Kinder, wie die Zeit vergeht!
Heute, am letzten Maitag daher ein bilderreicher Rückblick auf den vergangenen Monat:
Wir hatten frische Blumen auf dem Esstisch, die ich beinahe wöchentlich vom Einkaufen mitbringe. Ich brauche wirklich nicht viel Deko-Kram im Haus, aber eine Vase mit Blumen lässt mein Herz jedes Mal höher schlagen!
Mit Yoda habe ich viele Morgenspaziergänge gemacht, bei schönem Wetter...
... aber auch bei tristem Grau, Wind und Regen. Der Hund fragt ja nicht, ob man will - der muss halt raus, gell?
Im Mai habe ich mich an meinen Lieblings-Gemüse-Dealer im Ort erinnert und begonnen, wieder regelmässig dort einzukaufen. Nur hier gibt es die aromatischten Kartoffeln und Tomaten, ich schwöre!
Natürlich wurde auch gekocht im Mai, täglich. Lecker und frisch, meistens. Mir fällt gerade auf, dass ich auch schon lange keine Rezepte mehr hier gepostet habe - interessieren euch meine Küchenkreationen noch? Soll ich wieder mal etwas zeigen?
Die Laufschuhe wurden genutzt, nicht so oft, wie ich mir vorgenommen hatte, aber immerhin...
Familie Papagena besuchte die diesjährige Frühjahrs-Kirmes im Ort. Herr Sohnemann verpulverte sein Taschengeld am Schießstand, alle aßen wir Brathendl im Bierzelt und lauschten dabei (nicht ohne Stolz) dem Jugenblasorchester, mit dem Herr Sohnemann einen Auftritt im Festzelt hatte. Er spielt seit ca. 1 Jahr Trompete.
Ich ließ mir diesen Monat die Haare auf eine sommertaugliche Länge kürzen und im unteren Bereich aufhellen. Außerdem wurden sie kräftig ausgedünnt, um Masse und Schwere herauszunehmen. Fühlt sich gut an.
Unser Hochbeet wurde mit neuen Pflänzchen bestückt. Aktuell wachsen hier Erbsen, Grünkohl, Kopfsalat, Radieschen und Karotten. Die beiden Mini-Gurkenpflanzen fielen leider den Eisheiligen zum Opfer.
Nachdem ich vor einigen Tagen den ersten Salat erntete, musste ich feststellen, dass wir ihn uns mit ziemlich vielen Schnecken teilen. Anscheinend hat eine fiese kleine Nacktschnecke ihre Eier direkt im Salat abgelegt... Gut, nachdem er gründlich gewaschen und gesäubert worden war, schmeckte er trotzdem köstlich!
Herr Sohnemann feierte im Mai mit vier Wochen Verspätung seine Geburtstagsparty. Dazu hatte er Freunde zum Übernachten eingeladen, mit denen Herr Papageno erst zwei Stunden ins Schwimmbad fuhr, und sie anschließend auf dem Hof der Werkstatt mit dem Quad fahren ließ - ein großer Spaß für fastgroße Jungs!
Ich hatte derweil daheim Stockbrotteig und Sandwich-Toasts vorbereitet, und verköstigte die hungrige Meute im Anschluss. Nach einigen Sprüngen auf dem Trampolin und einer Nerf-Schlacht quer durch den Garten wurde das große Schlaflager im Wohnzimmer gerichtet, und die Bande durfte sich den Hobbit ansehen. Selbstverständlich mit den unerlässlichen Knabbereien und Naschereien, die zu einem ordentlichen Filmabend dazugehören!
Der Matratzenhorchdienst hinterher klappte reibungslos.
Am nächsten Morgen gab es noch bei allerschönstem Wetter ein großes After-Party-Frühstück im Gartenhaus, anschließend wurden die Rabauken nach und nach abgeholt. Gute Stimmung, nette Jungs, lecker Stockbrot, Lagerfeuer und Ausgelassenheit... was will man mehr?
Im Garten konnte ich mich diesen Monat gar nicht sattsehen an der ganzen Blütenpracht! Ich habe das Gefühl, selbst mit all den Blumen aufzublühen - das ist jetzt einfach der Beginn MEINER Lieblingsjahreszeit, und ich könnte den ganzen Tag draußen sein (wenn da nicht unzählige Pflichten im Haus rufen würden).
Yoda findet es übrigens immer schön, egal zu welcher Jahreszeit. Er ist einfach glücklich, wenn er über die Felder und Wiesen springen kann, an Stöcken knabbern darf oder wir mit ihm im Garten Ball spielen... Außerdem, hat sich herausgestellt, ist er ebenfalls großer Stockbrot-Fan. Wenn ihr sehen könntet, wie er gierig ums Feuer springt und darauf wartet, dass ich jemand ein Stückchen Brot zuwirft...
Für drei kurze Tage sind wir im Mai nach Andalusien geflogen, denn dort, an einem wunderschönen Naturstrand, feierten wir die Hochzeit meiner Schwester. Leider habe ich kaum Bilder machen können - ich werde trotzdem versuchen, demnächst einen eigenen Post über die wunderschöne Feier in Spanien zu schreiben.
Frau Papagena mit wehendem Haar an der Costa del Sol - unser Leihwagen war ein VW Käfer Cabrio.
Zuletzt noch etwas Werbung in eigener Sache
In der aktuellen MyWay könnt ihr mich finden - ein verrücktes Gefühl übrigens, sich selbst in einer Zeitschrift zu sehen!
Nur noch wenige Tage im Zeitschriftenhandel, falls ihr mal gucken wollt.
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31. Mai 2016
28. April 2015
12.Geburtstag // Übernachtungsparty mit Bowling
Eine fast identische Party - mit anderem Geburtstagskind und anderen Gästen...
