1. Februar 2016

Alltagsgeplänkel

Ihr Lieben,
herzlichen Dank für die lieben Worte zu meinem letzten Post - ich freue mich so sehr darüber!

Es hilft mir oft sehr zu erfahren, dass viele meiner Gedanken zu bestimmten Themen auch Euch beschäftigen - wir sind also nicht allein!
Der Januar ist so schnell vorbeigezogen - manchmal bin ich mir des Jahres 2016 noch gar nicht richtig bewusst, obwohl ab heute bereits der Februar beginnt!

Die Kinder haben noch diese Woche Schule, und dürfen sich dann über Faschingsferien freuen. Ausser den Feiern an den Schulen besuchen sie dieses Jahr keine Faschingsparty. Das Tochterkind stand auf dem Schulfasching eine Dreiviertelstunde allein herum und ließ sich dann vorzeitig von mir abholen - sie hat momentan nicht viel Spaß am Verkleiden...

Herr Sohnemann besucht morgen Abend den Schulfasching - in Gegensatz zu seiner großen Schwester freut er sich schon sehr darauf. Allerdings weiß er auch, dass viele Jungs aus seiner Klasse dort sein werden.
Unser Tochterfräulein ist nach wie vor überglücklich mit ihrem neuen, großen Zimmer - ich hatte in den Weihnachtsferien mit ihr getauscht. Sie bekam das große "Wohnzimmer" unterm Dach, während ich mit meinen Büchern in ihr kleineres Zimmer umgezogen bin. Nun haben wir es uns beide in den neuen Räumen gemütlich gemacht und fühlen uns pudelwohl damit!
Seit Mitte Januar habe ich wieder begonnen LowCarb zu essen. Wie schon oft zuvor waren meine Essgewohnheiten schleichend ins "Ungesunde" abgerutscht - ich rede hier vor allem von Nudeln, Weißmehl- und Zuckerprodukten. Mir bekommt das auf Dauer einfach nicht, und zwar im doppelten Sinn. Zum einen nehme ich davon zu, zum anderen fühle ich mich nach geraumer Zeit sehr energiearm und antriebslos.

Also beschloss ich vor zwei Wochen, das Ruder herumzureißen und wieder in "meine" Ernährung zu finden. Als erste Etappe nehme ich mir meinen Geburtstag Ende Februar zum Ziel.

Neu ist dieses Mal, dass ich einen Tag pro Woche Ausnahmetag mache.

Ich esse also 6 Tage LowCarb, und einen Tag genieße ich Nudeln oder Kartoffeln, sowie Naschkram wie Chips und Schokolade.
Die Idee dahinter ist, dass ich auf diese Weise längere Zeit bei meiner Ernährungsumstellung bleibe und in kein Extrem verfalle. Ich habe mir diese Methode auf Instagram abgeschaut und bin gespannt, wie es mir langfristig damit ergeht.
Zusätzlich möchte ich natürlich auch wieder mit dem Sport beginnen... das Laufen spukt mir wieder im Kopf herum - dennoch finde ich bis heute nicht so recht den "Starthebel" und sträube mich noch etwas. Irgendwie muss ich mich wieder überwinden, in der Öffentlichkeit zu sporteln. Altbekannte Scham und Angst vor Blamage lassen mich momentan zögern.
Jedes Mal, wenn bei schönem Wetter ein Jogger an mir und Yoda vorüberzieht, höre ich die Stimme in meinem Kopf schimpfen: "Sieht du, DAS könntest DU sein! Worauf wartest du noch?"
Ach menno!
Manchmal wünsche ich mir insgeheim einen Coach. Jemand, der mit mir Sport macht, mich anleitet und motiviert. Wäre das nicht viel einfacher?
Aber ja ich weiß... nur die eigene Motivation ist wirklich von Dauer.

