24. Juli 2014

Süßkartoffel-Sticks mit Sauerrahm

Was ist auf dem Teller?

Süßkartoffel
gerösteter Sesam
Sauerrahm

Wie habe ich´s gemacht?

Ofen auf 200°C (Ober/Unterhitze) vorgeheizt.
Süßkartoffeln geschält und in längliche Sticks geschnitten, anschließend in einer Schüssel mit 1 TL Olivenöl gut durchgemengt.

Die Sticks auf ein Backblech verteilt, kräftig mit Pfeffer und Salz gewürzt und bei 200°C ca. 20 Min. im Ofen gebacken.

Die heißen Süßkartoffelspalten mit geröstetem Sesam bestreut und mit einem Klecks Sauerrahm genossen.

23. Juli 2014

Yoda am See {erster, kurzer Ausflug}

Damit der kleine Pupser auch mal etwas von der Welt sieht, haben wir ihn die Tage kurzerhand ins Auto gepackt und sind an den See gefahren. So konnte er sich einerseits an die Transportbox im Auto gewöhnen, und andererseits Bekanntschaft mit dem Wasser machen.

Dass sein Frauchen auch ins Wasser ging, fand er ganz famos!
Während er auf der Hinfahrt im Auto noch lautstark protestierte, schlief er auf der Heimfahrt erschöpft ein... so viele Eindrücke können einen aber auch wirklich schaffen!

22. Juli 2014

Wanderung zur Gindelalm


Als wir auf die Gindelalm wandern wollten, versprach mir der Liebste: "Dieses Mal wird es nicht so hart. Es zieht sich eine kleine Straße in Serpentinen den Berg hinauf... die Steigung ist halb so wild, wirst sehen!"

Ha, Pustekuchen!

Da war zwar eine kleine Straße, die sich nett und adrett den Berg hinauf schlängelte... doch die Kinder fanden die Abkürzung direkt durch den Wald viel spannender - also direkt geradeaus hinauf! Durch den Wald, über Wurzeln und rutschige Steine.

Wieder einmal schnaufte Frau Papagena hinter der Horde her, mit kleinen Lichtblitzen vor Augen, vor lauter Anstrengung.
Verdammt nochmal - wo bleibt bloß die Kondition?

Und wie immer war ich mega-stolz, als wir oben ankamen, auf der kleinen Terrasse Platz nahmen und den Fernblick genossen. Ein kleiner Kuhstall grenzt direkt an den Gastraum, man kommt daran vorbei, wenn man die Waschräume aufsucht. Interessiert beäugen einen dann die jungen Kälber - das ist alles sehr idyllisch!

Es gibt übrigens auf der Gindlalm keinen Strom. Der köstliche Kaiserschmarrn wird auf einem mit Holz geheizten Herd zubereitet.

Wer dort gerne einmal übernachten möchte: es gibt ca. 10 Schlafplätze, allerdings muss man beizeiten reservieren! Wir überlegen, uns eine Übernachtung für nächsten Sommer zu sichern.

Wenn das Wetter mitspielt, ist der Sternenhimmel dort oben bestimmt unglaublich schön. Ich stelle mir das sehr romantisch vor.
 

21. Juli 2014

Von guten Zwecken, Welpenentwicklung und Schulausflügen {Alltagsgeplänkel}

Fräulein Tochter hatte letzte Woche einen Tag schulfrei. Sie sollten an diesem Tag versuchen, durch Mithilfe im Haushalt oder im Bekanntenkreis etwas Geld zu verdienen, um ein soziales Projekt zu unterstützen, die "EinDollarBrille".

Höchst motiviert half mir das Tochterkind den Vormittag über bei sämtlichen Arbeiten daheim, und durfte dann am Nachmittag mit drei Schulfreundinnen Übernachtungsparty (Zelten im Garten) machen. Die Mädels flochten gemeinsam Armbändchen, die sie in der Nachbarschaft verkauften. Zu diesem Zweck wurde zusätzlich ein großes Plakat gebastelt, um den Leuten das Projekt näher zu bringen.

Am Abend hatten die Mädels insgesamt ca. 90,00 € eingenommen und waren mächtig stolz auf ihren Beitrag - sie hatten niemals mit so viel Geld gerechnet!
Yoda wächst und gedeiht, mittlerweile habe ich ihn an die Flexi-Leine gewöhnt. Das Laufen mit der kurzen Minileine war mehr als nervig für uns beide!
Inzwischen schaffen wir auch locker einen 10-Minuten-Spaziergang, danach ist er allerdings platt!