Fräulein Tochter war vor vier Wochen so angetan von der Party ihres Bruders, dass sie sich für ihre Feier das genau gleiche Prozedere wünschte.
Also wurden wieder vier Freunde eingeladen, die Bowlingbahn reserviert und ein großes Schlaflager im Wohnzimmer geschaffen - kein Problem, wir hatten ja bereits Routine...
Morgens gab es aber erst einmal unser Geburtstags-Frühstück.
Dafür wird der Esstisch mit einer fröhlichen Tischdecke und Blumen dekoriert. Aus einer Serviette schneide ich ein großes Herz, das dem Geburtstagskind den ganzen Tag lang als Tisch-Set dient. Rund um den Teller werden auf diesem Herz bunte Smarties verteilt... die meistens bereits nach dem Frühstück auf wundersame Weise verschwunden sind.
Neben dem Teller wird eine Kerze aufgestellt und die Geschenke platziert, so dass während dem Frühstück ausgepackt werden kann.
Außerdem gibt es am Geburtstagsmorgen Kuchen zum Frühstück. Dieses Mal wünschte das Tochterkind sich einen Kirsch-Schmand-Blechkuchen, welchen ich Dank Google ganz gut hinbekommen habe...
Das Hauptgeschenk war dieses Mal übrigens ein Webrahmen, zusammen mit einem netten Buch voller Anregungen zum Weben, Knüpfen und Flechten. Sie war begeistert!
Zusätzlich hatte ich ein weiteres Bastelbuch besorgt, das mit witzigen Ideen jeden öden Regentag spannend macht. Toll finde ich auch, dass die meisten Utensilien in jedem Haushalt zu finden sind, und nicht erst umständlich besorgt werden müssen!
Herr Papageno hatte dem Tochterkind wunderschöne kleine Ohrstecker in Blütenform besorgt, die ebenfalls für Entzückung sorgten.
Als später die Oma mit einem Nähkorb samt Zubehör (bunte Knöpfe, Stecknadeln, Stoffschere, Maßband etc.) zu Besuch kam, war die Freude einfach riesig - das Tochterkind im Glück!
Der Webrahmen wurde natürlich sofort ausprobiert.
Die Party mit ihren vier Freundinnen verlief sehr entspannt. Die jungen Damen waren ausgelassen und albern, hatten viel Spaß zusammen, so dass die Zeit wie im Flug verging.
Anders als bei der Jungs-Übernachtungsparty einige Wochen zuvor, waren die Mädels nach dem Film am Abend noch sehr lange wach. Wirklich lange. Ungefähr bis 3:00 Uhr morgens.
Um Punkt 7:00 Uhr hörte ich sie bereits wieder im Wohnzimmer kichern - aber wer hat schon jemals bei einer Übernachtunsparty ausgeschlafen?
Nach einem großen Frühstück wurde eine Runde gekickert, und anschließend lackierten sich die Damen gegenseitig die Nägel (im Kinderzimmer bei geschlossenem Fenster...*röchel*). Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.... glitzernde Fingernägel in Rosa und Violett.
Stolz kann ich hiermit verkünden, dass Familie Papagena für dieses Jahr durch ist mit den Geburtstagen - puh!
10. April 2015
10.Geburtstag // Übernachtungsparty mit Bowling
Herr Sohnemann lud seine Freunde dieses Jahr zu einer Übernachtungsparty ein, um seinen Geburtstag mit ihnen zu feiern.
Als wir die Gästeliste mit ihm besprachen, musste ich leider stark einschränken. Ich machte mir Sorgen, ob wir genügend Schlafplätze schaffen könnten (die Kinder wollten selbstredend in einem Zimmer zusammen sein).
Dennoch konnte mich Herr Sohnemann im letzten Moment überreden, vier Freunde einladen zu dürfen. Ein Schlaflager für fünf Jungs war unser absolutes Limit - leider.
Die Entscheidung, wen er einladen wollte, war blitzschnell gefällt. Er beschränkte sich dieses Mal auf seine Schulfreunde.
Um es den Eltern der Gastkinder einfacher zu gestalten, stellten wir beim Spielzeuggeschäft im Ort einen Geschenk-Korb zusammen, aus dem sich jeder eine Kleinigkeit zu angemessenem Preis raussuchen konnte. So musste keiner lange überlegen, suchen und umherfahren und die Gefahr, etwas geschekt zu bekommen, was man bereits hat, bestand auch nicht.
Ursprünglich hatten wir geplant, mit den Jungs im Garten Stockbrot und Würstchen am Lagerfeuer zu machen, da aber das Wetter in den Tagen sehr schlecht war, mussten wir uns ein Unterhaltungs-Programm für Drinnen überlegen.
Zuerst dachte ich daran, eine Schnitzeljagd durchs Haus zu machen, doch der Liebste schlug vor, mit der Rasselbande zum Bowling zu fahren, was ich ganz hervorragend fand.
Wir luden die Kinder für 17:30 Uhr zu uns ein und verköstigten sie zu Beginn mit Sandwich-Toats, Säften und Limo.
Anschließend fuhren wir mit zwei PKWs zur Bowling-Bahn, die wir für 1,5 Stunden reserviert hatten.
Freitagabend herrscht auf der Bowlingbahn Disco-Stimmung. Die Musik wird ohrenbetäubend aufgedreht, Lichteffekte und Animation durch einen DJ sorgen für Partyfeeling - was besonders dem Tochterkind gefiel!
Zwischendurch sang und tanzte sie ausgelassen zur Musik und amüsierte sich ganz köstlich. Nachdem die gebuchte Zeit um war, stand für sie fest, dass sie ihren Geburtstag vier Wochen später ebenfalls hier feiern würde.