22. Januar 2016

Januar // Gedanken zum neuen Jahr

Die Tage sind immer noch kurz, was die Helligkeit angeht... und lang, was die Erledigungen angeht. Dunkelheit, klirrende Kälte und ein knackiger Terminkalender.

Trotzdem versteckt sich irgendwo im Trubel des Alltags eine positive Grundstimmung, das Gefühl von Aufbruch und Neubeginn. Ein neues Jahr hat begonnen, ein neuer Zyklus der Jahreszeiten. Tun sich da nicht unweigerlich großartige Möglichkeiten auf?
Tun sich nicht JEDEN TAG wunderbare Möglichkeiten auf?

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, weniger über Gestern und Morgen nachzudenken, weniger nach Links und Rechts zu schielen... und dafür mehr im JETZT anzukommen.

Ich habe mir vorgenommen, nach innen zu hören. Hier stehe ich. Hier bin ich jetzt.

Wie fühle ich mich? Was tut mir gut? Was macht mich fröhlich?

Äußeres und inneres Aufräumen. Tagebuch schreiben, hier und da.
Rauslassen zulassen - und annehmen, dass auch Hässliches raus muss.
Ich begreife langsam, dass alles einen Sinn ergibt. Wie kann ich mich jemals bewusst für ETWAS entscheiden, wenn ich nicht alles KENNE? Wie kann ich mich für Wärme entscheiden, wenn ich nicht weiß, wie sich Kälte anfühlt?
Wie kann ich mutig und furchtlos sein, wenn ich gar nicht weiß, wie sich die Angst anfühlt?
Ich fange an, meine "negativen Gefühle" nicht mehr als SCHLECHT zu betrachten, sondern als Erfahrung. Ich erfahre dadurch, wer ich bin.

Und wenn mir nicht gefällt, wer ich bin?
Dann könnte ich ja entscheiden, ab sofort ANDERS zu sein, oder?
Einfach so - ohne Selbsthass.
 
Neuerdings bin ich wieder im Gespräch mit Gott. Das ist großartig, da ich mich über viele Jahre zurückgezogen hatte. Er freut sich sehr und nimmt es mir nicht übel - wie er halt so ist!
Wir haben zusammen geweint und gelacht und vieles geklärt.
In mir keimt eine neue Stärke und Fröhlichkeit. Es ist ungewohnt, es hier in Worten zu beschreiben - aber ich vertraue darauf, dass Ihr mich versteht.

Ich fange an, die Verantwortung für mich und mein Leben zu tragen. 

Für jeden Gedanken, für meine Ängste und Erwartungen, für meine Träume und Enttäuschungen. Für sämtliche Misserfolge, aber auch für all die schönen Momente, Begegnungen und von Glück erfüllten Tage. Ich begreife immer mehr, wie sehr ich meine eigene Realität schaffe - wieviel Macht ich diesbezüglich habe (übrigens wir ALLE)!
Sinn des Lebens ist LEBEN. Es ist GUT, wenn wir es genießen! Es ist nicht nötig, sich zu quälen, schlecht zu fühlen und ständig zu hinterfragen. Es macht uns nicht zu besseren Menschen, wenn wir mit falscher Bescheidenheit und angezogener Handbremse durchs Leben gehen.

Also stecken wir doch mal lieber mit Fröhlichkeit und Lebensfreude an! Lassen wir es richtig krachen,ja?

Soviel zu meinen Neujahrsvorsätzen.

18. Januar 2016

Low Carb // Schokoküchlein {ohne Mehl und Zucker}

Diese Schokoladen-Küchlein sind der absolute Knaller, wenn man seine Ernährung auf LowCarb umstellen möchte, aber dennoch die Lust auf etwas Süßes verspürt!

Was wird gebraucht?

2 EL Kokosmehl
3 EL gemahlene Mandeln
1 EL zuckerfreier Kakao
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Etwas alternative Süße, z.B. Palmzucker, Agavensirup, Stevia oder Süssstoff...
2 EL Milch
2 Eier
20 g dunkle Schokolade (z.B. von Alnatura 75% Kakaogehalt)

Wie wird´s gemacht?