Seine Anhänglichkeit ist zwar ungebrochen, dennoch verhält er sich daheim zunehmend entspannter. Er wechselt nicht mehr jedes Mal den Raum mit mir, wenn er gerade eingeschlafen ist. Er weiß nun, dass ich mich in einem gewissen Radius durchs Haus bewege und zuverlässig wieder auf der Bildfläche erscheine. Mit dieser Gewissheit bleibt er vertrauensvoll liegen.
Gestern Nachmittag gab es einen heftigen Wolkenbruch bei uns. Wir saßen gerade bei Verwandtschaft zum Geburtstags-Cafe, als ein ordentliches Gewitter hereinbrach. Von jetzt auf gleich wurde es stockdunkel, nass und kalt! Gut, brauchte ich wenigstens den Garten am Abend nicht zu gießen.
Blauer Lidschatten zu blauem Kleid. Das Kleid erinnert stark an eine dieser Kittel-Schürzen, die alte Frauen gerne für die Hausarbeit tragen... aber egal, ich mag diesen unkomplizierten Schnitt.
Heute morgen große Aufregung bei Herrn Sohnemann: eine Woche Schullandheim lag vor ihm. Haben gestern noch sein Kuscheltier mit Mama-Duft besprüht, Taschenlampe und Kekse eingepackt und leider, leider auch die Regenjacke. Es soll diese Woche ja nicht besonders schönes Wetter geben - so ein Pech!

Sie werden auf einem großen Bauernhof sein, dürfen dort Kälber und Hühner füttern und in viele Bereiche der Landwirtschaft schnuppern.
Verabschiedet haben wir uns übrigens heute morgen direkt am Auto, welches ich um die Ecke geparkt hatte. Eine rührselige Verabschiedung vor all seinen Kumpels wäre aber auch echt uncool gewesen! Begleiten durfte ich ihn dann aber dennoch bis zum Bus - allein schon wegen des Rollkoffers, der transportiert werden musste...

20. Juli 2014

Zucchini aus dem Garten {wer soll das bloß alles essen?}

Die Zucchinipflanze, die ich im Frühling in mein Hochbeet setzte, ist mitterlweile so groß, dass sie ein Drittel des Beetes beansprucht...

Notiz an mich selbst: nächstes Jahr Zucchini in einem separaten Topf pflanzen, damit Platz für andere Dinge im Beet bleibt!

17. Juli 2014

Alltagsgeplänkel

Ich fühle mich wohl zur Zeit, genieße das Familienleben und die intensive Zeit mit unserem Welpen...

Dieses Mal habe ich mir vorgenommen, mich nicht allzusehr stressen zu lassen von Pipi-Pfützen im Haus, unruhigen Nächten usw.

Ich lüfte, wische und wasche eben etwas mehr als sonst - was soll´s!
Mittlerweile weiß ich ja, dass diese Phase vorbei geht und bleibe zuversichtlich.
Mit wenigen Kleinigkeiten versuche ich es uns hübsch zu machen, zum Beispiel mit Blümchen aus dem Garten in einer Mini-Vase. Kostet nix und macht den Essplatz gleich viel freundlicher.
Im Frühling hatte ich mir neue Laufschuhe gekauft, in die ich endlich hin und wieder schlüpfe und zum Walken gehe. Mit Hundi geht das natürlich noch nicht... aber ab und zu am Abend - noch ist es ja lange hell draußen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich den Sommer liebe?
Gestern habe ich drei Jeanshosen weg gebracht, sie waren mir zu groß geworden. Gibt es einen größeren Triumpf als diesen? Auf der Waage hat sich gar noch nicht so viel getan... ich sollte endlich lernen, das Ding zu meiden!

Notiz an mich selbst: Die Waage hat keine Ahnung!

16. Juli 2014

Rückblick in Quadraten {wenn ich den See seh´, brauch ich kein Meer mehr}

Rückblickend stelle ich fest, dass wir jedes Jahr im Sommer einen beinahe identischen Ausflug an den Schliersee machen. Wir mieten uns eines der bunten Elektro-Boote und schippern damit fröhlich übers Wasser.

Bei schönem Wetter ein Traum!

Sobald wir nicht mehr in Ufernähe sind, dürfen die Kinder im Wechsel das Steuer übernehmen. Konzentriert blicken sie zum Horizont, visieren Ziele an und manövrieren das Boot wie ein Kapitän sein Schiff übers Meer...

Zwischendurch wird der Schaukel-Test gemacht... wie weit kann ich mein Gewicht an den Rand verlagern, bevor sich das Boot anfängt zu neigen? Und wieviel Neigung halte ich aus, bevor mich der Mut verlässt?

Solange Papa dabei ist, brauchen wir uns nicht zu fürchten - er hat den Segelschein und Übung im "Mann-über-Bord-Mannöver".