Die Bowling-Talente der jungen Herren waren höchst unterschiedlich. Während man zwei Jungs sofort anmerkte, dass sie bereits Erfahrung besaßen, standen andere zum ersten Mal vor einer Bahn und mussten gezeigt bekommen, wie man die Kugel nimmt und aufsetzt.
Spass schienen sie alle zu haben und die Zeit verging wie nix!
Als wir wieder daheim waren, zeigte die Uhr bereits 21:45 Uhr.
Gemeinsam wurde das große Schlaflager aufgebaut, und während die Gäste mit dem Geburtstagskind einen Film aussuchten, bestückte ich den Wohnzimmertisch mit Nüssen, Chips & Co. für den Kinoabend.
Nun durften die Übernachtungskinder den ausgewählten Film ansehen, anschließend schickte ich alle Zähneputzen, und noch vor Mitternacht waren die Räuber eingeschlafen.
Natürlich waren die Kids am nächsten Morgen bereits um 6:30 Uhr wieder wach, wenn auch nicht unbedingt ausgeschlafen. Aber wer ist schon ausgeschlafen nach einer Pyjama-Party?
Nach einem großen und nutellalastigen Frühstück hatten die Kinder knappe 1,5 Stunden Zeit für freies Spiel und mehrere Runden am Kicker, bevor einer nach dem anderen abgeholt wurde.
*****
Mein Fazit: die Zeit mit den Jungs verging rasend schnell, ich hatte nie das Gefühl von Leerlauf oder Langeweile bei den Kindern. Wichtig ist tatsächlich, sich weder zu viel, noch zu wenig vorzubereiten.
1,5 Stunden Zeit auf der Bowling-Bahn waren vollkommen ausreichend und haben, zusammen mit 1-2 Getränken pro Kind auch ihren Preis gehabt. Es war daher eine gute Entscheidung, die Bande vorab daheim zu füttern, denn Speisen für alle vor Ort hätten unser Budget gesprengt.
Die Jungs waren alle super "einfach zu haben", was bestimmt auch daran lag, dass man sich schon kannte.
Sehr gerne wieder!
Als wir die Gästeliste mit ihm besprachen, musste ich leider stark einschränken. Ich machte mir Sorgen, ob wir genügend Schlafplätze schaffen könnten (die Kinder wollten selbstredend in einem Zimmer zusammen sein).
Dennoch konnte mich Herr Sohnemann im letzten Moment überreden, vier Freunde einladen zu dürfen. Ein Schlaflager für fünf Jungs war unser absolutes Limit - leider.
Die Entscheidung, wen er einladen wollte, war blitzschnell gefällt. Er beschränkte sich dieses Mal auf seine Schulfreunde.
Um es den Eltern der Gastkinder einfacher zu gestalten, stellten wir beim Spielzeuggeschäft im Ort einen Geschenk-Korb zusammen, aus dem sich jeder eine Kleinigkeit zu angemessenem Preis raussuchen konnte. So musste keiner lange überlegen, suchen und umherfahren und die Gefahr, etwas geschekt zu bekommen, was man bereits hat, bestand auch nicht.
Ursprünglich hatten wir geplant, mit den Jungs im Garten Stockbrot und Würstchen am Lagerfeuer zu machen, da aber das Wetter in den Tagen sehr schlecht war, mussten wir uns ein Unterhaltungs-Programm für Drinnen überlegen.
Zuerst dachte ich daran, eine Schnitzeljagd durchs Haus zu machen, doch der Liebste schlug vor, mit der Rasselbande zum Bowling zu fahren, was ich ganz hervorragend fand.
Wir luden die Kinder für 17:30 Uhr zu uns ein und verköstigten sie zu Beginn mit Sandwich-Toats, Säften und Limo.
Anschließend fuhren wir mit zwei PKWs zur Bowling-Bahn, die wir für 1,5 Stunden reserviert hatten.
Freitagabend herrscht auf der Bowlingbahn Disco-Stimmung. Die Musik wird ohrenbetäubend aufgedreht, Lichteffekte und Animation durch einen DJ sorgen für Partyfeeling - was besonders dem Tochterkind gefiel!
Zwischendurch sang und tanzte sie ausgelassen zur Musik und amüsierte sich ganz köstlich. Nachdem die gebuchte Zeit um war, stand für sie fest, dass sie ihren Geburtstag vier Wochen später ebenfalls hier feiern würde.
Die Bowling-Talente der jungen Herren waren höchst unterschiedlich. Während man zwei Jungs sofort anmerkte, dass sie bereits Erfahrung besaßen, standen andere zum ersten Mal vor einer Bahn und mussten gezeigt bekommen, wie man die Kugel nimmt und aufsetzt.
Spass schienen sie alle zu haben und die Zeit verging wie nix!
Als wir wieder daheim waren, zeigte die Uhr bereits 21:45 Uhr.
Gemeinsam wurde das große Schlaflager aufgebaut, und während die Gäste mit dem Geburtstagskind einen Film aussuchten, bestückte ich den Wohnzimmertisch mit Nüssen, Chips & Co. für den Kinoabend.
Nun durften die Übernachtungskinder den ausgewählten Film ansehen, anschließend schickte ich alle Zähneputzen, und noch vor Mitternacht waren die Räuber eingeschlafen.
Natürlich waren die Kids am nächsten Morgen bereits um 6:30 Uhr wieder wach, wenn auch nicht unbedingt ausgeschlafen. Aber wer ist schon ausgeschlafen nach einer Pyjama-Party?
Nach einem großen und nutellalastigen Frühstück hatten die Kinder knappe 1,5 Stunden Zeit für freies Spiel und mehrere Runden am Kicker, bevor einer nach dem anderen abgeholt wurde.