Den Ofen (Ober/Unterhitze) auf 165°C vorheizen.
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel verrühren, dann Eier und Milch dazugeben. Die Schokolade grob zerhacken und in die Teigmasse geben. Das Ganze in fünf Muffinförmchen füllen und ca. 12-15 Min. backen.

Natürlich kann man je nach Lust und Laune weitere Zutaten in den Teig mischen, ich habe dieses Mal zum Beispiel einige gehackte Pinienkerne dazugegeben. Auch Trockenobst, Mandelsplitter usw. schmecken super dazu!

*****

Ich persönlich mag den Schokokuchen kalt am liebsten, daher stelle ich ihn nach dem ersten Abkühlen sogar noch eine Weile in den Kühlschrank. Um nicht in Versuchung zu geraten, mehr als eine Portion pro Tag zu naschen, packe ich die übrigen Küchlein in eine Tupperbox und bewahre sie im Eisfach auf.

21. Dezember 2015

Alltagsgeplänkel // Weihnachtszauber, bitte jetzt!

Überall laufen die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren - bei uns natürlich auch! Es werden die letzten Geschenke vorbereitet und verpackt, Einkaufslisten zusammengestellt und Wichtelgeschenke verteilt... Ein Päckchen muss die Tage - auf den allerletzten Drücker - zur Post gebracht werden. Für Familien-Weihnachtskarten reichte mir auch in diesem Jahr leider die Zeit nicht mehr, schade!

*****

Für mich persönlich ist die Weihnachtszeit eine der größten Herausforderungen des Jahres. Nicht wegen der vielen Termine und Erledigungen, sondern in Bezug auf meine innere Verfassung. 

Ich mache mir immer viel zu viel Druck, möchte alles perfekt haben an und um Weihnachten. Ich denke, meinen Kindern die bestmöglichsten Erinnerungen an die Weihnachtszeit mitgeben, den Weihnachtszauber mit gaaanz viel Glitzer über sie stäuben zu müssen...

Und Jahr für Jahr muss ich deutlicher erkennen, was für ein Schmarrn das mit meinen Erwartungen ist. 
Meine Familie fordert das alles überhaupt nicht von mir - sie wollen nur einfach eine entspannte Mutter/Ehefrau, die ebenfalls Freude am Fest der Liebe hat.
So kommt es, dass ich seit Jahren (anfangs zähneknirschend) Dinge von meiner inneren So-ist-Weihnachten-perfekt-Liste streiche, um anschließend festzustellen, dass alles trotzdem immer ganz zauberhaft wird.

*****

Was wir die vergangenen Wochen hier so gemacht haben:
 
Im November waren wir im Wildpark, kurzärmlig. Das war tatsächlich möglich, solange die Sonne schien. Danach wurde es allerdings schlagartig empfindlich kalt - und wir hatten in unserer Euphorie keine Jacken mitgenommen...brrr!
Dennoch kamen wir ohne Erkältung davon, den guten Abwehrkräften sei Dank!
Seit Dezember freuen sich die Kinder morgendlich über die Advents-Tüten am Treppengeländer. Ich weiß, ich habe schon einmal ein Bild davon gezeigt.. aber nicht DIESES.
Selbstverständlich essen wir meistens Leckeres, das Bild steht hier nur stellvertretend - und natürlich gibt es nicht nur Brotzeitplatten, wir essen auch warm.
Mit dem Tochterkind machte ich mir einen netten Mädelsnachmittag im Kino, was wir beide ausserordentlich schön fanden! Wir aßen Popcorn, bis uns schlecht wurde, tranken Eistee und Cola und lachten uns bei diesem Film schlapp.
Der erste Schnee war leider schnell wieder weg - dafür gab es immer wieder wunderschöne Abendhimmel zu bestaunen.