*****

Manchmal stelle ich mir vor wie es wohl wäre, direkt am See zu wohnen. Ein kleines Häuschen mit eigenem Bootssteg, das wäre doch fein! Etwas Schilfgras neben dem Steg, und davor eine Wiese. Ein kleiner Pfad führt zur Terrasse des Häuschens, welche in blühende Stauden gebettet ist.

Ein großer Sonnenschirm spendet Schatten, während man Melone isst und aufs Wasser hinaus blickt und überlegt, hinterher eine Runde durch den See zu schwimmen...

Obwohl, die Untiefen eines Sees sind mir eigentlich etwas unheimlich. Hm.
Dann springe ich doch lieber in unser überschaubares Plantschbecken.

*****

Am Schluss noch das obligatorische Welpenbild des Tages:

14. Juli 2014

Ein Rundgang durch unseren Garten

Ich finde den Sommer einfach großartig, denn dann ist unser Garten wie ein zusätzlicher Lebensraum und wir halten uns bei schönem Wetter draußen auf. Wie gut, dass ich ausserdem so viel Freude am Gärtnern habe... so empfinde ich die viele Arbeit, die ein großer Garten mit sich bringt nicht als Last, sondern als entspannenden Ausgleich zu all den anderen Pflichten des Alltags.

Habt Ihr Lust, mit mir einen Rundgang durch den Garten zu machen?

Unseren Garten betritt man über die Terrasse unseres Wohnzimmers, die wir erst letztes Jahr neu gemacht haben. Alle Pflanzen im Terrassenbeet musste ich für die Umbauarbeiten ausgraben und zwischenlagern, bis ich sie im Spätsommer wieder setzen konnte. Leider überlebten das nicht alle Stauden, ich habe daher im Frühling Einiges dazugekauft und gepflanzt.
Unmittelbar vor der Terasse wächst ein 30 Jahre alter Urwelt-Mammut. Ich liebe diesen Baum und finde ihn ganz aussergewöhnlich mit seinen samtweichen Nadeln, die er im Herbst wie Laub abwirft. Unter den Baum habe ich Rittersporn und Glockenblumen gepflanzt, die sich wie gute Freunde an seinen Stamm schmiegen.

Im Frühling sitzen die Amseln gerne in der noch kahlen Krone und singen ihr Abendlied... hach!
Natürlich stehen auf der Terrasse unsere Gartenschuhe bereit, die nur im Winter ins Haus geräumt werden und entsprechend der Witterung ausgesetzt sind. Aber sie erfüllen ihren Zweck!
Ich erlebe in diesem Sommer unser 4.Gartenjahr. Neulich habe ich erstaunt festgestellt, dass alle Pflanzen die ich im Lauf der Jahre gesetzt habe, in ähnlichen Farbtönen sind, nämlich Blau, Rosa, Pink oder Violett, hier und da auch Weiß. Das war gar nicht bewusst geplant, gefällt mir aber ausgesprochen gut!
 Oben Bartnelke, dahinter Lupinen und Ziersalbei.
Diese länglichen Orchideenprimeln finde ich ganz besonders toll durch die interessante Blütenform und die Farbkombi Rot/Violett.
Von der oberen Terrasse führt eine Steintreppe in den unteren Gartenbereich. Da unser Haus in Hanglage steht, mussten wir uns die Bereiche gut einteilen, um eine sinnvolle Einheit zu schaffen. Links neben der Treppe seht ihr ein Hochbeet, dass den Höhenunterschied zum unteren Garten etwas mildern soll.
Als wir das Haus kauften, war an dieser Stelle eine hohe Mauer mit einem schmiedeeisernen Geländer, um einen Sturz in die Tiefe zu verhindern. 

Durch das neue Beet geht es nun in Etappen hinunter, und würde man tatsächlich fallen, würde man weich zwischen Ziersalbei und Lavendel landen. Außerdem wächst in diesem Beet direkt an der Hauswad ein Olivenbäumchen und diesen Sommer große Sonnenblumen, deren Samen Fräulein Tochter mal geschenkt bekommen hatte.
Rund um den Mammut-Baum habe ich einen Steinkreis gelegt, da viele schöne Flusskieselsteine nach dem Umbau übrig waren. Auch die Rasenkanten aus Stein haben wir neu gemacht, um es mit dem Rasenmähen leichter zu haben. Ich finde, dass diese Abgrenzung einen super gepflegten Eindruck macht und bin total begeistert davon!
In unserem Garten wachsen noch drei weitere Bäume. Ein roter Ahorn direkt am Zaun, und zwei alte Apfelbäume. Davon trägt der eine Baum süße Äpfel, die zeitig im Spätsommer reif sind und gerne für die Schulpause mitgenommen werden, während der andere Baum spätreife, säuerliche Äpfel trägt, die dafür lange lagerbar und zum Backen geeignet sind.
Mitten in unserem Garten steht ein großes Gartenhaus mit Freisitz. 