*****
Mein Fazit: die Zeit mit den Jungs verging rasend schnell, ich hatte nie das Gefühl von Leerlauf oder Langeweile bei den Kindern. Wichtig ist tatsächlich, sich weder zu viel, noch zu wenig vorzubereiten.
1,5 Stunden Zeit auf der Bowling-Bahn waren vollkommen ausreichend und haben, zusammen mit 1-2 Getränken pro Kind auch ihren Preis gehabt. Es war daher eine gute Entscheidung, die Bande vorab daheim zu füttern, denn Speisen für alle vor Ort hätten unser Budget gesprengt.
Die Jungs waren alle super "einfach zu haben", was bestimmt auch daran lag, dass man sich schon kannte.
Sehr gerne wieder!
23. März 2015
Über Entbindungen, Glückstage und Dankbarkeit
Heute vor 10 Jahren war ein großer Freudentag, denn Herr Sohnemann wurde geboren und machte unsere Familie komplett.
Dieser kleine Junge kam zu uns, und sorgte erst einmal für Wirbel und Verunsicherung, denn nur wenige Stunden nach der Entbindung wurde er mit einem Rettungswagen in die Kinderklinik verlegt.
Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nur, dass etwas mit dem Baby nicht stimmt... die Blutwerte seien nicht wie sie sollten...
Ich unterzeichnete in Windeseile meine Entlassungspapiere und folgte dem Kleinen zusammen mit seinem Vater im eigenen PKW quer durch München. Bis heute kann ich kaum in Worte fassen, wie ich mich während dieser Fahrt durch die Stadt fühlte. Ich hatte eiskalte Finger vor Sorge und Beklemmung, das weiß ich noch.
In der Kinderklinik bekam ich ein Feldbett im Zimmer unseres Babys aufgestellt. Das Kind, das mittlerweile knallgelb angelaufen war, musste rund um die Uhr mit einer speziellen Lampe bestrahlt werden, und lag dafür unbekleidet und mit Schutzbrille in einem Glaskasten. Es weinte durchgehend, doch ich durfte nicht einmal das Händchen halten, da die Haut möglichst flächendeckend bestrahlt werden sollte. Also saß ich stundenlang vor dem Glaskasten und weinte mit.
Starke Nachwehen, Sorge um das Neugeborene, und Heimweh nach Geborgenheit in den eigenen vier Wänden ließen schon nach wenigen Tagen die Muttermilch versiegen... dennoch versuchte ich drei weitere Wochen mithilfe einer Milchpumpe alles im Fluss zu halten und den Kleinen zu stillen.
Wir waren bereits wieder zu Hause, als mir der Kinderarzt streng ins Gewissen redete, dass ich umgehend Babynahrung zu besorgen hätte.
Weitere Tränen, Gefühle des Versagens und der Überforderung, und eine kleine große Schwester (sie ist nur 23 Monate älter), die mit der Aufmerksamkeit, die ihrem Brüderchen zuteil wurde, nicht umgehen konnte.
Ja, die Anfangszeit mit Herrn Sohemann und dem Tochterkind war weder schillernd, noch glückseelig.
*****
Rückblickend betrachtet hatten wir eben einen holprigen Start. Es gibt weitaus Schlimmeres, da möchte ich mir gar nichts vormachen.
Nun wissen wir seit 10 Jahren, dass Herr Sohnemann an einer genetisch bedingten Blutkrankheit mit dem wohlklingenden Namen "Kugelzellenanämie" leidet. Wobei gleich gesagt sei, dass er überhaupt nicht leidet, sonder ganz fidel vor sich hinlebt damit!
Es gibt allerdings einige Dinge, die sind nun mal, wie sie sind.
Er ist zum Beispiel immer sehr blass, gelegentlich auch richtig gelb, wenn es ihm nicht gut geht.
Es fehlt im die Kondition, um mit Freunden im Verein Fussball zu spielen... er könnte schon, aber es kommt dabei nicht zu Ballkontakt.
Dennoch, er darf tun, worauf er Lust hat, solange er lernt, auf die Signale und Grenzen seines Körpers zu hören. Er fährt begeistert Ski, er schwimmt und taucht wie ein kleiner Wassermann, er springt mit seiner Schwester auf dem Trampolin, fährt Fahrrad, Schlittschuh, Inliners und Roller und liebt sogar den Schulsport.
Einmal im Jahr fahren wir nach München und lassen seine Blutwerte kontrollieren. So manches Mal saßen wir bei starken Fieberschüben auch des Nachts mit dem Kind in der Notaufnahme...bisher gab es keinen Anlass zur Bluttransfusion - toi-toi-toi!
Da seine Milz doppelt so groß ist, wie bei gleichaltrigen Kindern, muss er regelmässig zur Bauch-Sonographie. Es besteht die frühzeitige Gefahr von Gries- und Steinbildung (Gallensteine, Nierensteine usw). Bisher war nix - toi-toi-toi!
Einem Kugelzellenanämie-Kind muss früher oder später ein Großteil der Milz entfernt werden, um die Blutwerte dauerhaft stabilisieren zu können. Angeblich verbessert dieser Eingriff die Lebensqualität der kleinen Patienten nachhaltig. Uns wurde mittlerweile angeraten, über eine Operation nachzudenken - wir denken noch.
Weitere Gespräche erfolgen hierzu im April.
*****
Mir ist es all die Jahre immer wichtig gewesen, dem Kind niemals das Gefühl zu vermitteln, krank zu sein. Er ist nicht "krank". Er hat nur eigenwilliges Blut.
Wir haben ihm beigebracht, dass es wichtig ist, gut auf sich acht zu geben. Dass es toll ist, wenn er tagsüber richtig viel trinkt, damit der Körper gut durchgespült wird. Ob er genügend trinkt, kann man wunderbar an seinen Augen ablesen, die sofort gelb und trüb werden, wenn Flüssigkeit fehlt.