Yoda freute sich über viele Spaziergänge an der frischen Luft...
 ... und über Schmuseeinheiten im kachelofenwarmen Wohnzimmer.
Herr Sohnemann hatte einen kleinen Auftritt mit dem Jugend-Blasorchester während einer Weihnachtsfeier,
und mein Grünkohl ließ sich vom Frost nicht beirren, zierte weiterhin mein winterliches Hochbeet im Garten.
Und wenn wir auch keinen Schnee weit und breit haben zur Zeit, so ist es trotzdem in den Morgenstunden weiß draußen... der Nachtfrost überzieht Gräser und Bäume mit hübschen kleinen Eiskristallen.

Abschließend meine aktuelle To-Do-Liste für heute:

Ein bestelltes Buch im Buchladen abholen
Ein Päckchen fertig machen und zur Post bringen
Briefmarken kaufen
Ein Rezept bei Kinderarzt abholen
Gleiches Rezept anschließend in der Apotheke einlösen
Mit dem Tochterkind zum Augenarzt fahren (Sehtest)
Diverse Updates am PC aufspielen für das Buchhaltungsprogramm
Löhne für die Mitarbeiter machen
Mittagessen kochen (dringend, mir hängt schon der Magen weit unten)
Mit Herrn Sohnemann für den morgigen Mathe-Test lernen
Einen Gutschein gestalten
Eine Feiertags-Einkaufsliste erstellen
Zur Bank fahren
Einige Anrufe machen
Mit Yoda rausgehen
Alle Mülleimer im Haus leeren, morgen ist Restmüll
Betten der Kinder frisch beziehen
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9. Dezember 2015

Award // 11 Fragen an mich {und weitere 11 Fragen an Euch, damit Ihr mir nicht so einfach davonkommt!}

Jedes Mal, wenn mir Menschen sagen, dass ihnen mein Blog gefällt, freue ich mich wie ein Schnitzel!So auch neulich wieder, als mir die liebe Neubloggerin Claudia einen Award anbot und meinen Blog als "schlicht, ehrlich und authentisch" beschrieb.

Herzlichen Dank, meine Liebe - ich nehme das Kompliment und den Award sehr gerne an!


Hier sind Ihre Fragen:

Der Klassiker: Warum bloggst du?
Diese Frage ist tatsächlich ein Klassiker und oft gestellt worden. Dennoch, gerade ich letzter Zeit habe ich selbst wieder darüber nachgedacht, warum ich eigentlich einen Blog schreibe - ich tue das nämlich bereits seit 6 Jahren.
Der Grund, warum ich immer noch hier bin ist ganz einfach: es macht mir immer noch großen Spaß!
Ich liebe es, meine Bilder zeigen zu können, und habe mir im Laufe der Jahre auch einen gewissen Fotostil angeeignet, durch den ich vor allem Gefühle und Stimmungen aus meinem Alltag vermitteln möchte.

Das Schreiben (frisch von der Leber weg) erfüllt für mich einen Tagebuch-Effekt und ordnet meine Gedanken - vieles sehe ich dadurch anschließend klarer. 
Ich lese übrigens hin und wieder selbst in älteren Artikeln. Das ist, wie in einem Fotoalbum zu blättern, weckt Erinnerungen und führt mir vor Augen, wie dankbar ich für mein Leben bin. 
Und machnmal gucke ich einfach rasch nach, was ich mal wieder kochen könnte... denn auch Lieblings-Rezepte haben über die Jahre ihren Platz hier gefunden.
Die Rosinen im Kuchen sind aber all die herzlichen Kommentare, die ich immer wieder von lieben Lesern bekomme!

"Ich bin...", ein Selfie kurz und knapp in 3 Worten
Fröhlich, emotional und leider manchmal zu selbstkritisch.
 
