25. Mai 2015

Pfingsten // Papagena im Baby-Glück

Dieses Pfingstwochenende waren meine Schwester und ihr Mann bei uns zu Besuch. Mit dabei der süßeste aller Mini-Neffen, und ihre Labrador-Hündin. Ach, waren das verschmuste Tage!
Der Kleine ist so unverschämt goldig, dass wir kaum Programm brauchten... wir spielten und schmusten dauernd mit dem süßen Schatz, zwischendurch aßen wir leckere Dinge, machten kollektiv Mittagschlaf oder gingen mit den Hunden spazieren.
Yoda war übrigens auch SEHR glücklich mit seiner Spielkameradin!

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Morgen werden wir vier Koffer packen, denn wir genießen die nächsten Tage endlich mal wieder Sonne und Meer - juhuu!

Ich bin schon ganz aufgeregt, und werde Euch mit Sicherheit viele Urlaubsbilder mitbringen.

22. Mai 2015

Ein Jahr ohne Ronja {aber 44 Wochen mit Yoda}

Yoda kam genau zum richtigen Zeitpunkt zu uns, und half, über den Verlust von Roja hinwegzukommen. Ronja wurde heute vor einem Jahr überfahren. 

Mit Yoda haben wir erneut einen fröhlichen, verspielten und extrem verschmusten Goldie an unserer Seite.
Wir genießen die Zeit mit ihm, selbst dann, wenn er wie im Augenblick Fellwechsel hat, und wir uns von all den Hundehaaren glatt ´nen Pullover stricken könnten...
Yoda ist unser Herzpflaster und ein prima Kerl! Wir lieben ihn!

20. Mai 2015

Papagena rennt // Sport an der frischen Luft

Auf einmal war er da, der Beschluss. Der Wille, endlich etwas für die Fitness zu tun, und sportlicher zu werden.

Aus mir unerfindlichen Gründen habe ich seit meiner Kindheit gedacht, dass Sport und ich nicht zusammenpassen würden. Seit der Schulzeit hatte ich mich nur darin trainiert, raffinierte Ausreden und Ausweichstrategien zu entwickeln, um mich bei sportlichen Aktivitäten ausklinken zu können.

Warum eigentlich?

Ich glaubte, mich zu blamieren.
Ich glaubte, alles grundsätzlich nicht zu schaffen.
Ich glaubte, hochgradig ungeschickt und unsportlich zu sein.

Und was man jahrelang glaubt, trifft irgendwann tatsächlich zu.

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Damit ist jetzt Schluss.

Warum sollte ich der einzige Mensch auf Erden sein, der sich nicht fit machen und ein sportliches Leben führen kann?
Pff - das wäre doch gelacht!
Ich habe mir vor drei Wochen eine winzigen Rundweg im Wald gesucht (vergleichbar mit einer Sportplatzrunde), wo ich morgens mit Yoda Laufen gehe. Da ich unterirdisch langsam bin, kann er gemütlich links und rechts den Wegrand abschnuppern, während ich vor mich hin schnaufend meine Runde absolviere.

Aber ich werde besser!

Meine erste Runde war nur mit 4 (in Worten: vier) Pausen zu schaffen. Mittlerweile schaffe ich zwei Runden ohne Pause.
Bin ich gut, oder was?

Omlett mit Spargel und Tomaten

Was ist auf dem Teller?

Omlette aus drei Eiern,
Spargel und Tomaten,
frische Kresse, Salz und Pfeffer

17. Mai 2015

Von Schul-Kram, der Einsamkeit im Alter, und ein erster, kleiner Rückblick auf mein Low-Carb-Jahr

Mit der kommenden Woche beginnt für uns der Endspurt vor den Pfingstferien. Merkwürdigerweise habe ich bereits jetzt schon das Gefühl, die Sommerferien stünden vor der Türe.

Vielleicht liegt es am Übertrittszeugnis, das in der 4.Klasse Anfang Mai verteilt wird, und an der einsetzenden Entspannung, nachdem schulisch alles unter Dach und Fach ist?