Er kennt das, ist extrem kooperativ.
Ich sage: "Kind, du solltest etwas trinken."
Er geht in die Küche, und trinkt zwei Becher Saftschorle - kein Thema.
*****
Heute feierten wir seinen 10.Geburtstag.
Wir feierten fröhlich und ausgelassen - wie ein Kindergeburtstag nun mal sein sollte.
Und ganz im Stillen, da feiere ich das kleine Wunder, das ich jeden Tag in seinen Augen sehe. Das zarte, blitzgescheite Wesen, das so viele Fragen hat und so viel wissen möchte.
Ein kleines Kerlchen mit großem Herz und Verstand - ich feiere schon jetzt diesen großartigen Menschen, der er ist.
Und während ich vorhin diesen Text hier schrieb,
brachte meine jüngste Schwester in Berlin ihren Sohn zur Welt.
Man stelle sich das vor! Genau am selben Tag, nur 10 Jahre später!
Ich bin unfassbar glücklich heute Abend!
Fräulein Tochter hatte heute früher Schule aus und überraschte ihren kleinen Bruder am Nachmittag mit einem selbstgebackenen Geburtstagskuchen. Sie hatte extra dafür vom Taschengeld kleine, bunte Kerzen besorgt, die er feierlich auspusten durfte.
Wer Kinder hat, wird wissen, dass das Thema "Wer darf die Kerze ausblasen" unter Umständen einen richtigen Geschwister-Zank hervorrufen kann. Umso großzügiger ist die Geste, ihrem kleinen Bruder 10 Kerzen zu entzünden, die er ALLE ALLEINE auspusten darf!
Dieser kleine Junge kam zu uns, und sorgte erst einmal für Wirbel und Verunsicherung, denn nur wenige Stunden nach der Entbindung wurde er mit einem Rettungswagen in die Kinderklinik verlegt.
Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nur, dass etwas mit dem Baby nicht stimmt... die Blutwerte seien nicht wie sie sollten...
Ich unterzeichnete in Windeseile meine Entlassungspapiere und folgte dem Kleinen zusammen mit seinem Vater im eigenen PKW quer durch München. Bis heute kann ich kaum in Worte fassen, wie ich mich während dieser Fahrt durch die Stadt fühlte. Ich hatte eiskalte Finger vor Sorge und Beklemmung, das weiß ich noch.
In der Kinderklinik bekam ich ein Feldbett im Zimmer unseres Babys aufgestellt. Das Kind, das mittlerweile knallgelb angelaufen war, musste rund um die Uhr mit einer speziellen Lampe bestrahlt werden, und lag dafür unbekleidet und mit Schutzbrille in einem Glaskasten. Es weinte durchgehend, doch ich durfte nicht einmal das Händchen halten, da die Haut möglichst flächendeckend bestrahlt werden sollte. Also saß ich stundenlang vor dem Glaskasten und weinte mit.
Starke Nachwehen, Sorge um das Neugeborene, und Heimweh nach Geborgenheit in den eigenen vier Wänden ließen schon nach wenigen Tagen die Muttermilch versiegen... dennoch versuchte ich drei weitere Wochen mithilfe einer Milchpumpe alles im Fluss zu halten und den Kleinen zu stillen.
Wir waren bereits wieder zu Hause, als mir der Kinderarzt streng ins Gewissen redete, dass ich umgehend Babynahrung zu besorgen hätte.
Weitere Tränen, Gefühle des Versagens und der Überforderung, und eine kleine große Schwester (sie ist nur 23 Monate älter), die mit der Aufmerksamkeit, die ihrem Brüderchen zuteil wurde, nicht umgehen konnte.
Ja, die Anfangszeit mit Herrn Sohemann und dem Tochterkind war weder schillernd, noch glückseelig.
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Rückblickend betrachtet hatten wir eben einen holprigen Start. Es gibt weitaus Schlimmeres, da möchte ich mir gar nichts vormachen.
Nun wissen wir seit 10 Jahren, dass Herr Sohnemann an einer genetisch bedingten Blutkrankheit mit dem wohlklingenden Namen "Kugelzellenanämie" leidet. Wobei gleich gesagt sei, dass er überhaupt nicht leidet, sonder ganz fidel vor sich hinlebt damit!
Es gibt allerdings einige Dinge, die sind nun mal, wie sie sind.
Er ist zum Beispiel immer sehr blass, gelegentlich auch richtig gelb, wenn es ihm nicht gut geht.
Es fehlt im die Kondition, um mit Freunden im Verein Fussball zu spielen... er könnte schon, aber es kommt dabei nicht zu Ballkontakt.
Dennoch, er darf tun, worauf er Lust hat, solange er lernt, auf die Signale und Grenzen seines Körpers zu hören. Er fährt begeistert Ski, er schwimmt und taucht wie ein kleiner Wassermann, er springt mit seiner Schwester auf dem Trampolin, fährt Fahrrad, Schlittschuh, Inliners und Roller und liebt sogar den Schulsport.
Einmal im Jahr fahren wir nach München und lassen seine Blutwerte kontrollieren. So manches Mal saßen wir bei starken Fieberschüben auch des Nachts mit dem Kind in der Notaufnahme...bisher gab es keinen Anlass zur Bluttransfusion - toi-toi-toi!
Da seine Milz doppelt so groß ist, wie bei gleichaltrigen Kindern, muss er regelmässig zur Bauch-Sonographie. Es besteht die frühzeitige Gefahr von Gries- und Steinbildung (Gallensteine, Nierensteine usw). Bisher war nix - toi-toi-toi!