Dein perfekter Urlaub - mit wem und wo?
Urlaub bedeutet für mich Tapetenwechsel. Ohne Terminstress ganz viel Zeit zu haben und leckeres Essen genießen, dass NICHT ICH gekocht habe.
Am liebsten mit meinen Lieben, sehr gerne aber auch zusätzlich mit noch mehr Herzensmenschen - das WO ist mir beinahe egal.
 
Eine Frage an eine Person deiner Wahl...
Da hätte ich mal eine Frage an Gott:

Wenn er doch SO ALLMÄCHTIG ist, warum gibt er sich dann mit einer Fernbeziehung mit den Menschen zufrieden? Jetzt mal ehrlich... wo er doch weiß, wieviele liebend gern einige Dinge im persönlichen Gespräch klären würden. (Hast Du kein Handy oder was? Oder bist Du zu beschäftigt? Und wenn ja, mit was eigentlich?)

Weihnachtsmann oder Christkind?
Ich bin selbst nur mit dem Christkind aufgewachsen. Für uns zündete das Christkind an Heiligabend die Kerzen am Baum an, brachte die Geschenke und läutete anschließend mit einem hellen Glöckchen... erst dann durften wir das Wohnzimmer betreten. Was war das für eine köstliche Spannung für uns fünf Kinder vor der Türe!

DAS hätte ich lieber NIE machen sollen...
Mit 24 Jahren beschloss ich während eines Städtetrips spontan einen Friseurbesuch zu machen, und ließ mich daraufhin von einem jungen, hippen Scherenmeister zu einem Kurzhaarschnitt überreden. Warum nicht, dachte ich - den Grund sah ich allerdings 20 Minuten später schockiert im Spiegel. Weder davor, noch danach sah ich jemals wieder so dämlich aus!
 
80er Jahre - Top oder Flop?
Obwohl ich es lustig finde, Filme aus dieser Zeit anzusehen, schäme ich mich nachträglich für den schrecklichen Modegeschmack. Auch Makeup und Haare waren furchtbar!
Trotzdem trage ich lebhafte Erinnerungen in mir daran, dass ich "damals" ganz anders darüber dachte...
Generell aber würde ich eindeutig sagen: Flop!
 
Gibt es Kindheitserinnerungen, die dir besonders lieb sind?
Oh, da gibt es sogar richtig viele!

Besonders gerne erinnere ich mich zum Beispiel an die regelmässigen Opern-Besuche mit meinen Eltern in München. Ich war zwischen 5 und 6 Jahre alt, als sie anfingen, mich abends mitzunehmen. Bis heute erfüllt mich ein Opernbesuch mit ehrfürchtig-wohligen Schauern. Allerdings könnte ich mit niemandem ein intellektuelles Fachgespräch über die Opernszene führen...
Das ist für mich ein reines Herzens-Ding.
 
George Clooney oder George Pig?
So. Jetzt muss ich kurz mal googlen, wer oder was George Pig ist... Moment...
Ah, jetzt weiß ich Bescheid! Wenn ich ehrlich sein soll, kann ich mich für Beide nur wenig begeistern.
 
Mein Lieblingsfrühstück besteht aus...
einem Frühstücks-Ei, Knäckebrot mit Räucherlachs und rohen Zwiebeln.
 
Ich bin am kreativsten, wenn...
ich keine ellenlange To-Do-Liste habe.

*****

Nach alter Award-Regel sollte ich an dieser Stelle selbst 11 Fragen formulieren und weitere Blogger für nominieren. Leider erinnert mich diese Vorgehensweise zu sehr an den guten, alten Kettenbrief... daher werde ich mir zwar gerne Fragen ausdenken, sie aber hier für alle zur Abholung bereitstellen.
Fühlt Euch frei, sie mitzunehmen und zu beantworten - ich würde mich natürlich sehr freuen!