Die Viertklässler haben ab sofort jede Menge Spaß bis zum Schuljahresende... sie waren auf einer Sommer-Rodelbahn, im Müchner Kindertheater, und werden nächste Woche eine lange Lese-Nacht in der Schule veranstalten mit gemeinsamer Übernachtung im Klassenzimmer und Pizza für alle...
Ausserdem steht vor dem Sommer noch eine Woche Schullandheim an, auf die sich alle schon riesig freuen. So macht Schule Spaß, nicht wahr?

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Da ich zur Zeit jeden Tag brav meine Runden im Wald drehe,
mir also die Sportschuhe anschnalle und Laufen gehe,
fühle ich mich essenstechnisch auf der sicheren Seite und genieße auch mal wieder Pizza & Co.

Das ist bestimmt kein Beinbruch, dennoch versuche ich weiterhin, hier und da "unnötige" Kohlehydrate zu sparen. Auf das zusätzliche Weissbrot beim Italiener, oder das Baguette beim Grillen verzichte ich.
Irgendwann Ende Juni läuft mein selbst ernanntes "Low-Carb-Jahr" ab. Ich startete letzten Frühsommer mit dem Vorsatz, endlich mal ein ganzes Jahr lang eine Ernährungsumstellung durchzuziehen, um zu sehen, wohin mich das bringen kann.
Wie wir alle wissen, sind diese 14-Tage-Bikini-Diäten zum Scheitern verurteilt, wenn man langfristige Erfolge erzielen möchte.

Mein "Jahr" endete im Grunde schon mit Beginn der Adventszeit, also pünktlich zum Dezember.

Während ich in der ersten Advent-Woche noch brav selbstgebackene Haferkekse (gesüsst mit Trockenobst) einspeichelte,
warf ich meine Vorsätze in der zweiten Adventwoche auf dem Weihnachtsmarkt über Bord, trank klebrig-süßen Glühwein und wurde bei den ersten Plätzchen schwach...

Daheim dann das obligatorische Weihnachtsbacken mit den Kindern, Adventskalender & Co... die Feiertage, die irgendwie immer Schlemmertage sind... Ihr wisst schon.

Dass wirklich Schlimme war aber dann der Beginn des neuen Jahres.
Schlimm, weil ich sehr lange gebraucht habe, um wieder einigermaßen in die Spur zu kommen. Den Hebel umzulegen, und wieder zurück zu den zuckerfreien Leckereien zu finden, war enorm schwierig.
Erneuter Entzug, erneuter Rückfall usw.

Jetzt, wo sich der Jahres-Zyklus dem Ende zuneigt, kann ich aber sagen, dass ich mich nicht aufgegeben habe. 
In die typische Falle "jetzt ist eh schon alles wurscht" bin ich nicht getappt!

Ich empfinde das als Erfolg, denn dieser Punkt war in all den vergangenen Jahren mein Niedergang. Der Anfang vom Ende.
Und dann kam die Selbstverachtung zurück, die Versagergefühle und die verlorenen Kilos.

Dieses Mal nicht!

Bis heute bemühe ich mich jeden Tag aufs Neue, frisch und gesund zu kochen, und den Zucker auf ein Minimum zu reduzieren. Mal klappt es besser, mal gar nicht - aber ich gebe mich nicht auf.

Ich meide weiterhin fast vollständig die Waage, um zu lernen, auf mein Bauchgefühl zu hören.
Da ich neulich eine Ausnahme machte, und für eine Bestandsaufnahme auf die Waage stieg... weiß ich, dass knapp 5kg wieder drauf sind von den 11 Kilos, die ich bis November schon geschafft hatte.

Das ist einerseits ziemlich doof, andererseits spornt es mich an, weiter zu machen, statt den Kopf in den Sand zu stecken.

Mittlerweile ist mir klar geworden, WIE langwierig eine dauerhafte Umstellung von Gewohnheiten ist. Gewohnheiten und Verhaltensmuster, die man seit der Pupertät pflegt, sind nicht in wenigen Monaten vom Tisch. Im Gegenteil, ich merke immer deutlicher, dass ich neben Sport und Ernährung auch in tiefere Schichten blicken muss, wenn ich wirklich etwas verändern möchte.