Einem Kugelzellenanämie-Kind muss früher oder später ein Großteil der Milz entfernt werden, um die Blutwerte dauerhaft stabilisieren zu können. Angeblich verbessert dieser Eingriff die Lebensqualität der kleinen Patienten nachhaltig. Uns wurde mittlerweile angeraten, über eine Operation nachzudenken - wir denken noch.
Weitere Gespräche erfolgen hierzu im April.
*****
Mir ist es all die Jahre immer wichtig gewesen, dem Kind niemals das Gefühl zu vermitteln, krank zu sein. Er ist nicht "krank". Er hat nur eigenwilliges Blut.
Wir haben ihm beigebracht, dass es wichtig ist, gut auf sich acht zu geben. Dass es toll ist, wenn er tagsüber richtig viel trinkt, damit der Körper gut durchgespült wird. Ob er genügend trinkt, kann man wunderbar an seinen Augen ablesen, die sofort gelb und trüb werden, wenn Flüssigkeit fehlt.
Er kennt das, ist extrem kooperativ.
Ich sage: "Kind, du solltest etwas trinken."
Er geht in die Küche, und trinkt zwei Becher Saftschorle - kein Thema.
*****
Heute feierten wir seinen 10.Geburtstag.
Wir feierten fröhlich und ausgelassen - wie ein Kindergeburtstag nun mal sein sollte.
Und ganz im Stillen, da feiere ich das kleine Wunder, das ich jeden Tag in seinen Augen sehe. Das zarte, blitzgescheite Wesen, das so viele Fragen hat und so viel wissen möchte.
Ein kleines Kerlchen mit großem Herz und Verstand - ich feiere schon jetzt diesen großartigen Menschen, der er ist.
Und während ich vorhin diesen Text hier schrieb,
brachte meine jüngste Schwester in Berlin ihren Sohn zur Welt.
Man stelle sich das vor! Genau am selben Tag, nur 10 Jahre später!
Ich bin unfassbar glücklich heute Abend!
Fräulein Tochter hatte heute früher Schule aus und überraschte ihren kleinen Bruder am Nachmittag mit einem selbstgebackenen Geburtstagskuchen. Sie hatte extra dafür vom Taschengeld kleine, bunte Kerzen besorgt, die er feierlich auspusten durfte.
Wer Kinder hat, wird wissen, dass das Thema "Wer darf die Kerze ausblasen" unter Umständen einen richtigen Geschwister-Zank hervorrufen kann. Umso großzügiger ist die Geste, ihrem kleinen Bruder 10 Kerzen zu entzünden, die er ALLE ALLEINE auspusten darf!
abgelegt unter:
erlebt und geschrieben,
Geburtstage feiern
1. März 2015
Von Geburtstagen und Krankenlagern
Nachdem wir in den Faschingsferien bereits grippige Kinder zu pflegen hatten, sprang uns jetzt offensichtlich der nächste Virus aus dem Hinterhalt an. Herr Sohnemann erbrach sich in der Nacht auf Samstag in sein Bett und durfte den Rest der Nacht bei mir schlafen.
So kam es, dass mein diesjähriger Geburtstag mit einem käseweißen Kind im Bett begann...
Wenn man erst einmal 42 Jahre alt wird, lässt man sich natürlich von solch kleinen Unpässlichkeiten nicht die Laune trüben - wir hatten einen fröhlichen Tag (zumindest die gesunden Familienmitglieder), liebe Gäste zum Frühstück und einen ausgiebigen Spaziergang mit meiner Schwiegermutter und ihren drei Hunden. Ihr könnt Euch vorstellen, dass Yoda völlig aus dem Häuschen war vor Freude!
Meine Rabauken beglückten mich gleich morgens im Bett mit selbstgebastelter Karte und Südseeinselbild - hach, da wäre ich jetzt gerne!
Von der Schwiegermutter bekam ich ein Set weiße Holzbuchstaben, die in richtiger Reihenfolge meine Namen ergeben. Ich sehe schon den einen oder anderen rätseln... ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!
Sehr berührende Worte bekam ich von meinen Eltern aus Berlin, die leider nicht persönlich gratulieren konnten. Was soll ich sagen? Nach dem Lesen des Briefes stand mir das Pipi in den Augen!
Herr Papageno erfreute mein Herz mit gaaanz viel Fotopapier für meinen kleinen Canon-Drucker, und wunderschönem Schmuck in Roségold.
*****
Unser Junior erbrach sich den Tag über alle paar Stunden und tat mir unendlich leid in seinem Elend! Nicht einmal Tee behielt er im Magen. Wir griffen daher tief in die Trickkiste, und verabreichten ihm gegen Mittag Cola in kleinen Schlückchen... siehe da: die blieb drin!
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für die Glückwünsche per Mail bedanken - Ihr habt mich echt überrascht damit!
*****
Herr Sohnemann wurde von seinem Papa am Nachmittag statt des Waldspaziergangs mit den Hunden zu einem Mittagschlaf genötigt. Tatsächlich schlief er um 16:00 Uhr ein (nach schwachem Protest), und wachte erst heute morgen nach 16 Stunden Schlaf wieder auf.
Er stand auf, und war gesund.
Ich bin jedes Mal wieder beeindruckt von den Selbstheilungskräften, die wir in uns tragen!
*****
Jetzt werde ich selbst ein paar Geschenke einpacken, denn Herr Papageno folgt mir mit seinem Geburtstag auf dem Fuße... das ist nicht unpraktisch, denn so können wir das eine oder andere Mal gemeinsam feiern.
So kam es, dass mein diesjähriger Geburtstag mit einem käseweißen Kind im Bett begann...