Hier sind meine Fragen an Euch:

1. Wie verbringst du das Weihnachtsfest?

2. Was war dein bisher schönstes Weihnachtsgeschenk?

3. Weihnachten und Silvester... was spricht die Waage im Januar?

4. Welchen Vorsatz hast Du schon mindestens 3 x zum Jahreswechsel formuliert, aber nie umgesetzt?
 
5. Gibt es Personen, mit denen du dich zu Weihnachten gerne versöhnen würdest?

6. Wenn ja, was spricht dagegen?

7. Das Weihnachtsfest in 20 Jahren - wie würdest du es dir wünschen?

8. Besitzt du ein Kinderfoto vom Weihnachtsfest damals - poste es!

9. Was würdest du dir zu Weihnachten wünschen, wenn ALLES möglich wäre?

10. Ein absolutes Weihnachts-No-go für dich?

11. Ein Geschenk, welches du kein zweites Mal verschenken würdest?
 

30. November 2015

Alltagsgeplänkel // die Adventszeit hat begonnen und der Countdown bis Weihnachten läuft...

Ihr Lieben,
zurerst möchte ich mich vielmals bei Euch für die vielen freundlichen und motivierenden Kommentare aufgrund meines letzten Artikels bei Euch bedanken! Ihr seid echt der Wahnsinn!


Morgen werden hier und allerorts die ersten Türchen der Adventskalender aufgemacht - unsere Kinder scharren schon ungeduldig mit den Hufen. Es ist immer lustig, wie schnell meine Rabauken im Dezember morgens aus den Betten kommen!
Wir haben wieder Tütchen am Geländer im Treppenhaus aufgehängt, die ich mit allerlei Naschkram und Mehr selbst befüllt habe. Die Kinder werden zum Beispiel auch ein kleines Fläschchen Rotbäckchen Lernstark-Saft auspacken, Knisterbrause für die Badewanne, Müsliriegel und zu Nikolaus jeweils einen Gutschein für neue Schul-Trinkflaschen in fröhlichen Farben. In ein Tütchen habe ich dieses Mal eine Minitüte Chips gepackt, dachte, dass es bei dem ganzen Süßkram eine willkommene Abwechslung sein dürfte...

Draußen tobt die letzten Wochen immer wieder ein heftiger Sturm. Er rüttelt am Hausdach, wirbelt das letzte Herbstlaub durch die Straßen und lässt die Baumkronen tanzen. Aber soll ich Euch was sagen? Ich mag Unwetter! Ich finde es dann im Haus meistens NOCH gemütlicher! Wenn die Fenster gekippt sind, und sich unter lautem Heulen die Vorhänge aufbauschen... ich fühle mich dann sicher und geborgen daheim.
Aber auch draußen, wenn ich mit Yoda unterwegs bin, finde ich es lustig, wenn ich mich gegen den Wind stemmen muss.

Mit Gewitter geht es mir übrigens genauso - nur dass ich es dann draußen nicht mehr lustig finde.
Im Büro gibt es richtig viel zu tun momentan. Zur täglich anstehenden Arbeit muss ich zum Jahresende auch immer Liegengebliebenes sortieren, erledigen und abheften. Außerdem fange ich gerade an, einige Fotos für ein Album auszuwählen und entwickeln zu lassen - eine Weihnachtsüberraschung für den Liebsten.

Ich hatte vor Jahren ein Album begonnen über unseren Hauskauf, die ersten Bilder der Hausbesichtigung eingeklebt und all die kleinen und großen Renovierungsaktionen dokumentiert, die wir über die Jahre gemacht hatten. Nun ist schon wieder einige Zeit vergangen, und es gehören Dinge ergänzt und weitergeführt in diesem Fotobuch.
Arbeit, Arbeit, Arbeit!
Die letzten schönen Herbsttage sind wir noch eimal durch den nahe gelegenen Wald gestreift und haben ordentlich mit dem Laub geraschelt - das war schön!
Und dann - eines Morgens - war alles Weiß draußen.
Yoda ist ein absoluter Schneehund und liebt es, durch den lockeren Pulverschnee zu toben. Er wälzt sich hin und her in der weißen Pracht und frisst große Schneemengen, was man ihm leider nicht abgewöhnen kann. Zum Glück hat er einen stabilen Magen - wir haben fast nie Probleme, wenn er mal wieder Blödsinn gefressen hat.
Was ich zu dieser Jahreszeit richtig doof finde, ist das frühe Dunkelwerden. Überhaupt habe ich an manchen Tagen das Gefühl, dass er gar nicht richtig hell wird...

