Shirt ist übrigens von Esprit und an den Schultern, sowie über die ganze Nackenpartie folkloristisch bestickt.

29. Juli 2014

Sommerbilder {und meine neue Latzhose}

Als ich noch jung war - also 20 oder so - trug ich gern und oft Jeans-Latzhosen. Sie bedeuteten für mich Lässigkeit und Coolness.

Viele Jahre sind vergangen, zwei Kleidergrößen hinzugekommen... aber die Sehnsucht nach einer Latzhose kam die letzten Jahre zurück.

Nun endlich habe ich mir eine bestellt - sie ist etwas zu groß, und die Hosenbeine mussten gekürzt werden.... aber hey!
Lässig ist sie, oder?

Dass mich jetzt bloß niemand "Bob, der Baumeister" nennt!
Yoda findet sie jedenfalls prima und rutschte gleich mal mit seinen erdigen Matschpfoten über meine Beine...
Kann man mit so einem Wuschel schimpfen? Ich nicht.

18. Juni 2014

Frau Papagena und die roten Schuhe

Eigentlich fing alles ganz harmlos an...

Wir waren auf Städtetour in Hamburg und stöberten in einem Schuhladen. Während der Liebste mit den Kindern Sneakers probierte, ließ ich ganz unverbindlich meinen Blick über die Regale der Schuhgröße 40 schweifen.

Was soll ich sagen?
20 Minuten später verließen wir das Geschäft mit 2 Paar Kinderschuhen, 2 Paar Herrenschuhen und einem Paar rot glänzenden Lack-Mokassins für Frau Papagena. Hach!
Nur kurze Zeit später kaufte ich mir rote Ballerinas. Obwohl ich mit ihnen meistens Blasen bekomme, liebe ich sie!
Im darauf folgenden Winter zogen rote Nieten-Stiefeletten bei mir ein. Sehr coole Teile!
Seit diesem Frühling ergänzen rote Clogs meine Sammlung und machen mich glücklich.

Habe ich jetzt einen Schuh-Tick, oder was?