Da sind einige Fragen, mit denen ich mich auseinander setze, z.B.:

Welcher Mensch wollte ich immer sein, und warum bin ich´s nicht?

Wo sehe ich mich in 5 Jahren?

Warum warte ich auf bestimmte Umstände, um mit dem "wahren Leben" zu beginnen?

Warum können Begeisterung, Leidenschaft oder Wut nicht einfach sprudeln?

Was könnte zum Vorschein kommen, wenn die Dämme brechen?

Verstecke ich mich hinter meinem Übergewicht, um bestimmte Dinge, die Mut erfordern, nicht tun zu müssen?

Warum empfinde ich mich Jahr für Jahr als zu dick und in mir selbst gefangen... während ich den gleichen Zustand rückblickend nur halb so schlimm finde? (Zum Beispiel beim Durchblättern von Fotoalben)
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Diese und andere Dinge gehen mir durch den Kopf. Ich sortiere, verwerfe, sortiere neu. Ich spüre in mich hinein, greife nach kleinen Empfindungsfetzen, um mit diesen mein großes Rätsel-Puzzle zusammenzusetzen. Ich schreibe viel, nur für mich.
Nicht alles gehört nach Außen getragen.

Vielleicht entschließe ich mich in nächster Zeit sogar, mir Hilfe bei der Beantwortung mancher Fragen zu holen.
Die Lösung, oder kitschig gesagt "der Schlüssel zum Glück" liegt in mir selbst, das ist mir deutlich bewusst.

Manchmal fühle ich mich bereits nahe dran, dann bin ich ganz warm von innen heraus vor Aufregung und Freude.
An anderen Tagen überwiegen Ängste und Sorgen, dann fühle ich mich auf einem schmalen Grat und fürchte, zu stolpern und abzustürzen.

Wer weiß, vielleicht erkenne ich viele Jahre später, dass genau DAS das Leben ist, und alles völlig normal war?
Oder ich blicke zurück und denke: "Ja genau, das waren die Jahre des Umbruchs und der Veränderung. Damals habe ich zur mir selbst gefunden."
Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Ihr merkt es schon, es geht im Grunde genommen nicht einfach nur ums Abnehmen. Ich befinde mich vielmehr auf einer Reise zu mir selbst.
Mit dem Wunsch nach Freiheit, Leichtigkeit und Leidenschaft.
Mit dem Wunsch, so frei "von mir selbst" zu werden, dass ich endlich Zeit für Leben, Liebe und Freude habe.

Ich möchte nicht mein Leben lang um mich selber kreisen. Das wird mir langsam wirklich zu blöd!
Was war noch los in der vergangenen Zeit?

Immer wieder gab es heftige Regenschauer. Das obere Bild entstand nach einem Einkauf im Supermarkt, während ich wartete, dass der Wolkenbruch vorüber zöge, und ich trockenen Fußes zum Auto gelänge.

Ich hatte dabei eine rührende Unterhaltung mit einer alten 92-jährigen Dame neben mir. Sie nutzte die Gunst der Stunde, um sich mitzuteilen, nachdem sie seit nunmehr 20 Jahren verwitwet und einsam lebt. Zum Ende unseres Gesprächs zog sie mit zitternden Fingern ein abgewetztes Passbild in Schwarz/Weiß aus ihrer Geldbörse, um mir ihren verstorbenen Geliebten zu zeigen.
Ich sagte, dass das ein sehr fescher junger Mann auf dem Foto sei, woraufhin sie in Erinnerung versunken stolz und verliebt lächelte.
Dann ließ der Regen nach und unsere Wege trennten sich wieder.

Dass sie sich für die Unterhaltung mit mir bedankte, macht mich verlegen. Wie schrecklich muss so eine Einsamkeit im Alter sein!
Lehrer-Gespräche in zwei verschiedenen Schulen habe ich hinter mich gebracht. Gab es das Blitz-Lehrer-Dating im Fünfminutentakt früher eigentlich auch schon? Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter bei uns fünf Kindern ständig in irgendwelchen Lehrersprechstunden herumgesessen hätte... ich werde sie mal bei Gelegenheit danach fragen.