Kein Wunder, dass dies die Jahreszeit der Kerzen und wärmenden Kaminfeuer ist! Leider wächst auch die Lust auf tröstendes Süßes - ich muss sehr aufpassen, nicht wieder in genau diese Winterfalle zu tappen!
Unsere Küche hat die alljährliche Weihnachtsdeko verpasst bekommen. Ich habe es zwar schon einmal hier geschrieben, aber der Esstisch ist im Grunde der einzige Ort im Haus, der weihnachtlich geschmückt wird. Da wir keine Fensterbretter haben, bieten sich nur wenig anderweitige Gelegenheiten für Dekowahn - und an vielen Stellen würde ich zusätzliche Dekoration auch als überladen empfinden.
Für dieses Jahr habe ich nur wenig Glanz und Kugeln verwendet, dafür aber viele Zapfen aus dem Wald aufgehängt - ganz klassisch in den Farben Rot und Grün... ich mag das.
Die nächsten Wochen werden erfahrungsgemäß im Eilschritt an uns vorüber ziehen. Wie jedes Jahr werde ich kurz vor Weihnachten eben dieses verfluchen und mir wünschen, der ganze Zirkus sei schon vorüber. Und wie jedes Jahr werde ich mit allen Erledigungen am Ende rechtzeitig fertig sein und das Fest mit der Familie genießen.
Denn eigentlich ist es dann schon immer sehr schön, das Weihnachten.
Ich wünsche Euch eine gute und stressfreie Adventszeit, lasst Euch einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt schmecken, esst Maronen und baut einen Schneemann!
Wir lesen uns.
 

23. November 2015

Bloggen // Wie ich mich und mein Blog momentan empfinde

Seit langem habe ich wieder einmal einen kleinen Streifzug durch die Blogwelt gemacht, und hier und da die neusten Beiträge bewundert.

Dabei habe ich eine seltsame Entdeckung für mich gemacht:
Je professioneller die Blogs um mich herum werden, desto weniger habe ich Lust, "mitzuziehen".

Versteht mich nicht falsch - es fasziniert mich zu sehen, wie verschiedene Blogger geradezu über sich hinauswachsen. Wie die Art der Präsentation von leckeren Gerichten und DIY-Basteleien immer näher an das Niveau von Hochglanzmagazinen kommt. Es geht sogar so weit, dass man immer öfter kleine Reportagen über Blogger in genau jenen Wohn- und Food-Magazinen findet - zu Recht!

Ich sitze hier vor meinem PC und sehe all die schönen Bilder. Zart bestäubtes Weihnachtsgebäck, Ideen für selbstgemachte Geschenke, winterliche Aufläufe, Bratäpfel und natürlich Adventskalender in allen erdenklichen Formen. Wunderschön, all das!

Doch dann... schleicht sich das Gefühl ein, dass alle Bloggerinnen da draußen in wunderschönen, lichtdurchfluteten Häusern mit weißen Fußböden leben. Dass all ihre Kinder helle, farbreduzierte Kinderzimmer bewohnen, in denen Designerspielzeug aus Echtholz in hübschen Körbchen bereit steht.