Wenn man erst einmal 42 Jahre alt wird, lässt man sich natürlich von solch kleinen Unpässlichkeiten nicht die Laune trüben - wir hatten einen fröhlichen Tag (zumindest die gesunden Familienmitglieder), liebe Gäste zum Frühstück und einen ausgiebigen Spaziergang mit meiner Schwiegermutter und ihren drei Hunden. Ihr könnt Euch vorstellen, dass Yoda völlig aus dem Häuschen war vor Freude!
Meine Rabauken beglückten mich gleich morgens im Bett mit selbstgebastelter Karte und Südseeinselbild - hach, da wäre ich jetzt gerne!
Von der Schwiegermutter bekam ich ein Set weiße Holzbuchstaben, die in richtiger Reihenfolge meine Namen ergeben. Ich sehe schon den einen oder anderen rätseln... ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!
Sehr berührende Worte bekam ich von meinen Eltern aus Berlin, die leider nicht persönlich gratulieren konnten. Was soll ich sagen? Nach dem Lesen des Briefes stand mir das Pipi in den Augen!
Herr Papageno erfreute mein Herz mit gaaanz viel Fotopapier für meinen kleinen Canon-Drucker, und wunderschönem Schmuck in Roségold.
*****
Unser Junior erbrach sich den Tag über alle paar Stunden und tat mir unendlich leid in seinem Elend! Nicht einmal Tee behielt er im Magen. Wir griffen daher tief in die Trickkiste, und verabreichten ihm gegen Mittag Cola in kleinen Schlückchen... siehe da: die blieb drin!
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für die Glückwünsche per Mail bedanken - Ihr habt mich echt überrascht damit!
*****
Herr Sohnemann wurde von seinem Papa am Nachmittag statt des Waldspaziergangs mit den Hunden zu einem Mittagschlaf genötigt. Tatsächlich schlief er um 16:00 Uhr ein (nach schwachem Protest), und wachte erst heute morgen nach 16 Stunden Schlaf wieder auf.
Er stand auf, und war gesund.
Ich bin jedes Mal wieder beeindruckt von den Selbstheilungskräften, die wir in uns tragen!
*****
Jetzt werde ich selbst ein paar Geschenke einpacken, denn Herr Papageno folgt mir mit seinem Geburtstag auf dem Fuße... das ist nicht unpraktisch, denn so können wir das eine oder andere Mal gemeinsam feiern.
24. April 2014
Kindergeburtstag 11.0 {Fräulein Tochter lädt zwei Gästinnen ein und feiert Übernachtungsparty}
Gestern wurde Fräulein Tochter 11 Jahre alt,
Kinder, wie die Zeit vergeht!
Natürlich waren wir trotz Ferien um 6:00 Uhr hellwach, denn so ein Geburtstag ist einfach zu spannend, um ihn im Bett zu vertrödeln...
Das junge Fräulein wurde dieses Jahr reich beschenkt, denn sie bekam ein neues Fahrrad UND eine Nähmaschine - sie konnte ihr Glück kaum fassen!
Am Abend hatte sie zwei Mädels aus ihrer neuen Klasse zu einer Übernachtungsparty eingeladen. Erwartungsfroh und mit Schlafsack unterm Arm, trafen pünktlich die Gästinnen ein. Nach einer kleinen Einstimmungsrunde auf dem Trampolin, durften die Mädels in der Küche Cocktails mixen. Ein Riesenspaß!
Ich dachte zuerst, dass sie vielleicht lieber alleine hantieren würden, aber Fräulein Tochter bat mich, dabei zu bleiben und Anleitung zu geben. Wir hatten uns vorab im Internet ein paar Ideen zusammengeschrieben und entsprechend Zutaten besorgt.
Der erste Cocktail kam hervorragend an und schmeckte trotz viel, viel Zucker sogar mir!
Nachdem der erste Drink verköstigt war, machten wir uns an das zweite Getränk, einen Erdbeer-Smoothie. Da ich dieses Mal nicht ganz so viel Zucker dazu gab, kam er bei den Kindern leider nur mäßig gut an.
Eigentlich wollten wir anschließend noch einen Drink aus Bananen- und Maracuja-Nektar machen, doch die Mädels waren vom Meister des Waldes so angetan, dass sie lieber davon eine weitere Runde wollten.
Kein Problem - wir hatten keinen Mangel an Limetten und Sirup!
Leider hört an dieser Stelle - für mich ganz untypisch - die Fotostrecke auf. Nachdem ich das Schlachtfeld in der Küche beseitigt hatte, und die Mädels eine weitere Runde Spaß auf dem Trampolin hinter sich hatten,
durften sie sich Pizzastücke belegen. Ich hatte Schälchen mit Salami, Schinken, Thunfisch und Shrimps, Paprikawürfel, Mozzarella und Reibekäse vorbereitet, und den Pizzaboden bereits mit einer Tomaten-Knoblauch-Mischung bestrichen.
Während dieser Phase der Essens-Zubereitung war ich präventiv wirksam, um die Küche kein zweites Mal grundreinigen zu müssen - es war einfach keine Möglichkeit, gleichzeitig Fotos zu knipsen. Schade!
Es stellte sich heraus, dass ein Gastmädel Vegetarierin war. "Kein Problem", dachte ich, denn damit kenne ich mich ja aus. Ich war selbst früher viele Jahre lang Vegetarierin.
Ich schlug also Pizza Margherita vor - mit viel Tomate und Mozzarella, aber:
ein vegetarisches Kind isst nicht automatisch gerne Gemüse!
Ich also so: "Hm. Was würdest du denn auf deine Pizza tun, wenn du bei dir daheim wärst?"
Da druckste das Mädchen etwas herum und meinte dann: "Als wir daheim mal Pizza machten, habe ich mir Erdbeermarmelade drauf gemacht."
Gut, bekam das Kinder eben Marmeladen-Pizza. Hauptsache, alle sind am Ende satt & glücklich, gell?
