6. Juli 2015

Zuhause // Wie ich unser Schlafzimmer gemütlicher gemacht habe

Als wir vor fünf Jahren in unser Haus gezogen sind, hatten wir uns fürs Elternschlafzimmer einen Kleiderschrank besorgt, der über Eck geht und zwei komplette Raumseiten einnimmt. Endlich hatten wir genügend Platz für unsere Klamotten, Gürtel, Taschen etc. - wir waren und sind mit diesem Schrank sehr glücklich.

Nachdem wir auch unser Bett aufgebaut hatten, blieb allerdings nicht viel Zimmer übrig. Wir fanden das nicht weiter schlimm, denn für einen erholsamen Schlaf erfüllte der Raum schließlich seinen Zweck.
Nun endlich, nach fünf Jahren, habe ich mich um einige Details gekümmert, die dem Schlafzimmer mehr Behaglichkeit verleihen.
Zum Beispiel Nachtkästchen - und zwar zwei gleiche, um dem Ganzen Symmetrie zu Verleihen.

Außerdem besorgte ich neue Vorhänge, die wesentlich blickichter als die alten Gardinen sind, und die Außenwelt draußen lassen. Mit ihnen fühle ich mich geborgen wie in einer Oase...
Damit es beim morgendlichen Aufstehen keine kalten Füße mehr gibt, habe ich auf beiden Bettseiten kleine Teppiche ausgelegt.

Yoda darf normalerweise nicht ins Schlafzimmer - aber als ich die Teppiche platzierte, konnte er einfach nicht widerstehen und überzeugte sich höchstpersönlich von der neuen Gemütlichkeit...
Zu guter Letzt habe ich Pflanzen besorgt. 
Da ich mit feuchter Blumenerde direkt neben dem Bett keine guten Erfahrungen gemacht habe, wurden es dieses Mal "nur" Kunstpflanzen - aber ich finde, da gibt es mittlerweile so Schöne, dass man den Unterschied kaum erkennt.

Unser Schlafzimmer wirkt für mich jetzt ruhig, aufgeräumt und harmonisch. Ich kuschel mich jeden Abend mit einem zufriedenen Seufzer in die Laken, zünde kleine Teelichter an und lese noch etwas, bevor ich einschlafe.
Vorhänge, Nachtkästchen und Teppiche habe ich übrigens für wenig Geld bei Ikea besorgt. Die Hängepflanzen und Blumenampeln (die eigentlich kleine Windlichter sind) fand ich beim Depot.

2. Juli 2015

Fotografie // Blick in mein 2. Fotobuch {2011}

Erinnert Ihr Euch an die Bilder aus meinem ersten Fotobuch, die ich neulich hier gezeigt hatte?

Mein zweites Buch habe ich zur gleichen Zeit gestaltet, hatte hierfür aber ausschließlich meine Schwarz-Weiß-Aufnahmen verwendet.

Möchtet Ihr einen Blick ins Buch werfen?
Straßenbilder aus München
Ein Architekturbüro / Straßenbild aus Düsseldorf
Bilder von einem Kinderfasching
Schnappschüsse von einer Hochzeit
Herr Sohnemann am See
Straßenbild aus München / Dach eines Einkaufzentrums
Fahrrad in Hamburg / Blick nach Oben (Ruine am Gardasee)
Schiffstaue am Hafen / Straßenbild aus Paris
Das Tochterkind mit Sonnenhut / Straßenbild
Oben und unten: Selbstportäts
Eine Drei / Sommer-Tollwood in München (kurz vor einem Gewitter)
Foto-Shooting mit meiner Mutter

1. Juli 2015

Mallorca // bunte Restbilder aus unserem Pfingsturlaub

Ich schiebe jetzt einfach mal einige Restbilder hinterher, die noch ungesehen in meinem Urlaubs-Ordner schlummerten...
Oben: der gigantische Sukkulentengarten rund ums Ferienhaus

Unten: das Tochterkind taucht im Pool
Oben: ein Tappas-Vorspeisenteller (und jetzt habe ich echt Hunger)

Unten: noch mehr Sukkulenten, die sogar hinreißend blühen!
Oben: Herr Sohnemanns Strandbekanntschaft (hihi)

Unten: na, Ihr wisst schon...
Oben: Frau Papagena, komplett entspannt

Unten: dito

29. Juni 2015

Bilder der letzten Wochen & Alltagsgeplänkel

Yoda ist ausgewachsen, behaupte ich jetzt mal. Er hat sich zu einem stattlichen, weißen Hund gemausert, doch zum Eisbär reichte es dann doch nicht ganz. Macht nix - wir behalten ihn trotzdem.
Im Garten blüht beinahe jeden Tag etwas Neues... neulich zum Beispiel mein Mohn. Wunderschön, sage ich Euch!

Als er allerdings beim Verblühen die Blütenblätter zu Boden fallen ließ, musste ich festellen, dass es kaum wirkungsvollere Schneckenköder gibt, als angefaulte Mohnblütenblätter. Pro Blütenblatt mindestens fünf Nacktschnecken. Igitt.