In all diesen Häusern knistert ein wärmendes Kaminfeuer, während die Hausfrau mit Leinenschürze in der hellen Küche steht und bäckt und kocht. Natürlich wird das Essen in schlichter Töpferware angerichtet - alles ganz wunderbar.
Nun müssen nur noch die Kinderlein aus dem Garten hereingerufen werden, die auch promt mit roten Bäckchen und ebenso roten Gummistiefelchen lachend am großen Esstisch platz nehmen.

Ich sehe Bilder von glänzenden Kerzenständern und hochwertigen Designertaschen. Ich sehe Bilder von Interior-Messebesuchen und trendigen Blogger-Seminaren.

Ich spüre Fernweh beim Durchsehen all der spannenden Reisereportagen. Scheinbar reist man nicht mehr irgendwohin und lässt es sich gut gehen. Man sollte schon mindestens drei Insider-Tipps aus jeder Stadt nach Hause tragen, die man anschließend mit beeindruckenden Bildern der großen Leserschaft präsentiert. 

Es ist natürlich empfehlenswert, vor Ort mit all den hippen Kleinunternehmern der schicken Bistros und Läden zu sprechen, ein kurzes Interview und Portrait derselben macht sich enorm gut.
Blöd nur, wenn man von Haus aus schüchtern ist, und niemals (schon gar nicht mit Familie im Anhang) bei einem Restaurantbesuch nach dem Chef fragen würde...

Ach, was soll ich sagen. Zynismus ist auch keine Lösung.


Was ich merke, ist:
ich habe keine Zeit und Energie, auf derart hohem Niveau zu bloggen.

Ich fühle mich mit meinem kleinen Alltags-Blog irgendwie abgehängt und angestaubt. Ich habe nicht viel Spannendes aus unserem Familienleben zu berichten. Ich lebe nur einfach, und versuche dabei glücklich zu sein. Oft gelingt es.

Verdammt, ich weiß nicht einmal, wie man eine Vorschau seiner Instagram-Bilder am Seitenrand des Blogs anbringt. Und zu Verlosen habe ich auch nix.

Gehen Sie also bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen.


Nein, natürlich nicht! Ich freue mich über die solide gewachsene Leserschaft und Jeden, der gerne hier mitliest!

Und vielleicht, wenn ich irgendwann in meinem Leben eine helle, moderne Küche mein Eigen nenne... vielleicht gibt es dann sogar ein paar hübsche Bilder von mir in Leinenschürze...
Wir werden sehen.

22. November 2015

Alltagsgeplänkel // Abschied vom Herbst

Heute Nacht hat es geschneit. Ich nehme das zum Anlass, mich mit ein paar letzten Bildern vom Herbst zu verabschieden. Tschüs Herbst, und Danke für das jährliche Feuerwerk der Farben!
Ich habe es genossen, mit Yoda durchs Laub zu rascheln, die kalte Waldluft und den Duft der Pilze zu schnuppern. Wir haben Kastanien und Hagebutten gefunden und unsere Gesichter in die warme Spätherbstsonne gehalten.
Jeden Tag freute ich mich an den leuchtenden Blättern der Bäume, die bei einem Windstoß wie Konfetti umherflogen.
Zauberhaft waren die Morgenstunden bei dichter Nebeldecke über den Feldern!
Nun gehen wir bereits mit großen Schritten auf die Weihnachtszeit zu - es erschreckt mich, wie schnell so ein Jahr vergeht!

Ich muss gestehen, dass der Winter nicht meine Lieblingsjahreszeit ist... es ist für mich viel eher ein Warten auf den Frühling. Dennoch versuche ich jedes Mal, das Positive zu betrachten, die Stille draußen zu genießen, und es so gemütlich wie nur möglich im Haus zu machen.

Wären da nicht die vielen Erledigungen und Termine in der Vorweihnachtszeit, könnte ich vielleicht sogar einen Hauch des Winterzaubers erhaschen...
Demnächst hier also wieder Bilder der weißen Pracht des Winters - ist ja auch schön, irgendwie.