Später am Abend durften die Mädchen im Wohnzimmer, dass zu einem gemütlichen Matratzenlager umfunktioniert worden war, einen Film ansehen (natürlich mit Getränken und Knabberzeug), während ich totmüde ins Bett fiel.
Vom Liebsten wurde mir berichtet, dass erst um 1:00 Uhr nachts das Gegacker und Gekicher abflaute und Ruhe einkehrte. Da schlief ich schon zwei selige Stunden lang...
Heute morgen übernahmen die drei Amazonen die Hunde-Runde, während ich für alle Frühstück machte. Ratet mal, wer Marmeladenbrötchen aß?
Während die Mädels frühstückten, bereitete ich die Mitgebsel vor: ich druckte mit dem Fotodrucker eine Collage unserer Cocktail-Session aus und rahmte sie bunt ein, dazu bekam jedes Mädchen einen kleinen Notizblock für weitere, eigene Cocktail-Rezepte.
Insgesamt fand ich die Pyjamaparty sehr unangestrengt und lustig. Die Mädchen waren fröhlich,
plapperten, erzählten, kicherten und alberten herum und fühlten sich offensichtlich sehr wohl bei uns.
Kinder, wie die Zeit vergeht!
Natürlich waren wir trotz Ferien um 6:00 Uhr hellwach, denn so ein Geburtstag ist einfach zu spannend, um ihn im Bett zu vertrödeln...
Das junge Fräulein wurde dieses Jahr reich beschenkt, denn sie bekam ein neues Fahrrad UND eine Nähmaschine - sie konnte ihr Glück kaum fassen!
Am Abend hatte sie zwei Mädels aus ihrer neuen Klasse zu einer Übernachtungsparty eingeladen. Erwartungsfroh und mit Schlafsack unterm Arm, trafen pünktlich die Gästinnen ein. Nach einer kleinen Einstimmungsrunde auf dem Trampolin, durften die Mädels in der Küche Cocktails mixen. Ein Riesenspaß!
Ich dachte zuerst, dass sie vielleicht lieber alleine hantieren würden, aber Fräulein Tochter bat mich, dabei zu bleiben und Anleitung zu geben. Wir hatten uns vorab im Internet ein paar Ideen zusammengeschrieben und entsprechend Zutaten besorgt.
Der erste Cocktail kam hervorragend an und schmeckte trotz viel, viel Zucker sogar mir!
Nachdem der erste Drink verköstigt war, machten wir uns an das zweite Getränk, einen Erdbeer-Smoothie. Da ich dieses Mal nicht ganz so viel Zucker dazu gab, kam er bei den Kindern leider nur mäßig gut an.
Eigentlich wollten wir anschließend noch einen Drink aus Bananen- und Maracuja-Nektar machen, doch die Mädels waren vom Meister des Waldes so angetan, dass sie lieber davon eine weitere Runde wollten.
Kein Problem - wir hatten keinen Mangel an Limetten und Sirup!
Leider hört an dieser Stelle - für mich ganz untypisch - die Fotostrecke auf. Nachdem ich das Schlachtfeld in der Küche beseitigt hatte, und die Mädels eine weitere Runde Spaß auf dem Trampolin hinter sich hatten,
durften sie sich Pizzastücke belegen. Ich hatte Schälchen mit Salami, Schinken, Thunfisch und Shrimps, Paprikawürfel, Mozzarella und Reibekäse vorbereitet, und den Pizzaboden bereits mit einer Tomaten-Knoblauch-Mischung bestrichen.
Während dieser Phase der Essens-Zubereitung war ich präventiv wirksam, um die Küche kein zweites Mal grundreinigen zu müssen - es war einfach keine Möglichkeit, gleichzeitig Fotos zu knipsen. Schade!
Es stellte sich heraus, dass ein Gastmädel Vegetarierin war. "Kein Problem", dachte ich, denn damit kenne ich mich ja aus. Ich war selbst früher viele Jahre lang Vegetarierin.
Ich schlug also Pizza Margherita vor - mit viel Tomate und Mozzarella, aber:
ein vegetarisches Kind isst nicht automatisch gerne Gemüse!
Ich also so: "Hm. Was würdest du denn auf deine Pizza tun, wenn du bei dir daheim wärst?"
Da druckste das Mädchen etwas herum und meinte dann: "Als wir daheim mal Pizza machten, habe ich mir Erdbeermarmelade drauf gemacht."
Gut, bekam das Kinder eben Marmeladen-Pizza. Hauptsache, alle sind am Ende satt & glücklich, gell?
Später am Abend durften die Mädchen im Wohnzimmer, dass zu einem gemütlichen Matratzenlager umfunktioniert worden war, einen Film ansehen (natürlich mit Getränken und Knabberzeug), während ich totmüde ins Bett fiel.
Vom Liebsten wurde mir berichtet, dass erst um 1:00 Uhr nachts das Gegacker und Gekicher abflaute und Ruhe einkehrte. Da schlief ich schon zwei selige Stunden lang...
Heute morgen übernahmen die drei Amazonen die Hunde-Runde, während ich für alle Frühstück machte. Ratet mal, wer Marmeladenbrötchen aß?
Während die Mädels frühstückten, bereitete ich die Mitgebsel vor: ich druckte mit dem Fotodrucker eine Collage unserer Cocktail-Session aus und rahmte sie bunt ein, dazu bekam jedes Mädchen einen kleinen Notizblock für weitere, eigene Cocktail-Rezepte.
Insgesamt fand ich die Pyjamaparty sehr unangestrengt und lustig. Die Mädchen waren fröhlich,
plapperten, erzählten, kicherten und alberten herum und fühlten sich offensichtlich sehr wohl bei uns.
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