Die Schnecken sind hier sowieso ein Dauerthema. Nach Regentagen muss ich morgens und abends durch meine Beete streifen, und die Mistviecher einsammeln. Unsere Nachbarin ist da übrigens von der harten Sorte - sie zerteilt die Schnecken an Ort und Stelle mit einer kleinen Schere. Sowas bringe ich nicht fertig.
Ich ziehe den Tod durch Erstickung in kleinen Tütchen vor - dann muss ich das Elend wenigstens nicht mitansehen.
Ich weiß, es ist am Ende auch nicht besser - aber mir fällt einfach keine andere Lösung mehr ein. Schneckenkorn bringt nix.
Meine Eltern besuchten uns für 10 Tage. Das war zwar in den Pfingstferien, aber ich hätte hier noch ein Bild...
Sie betreuten unseren Yoda, während wir uns auf Mallorca die Bäuche bräunten. Gleichzeitig genossen sie natürlich auch intensiv unseren Garten - etwas, das bei der hübschen Wohnung in Berlin leider fehlt.
Die Beiden hatten nach unserer Rückkehr mindestens genauso braune Bäuche, wie wir.
Unsere Johannisbeeren sind noch grün - es hat einfach zu viel geregnet in letzter Zeit. Ich bin mir aber sicher, dass sie die nächsten zwei Wochen blitzschnell reif werden - immerhin ist Hochsommer angekündigt.
Bild oben: ein müdes Morgen-Selfie aus dem Wald

Bild unten: Lese-Nacht mit Übernachtung im Klassenzimmer. Herr Sohnemann fand die Aktion mega-cool... auch, weil sie abends den Pizza-Service für die gesamte Klasse kommen ließen.
Während manche ja bereits die Sommerferien geniessen dürfen, haben wir noch vier lange Schulwochen vor uns. Natürlich mit den entsprechenden Terminen, wie Bundes-Jugendspiele, großem Schulsommerfest, Verabschiedungs-Feier für die Klassenlehrerin, Handarbeits-Ausstellung der Textil-AG des Tochterkindes undundund.
Außerdem hatte ich neulich einen ganz bewussten Ausnahmetag. Will heißen, ich aß einen ganze Tag lang, wonach mir gerade der Sinn stand... Pommes, Muffins und mit Freunden ein Eis in der Eisdiele.
Herrlich schlemmerös!
Yoda genehmigte sich vor einigen Tagen ein kühles Schlammbad im Wald. Ich war nicht sonderlich begeistert - er schon.

27. Juni 2015

Tattoo // Ja - Nein, oder nur vielleicht?

Also, an anderen Menschen fand ich schon sehr oft, dass Tätowierungen toll aussehen. Natürlich fand ich ebenso oft die Körperbemalung anderer Leute ziemlich daneben. Ist klar, weil Geschmacksache und so.
Jeder wie er mag.

Als Jugendliche habe ich mir drei winzige Punkte in die Augenwinkel gemalt - quasi künstliche Sommersprossen. Fand ich extrem schick damals und trug diese Bemalung sogar in der Arbeit.
Das wurde toleriert, ich war ja noch so jung. Außerdem, glaube ich, fanden meine Ausbilder diesen Anblick immer noch besser, als abgeschnittene und ausgefranste Jeans...
Als ich meine Ausbildung zur Kosmetikerin machte, kaufte ich mir einen Bildband über thahitianische Tätowier-Kunst. Ich finde die Abbildungen großartig... was meint Ihr?
Obwohl ich viele der gezeigten Ornamente und Muster echt stark finde, konnte ich bis heute nie die Entscheidung treffen, selbst eine dauerhafte Hautbemalung machen zu lassen.
Nicht, weil es mir nicht gefällt.
Eher, weil ich mich nicht entscheiden könnte, was ich genau möchte.
In letzter Zeit ertappe ich mich immer öfter bei dem Gedanken an ein Tattoo. Vielleicht liegt das an der Lebensmitte?
Eine nun getroffene Entscheidung könnte man nicht mehr jugendlichem Leichtsinn zuschreiben.... andererseits bin ich auch nicht mehr vom Wohlwollen oder Meinungen anderer abhängig.

Ich führe ein freies und selbstbestimmtes Leben. Mein Körper gehört mir, und gemeinsam haben wir schon vieles durchgestanden... warum sollte ich mich nicht für eine ganz persönliche Art der Dekoration entscheiden?

Sicherlich werde ich mir keine riesigen Sonnen auf die Pobacken stechen lassen - das ginge ein bisschen zu weit, nicht wahr?
Aber gerade diese winzigen Symbole haben es mir sehr angetan!

Hier habe ich übrigens auch einige Bilder zum Thema gesammelt.
Wie denkt Ihr über Tattoos?
Habt Ihr welche, und tragt sie seitdem mit Stolz?
Wenn ja, wie habt Ihr für Euch das Passende gefunden?

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NEU * NEU * NEU

Ihr könnt mich jetzt auch auf Instagram finden - ich habe mich entschieden, meinen Account freizuschalten. Schaut doch mal vorbei - ich würde mich sehr freuen!