Dort lagern wir Gartengeräte, Rasenmäher, Fahrräder und Grillzubehör. Aber auch die Wärmepumpe und der Reinigungsroboter für den Pool sind dort untergebracht. Bei schönem Wetter holen wir unsere Auflagen für die Sonnenliegen heraus und wenn wir grillen, essen wir gerne im schattigen Freisitz. Eine Anlage mit Lautsprechern sorgt mit Musik für Ferienstimmung, und wenn die Dämmerung hereinbricht, zünden wir die kleinen Windlichter an und genießen den lauen Sommerabend.
Unterm Gartenhausfenster wachsen in langen Pflanzkästen meine Küchenkräuter und fühlen sich offensichtlich sehr wohl dort...
... während hinterm Gartenhaus unser neues Hochbeet steht, welches ich Euch ja schon mehrfach gezeigt habe.
Hier wachsen auch schwarze Johannisbeeren am Zaun, sowie viele Büsche, die hoffentlich irgendwann noch etwas mehr Sichtschutz bieten.
Unten Blick vom Garten zum Haus hinauf, zwischen den Zweigen des Mammut-Baumes hindurch. Die Fenster und Türen hatte der Liebste im zweiten Jahr nach dem Einzug komplett erneuert und hierbei seine eigenen Produkte aus der Werkstatt verwendet. Hin und wieder kann es vorkommen, dass er mit einem Kunden auf einen Cafe vorbeikommt, um ihm die Funktion und Bauweise unserer Fensterelemente vorzuführen, oder die große Schiebetüre zur Terrasse zu zeigen.

Und ohne angeben so wollen: Frau Papagena stand damals beinahe zwei Wochen in der Schreinerei, um bei der Fertigung der eigenen Fenster mitzuwirken - das war Ehrensache!
Blickt man vom Gartenhaus in die andere Richtung, liegt eine große Terrasse mit Pool vor einem. Diesen haben wir uns letztes Frühjahr machen lassen, und sind mega-begeistert von diesem Luxus!
Wer braucht da noch in Urlaub in der Ferne? Wir nicht!

Ich muss aber auch ganz klar sagen, dass es eine große finanzielle Entscheidung war, und alternativ eine neue Küche zur Auswahl gestanden hätte. Sagen wir es mal so: ich wurde im Familienrat überstimmt. Dennoch habe ich mittlerweile genauso viel Spaß wie meine Lieben beim Baden und Schwimmen im Riesenplantschbecken!
Als ich die Bilder gemacht habe, hatte es einige Tage geregnet, daher ist sowohl der Pool, als auch die Liege-Muschel mit einer Plane abgedeckt - ich denke, Ihr könnt es Euch trotzdem vorstellen.
Hinter dem Pool grenzt das Grundstück an einen Holz-Sichtschutz des Nachbarn. Hier wuchsen ursprünglich große Kirschlorbeer-Sträucher, die aber eines Tages ohne Vorwarnung braun wurden und eingingen. Passend zum Wasser-Thema haben wir uns daher für eine Begrünung mit Bambus entschieden, der die nächsten Jahre noch stattlich wachsen wird. Einziger Nachteil: man muss an heißen Sommertagen viel wässern, denn Bambus braucht Wasser, Wasser, Wasser!
Hier noch einmal der Blick auf den Pool von der oberen Terrasse aus. Seht ihr die Blätter der Sonnenblumen rechts im Bild? Noch blühen sie nicht.
Im hinteren Garten steht neben dem zweiten Apfelbaum ein großes Trampolin. Wenn die Kinder hier springen, geht es immer hoch her! Sie spielen meistens Rollenspiele währenddessen und sind nicht gerade leise dabei...
Da wird gelacht, geschrien, gegackert und auch mal gestritten - und alle Nachbarn dürfen zuhören (die Armen). Zum Glück haben wir prächtige Nachbarn, entweder selbst mit Kindern, oder aber mit einem großen Herz für Kinder.
Seht Ihr den kleine Busch auf der Wiese? Das ist Hollunder, und wir können es kaum abwarten, dass er größer wird. Dann werden wir Hollunder-Küchlein aus den Blüten machen oder wir versuchen uns mit der Herstellung von Hollunderblütensirup.
Ihr Lieben, vielen Dank, dass ich Euch meine Garten zeigen durfte!

Sicherlich habe Ihr bemerkt, dass er für uns das Herzstück unseres Zuhauses ist. In diesem Sinne wünsche ich Euch und auch uns einen langen, sonnigen Sommer!


Tipp: gerade habe ich entdeckt, dass Anja heute ebenfalls zur einem Gartenrundgang einlädt... wer also noch möchte, ihr Garten ist eine wahre Augenweide!