Die immergleichen Dinge werden besprochen... das Kinder arbeitet schön mit/stört den Unterricht - das Kind erledigt seine Hausaufgaben zuverlässig/vergisst öfter die Haushaufgaben - das Kind beteiligt sich mit interessanten Beiträgen am Unterricht/könnte sich öfter melden und etwas beitragen - das Kind erfreut mit wunderschönen Hefteinträgen/muss an seiner miserablen Sauklaue arbeiten, die keiner lesen kann undsoweiter etcetera pepe.

Für mich sind das Dinge für die Kategorie "Wovor einen keiner warnte, als man ein Baby bekam".
Dabei war ich damals so froh, als meine eigene Schulzeit irgendwann zu Ende ging! Hätte nie gedacht, dass ich allein bei diesem Schulkorridor-Einheitsgeruch wieder Beklemmungen kriegen würde.
Nachdem ich das hier mit Entsetzen gelesen hatte, habe ich mir eine externe Festplatte besorgt, um all meine Fotos zu sichern.
Wer findet die Vogelspinne auf diesem Bild? Ich war zugegebenermaßen sehr froh über die dicke Glasscheibe, die uns trennte,
und habe mich beim Einkauf im Gartencenter dann auch lieber auf die Flora, statt die Fauna konzentriert.
Zuletzt bin auch ich dem Sukkulenten-Wahn verfallen und habe mir eine neue Tisch-Deko gegönnt. Hübsch, oder?

16. Mai 2015

Berlin // Bilder von Unterwegs

Hier lagen noch ein paar Bilder in der Restekiste, die müssen weg, die werden sonst auch nicht besser.

Meist im Vorbeigehen geknipst... Häuser, Autos, Bäume - völlig unspektakulär. Stadtansichten, jenseits von Tourismus-Brennpunkten.

14. Mai 2015

Dinge, die ich liebe

Dass gleich hinterm Haus ein Weg in die Felder führt und zum Spazierengehen, Radfahren oder Joggen einlädt


Selbstgemachter Smoothie mit Spinat, Orange und Apfel
Yoda, der sich über den Spaziergang mit mir freut
Spaghetti mit Garnelen und Zitronensauce

13. Mai 2015

Salat // Spargel-Avocado-Salat { mit Paprika }

Was ist auf dem Teller?

Das ist im Grunde der beinahe gleiche Salat wie dieser... zusätzlich mit Paprika.

12. Mai 2015

12 von 12 // Mein Tag in Bildern

Puh, heute habe ich erst mittags gemerkt, dass der Zwölfte ist... aber ich habe trotzdem 12 Bilder zusammenbekommen.

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Nach Waldlauf mit Hund beim Duschen die Beine rasiert... man will schließlich bei diesem Sommerwetter auch mal Rock tragen.
 Bürokram erledigt
 Herrn Sohnemann beim Schreiblernprogrammüben am PC zugesehen
 Fräulein Tochter beim Hausaufgabenmachen zugesehen
Yoda gebürstet. Muss ich zur Zeit täglich machen, da gerade Fellwechsel ist. Furchtbar, die vielen Hundehaare überall!
 Erdbeerquark für alle gemacht
Erbsen, Karotten und Grünkohl gesäät, außerdem Tomaten, Paprika und Salat gepflanzt.
Festgestellt, dass noch viel Platz im Hochbeet ist und überlegt, was wir noch brauchen könnten
Mit dem Auto rasch zum nächsten Pflanzen-Center gefahren, um Kohlrabi-Pflänzchen zu kaufen
Mit Kohlrabi-Pflanzen und ziemlich viel anderem Gestrüpp daheim angekommen
Sämtliche Flora im Garten eingesetzt, und festgestellt, dass...(siehe Karte unteres Bild)
Mit Kindern Abendbrot gegessen und sie ins Bett gebracht, Küche gemacht, Wäscheladung in die Waschmaschine gestopft und mir zum Abschluss des Tages einen Schokoriegel gegönnt