28. Januar 2014

Rückblick auf ein verschneites Wochenende { und was man so macht, wenn einen die Langeweile plagt }

Sonntagmorgen war dies der Ausblick aus unserem Wohnzimmer in den Garten. Eine dicke, weiße Schneedecke hatte sich über Nacht gebildet.

Das erste Mal in diesem Winter machte der Liebste sich ans Schneeräumen. Da an unserem Grundstück ein langer Gehweg entlangführt, ist richtig viel Schneemasse zu beseitigen. Für diesen Zweck haben wir uns vor drei Jahren beim Einzug ins Haus eine Schneefräße angeschafft, die wir an Tagen wie diesen sehr zu schätzen wissen. Die Höllenmaschine macht zwar mächtig Krach, aber ruck-zuck ist der Gehweg frei!

Man sollte das sonntags aber nicht morgens um 8:00 Uhr machen, sonst hat man nette Nachbarn gehabt.
Und irgendwie muss ich zugeben, dass dieser unberührte Neuschnee im Garten ganz hübsch aussieht. Eine Zauberlandschaft. Hübsch, solange ich im Warmen bin und keine nassen Hosenbeine habe.
Nachdem die Kinder mit den Hausaufgaben fertig waren, durften sie einfach Zeit für sich selbst verbringen. Ich finde es wichtig, dass sie sich auch alleine beschäftigen können - nicht immer muss ein Erwachsener Animationsprogramm abliefern.

Da kann es dann vorkommen, dass dem Kinde kurzfristig langweilig ist. Hinzu kam eine leichte Müdigkeit, weil mit Übernachtungs-Cousin spät ins Bett gegangen, aber dafür umso früher aufgestanden worden war.

Hier saß also Herr Sohnemann am Küchentisch, blickte ins Leere und fing dann auf einmal an, Maiskörner zu zählen, die beim Popcornmachen nicht aufgeplatzt waren. Was man halt so macht.

Es waren übrigens 49 Stück. Gut, dass wir Bescheid wussten!

 
Später kam übrigens wieder Leben in den kleinen Kerl und er spielte zusammen mit der großen Schwester ausgelassen im Schnee.

Kommentare:

  1. Liebe Mama Papagena, das nennt man nicht Langeweile und schon gar nicht Maiskörnerzählen - das ist M e d i t a t i o n ;-) Lg

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  2. Dein Sohn musste sich vielleicht nur ein bisschen sammeln . :) Bei euch hat es aber ganz ordentlich geschneit .
    Liebe Grüsse Heike

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