21. November 2014

iPhoneography // Selbstportraits mit Hipstamatic

Heute eine kleine Spielerei - inspiriert von Blumenkränzen, die übrigens dieses Jahr ein großer Hit auf dem Oktoberfest waren...
Alle Bilder: Hipstamatic

20. November 2014

Rohkost // Brokkoli-Salat mit Apfel

Was ist auf dem Teller?

roher Brokkoli, in winzige Röschen zerteilt,
Apfelstückchen,
Käsestückchen,
geröstete Salatkerne (Kürbis, Sonnenblumen, Pinien)

Und das Dressing?

Olivenöl,
Balsamico Bianco,
etwas milder Joghurt,
Kräutersalz und Pfeffer,
Knoblauch

Alltagsgelplänkel und Frage zur Bildqualität

So, der Schnee ist wieder weg, zum Glück!
Dennoch, morgens ist es hier schon klirrend kalt. Es wird Zeit, die Winterjacke rauszukramen...

Dem Tochterkind Winterstiefel (Gr.41) besorgen - Check
Dem Sohnemann Winterstiefel (Gr.39) besorgen - Check

Wohin wollen die Beiden eigentlich noch wachsen?
Meine Güte, sie sind doch gerade mal 9 und 11 Jahre alt!
Muss ich nächstes Jahr schon nach oben schimpfen, wenn sie etwas anstellen, oder wie?

Yoda wächst ebenso unbeirrt vor sich hin.
Er entwickelt Kräfte, die kaum zu bändigen sind!
Zudem zeigt er erste Anzeichen eines "Halbstarken" und testet nochmal so richtig seine Grenzen aus - man muss äußerst konzequent sein mit ihm, damit er nicht macht, was er will.
Jawoll, nieder mit dem freien Willen - höhö! 


Gestern habe ich die ersten zwei Weihnachtsgeschenke verpackt. Bin ich gut oder bin ich gut?

Außerdem auf meiner To-Do-Liste:

Plätzchen backen mit den Kindern,
diverse Geburtstags-Geschenke besorgen,
Adventskranz basteln/besorgen,
Termin für Eltersprechtag ausmachen,
Büroarbeit Schreinerei machen,
Updates für die Buchhaltung aufspielen,
mit meiner Freundin in Kanada telefonieren,
eine Aquarium-Pumpe per Kleinanzeige verticken,
Haus weiter aufräumen,
prüfen, ob dem Tochterkind die Schneehose noch passt,
ansonsten Neue besorgen,
Laub rechen (immer wieder von vorne - es nimmt kein Ende)
die Hundetransportbox aus dem Kofferraum ausbauen, um aus dem Fach unterm Kofferraum meinen Eiskratzer hervor zu holen
und einen neuen Koch-Plan für nächste Woche überlegen. 


Ich bin dann mal beschäftigt.

*****

Kann mir jemand sagen, warum die Bildqualität auf einmal so grottenschlecht ist hier auf dem Blog?
Ich verkleinere die Fotos vor dem Hochladen immer auf 640 Pixel.

Bisher fand ich die Bilder von der Qualität zum Anschauen dennoch ausreichend "scharf" - doch jetzt ist plötzlich alles völlig unscharf... woran mag das liegen?



Nachtrag: habe die Bilder aus diesem Post gelöscht und erneut hochgeladen - jetzt haben sie wieder die gewohnte Schärfe. Irgendetwas muss beim Hochladen letztes Mal schief gegangen sein.

18. November 2014

Snacks für Zwischendurch // Rauchmandeln


Neuerdings steht oft ein kleines Schälchen Rauchmandeln auf meinem Schreibtisch, wenn ich im Büro arbeite. Nüsse, täglich in kleinen Mengen genossen, helfen ganz wunderbar bei der Abnahme.
Sie enthalten gesunde Fette, Eiweiß und Vitamine, und sättigen.

Gerade Mandeln senken zudem den Blutzuckerspiegel und fördern die Konzentration. Ist das nicht lecker genial?

erster Schnee im Wald

Jepp, hier isser nun, der Schnee, nass und kalt. Heute muss ich mir intensiv warme Gedanken machen.

17. November 2014

Zuhause // 11 Fragen über Einrichtung und Wohnträume

Die liebe Bremer Deern hat mir einige Fragen zum Thema Wohnen weitergereicht, die ich hier gerne beantworte.



1. An welchem Ort wohnst du, und wie?

Ich wohne mit Herrn Papageno, zwei Lieblingskindern und einem jungen Hund namens Yoda in Süddeutschland. Wettertechnisch zählt unser Wohnort schon zum Alpenvorland... wir haben oft Fön und im Winter viel Schnee hier.


2. Bist du glücklich an deinem Wohnort oder überlegst du, irgendwann noch einmal umzuziehen?

Ich bin seit fast 12 Jahren sehr glücklich hier.


3. Wo würdest du in diesem Fall am liebsten hinziehen?

Sollten wir jemals erwägen, den Wohnort zu wechseln, würden wir wahrscheinlich nach Hamburg ziehen. Oder ins Warme auswandern.

4. Und wie würdest du dann wohnen wollen, ländlich, urban, mit Garten oder in einem Loft?

Loft klingt toll, Garten sowieso. Kann ich beides nehmen?

5. Hast du WG-Erfahrung und wenn ja, wie war die Zeit?

Oh-ja, mit 19 habe ich einige Jahre in einer großen WG mit Freunden gelebt. Die Zeit war turbulent, chaotisch und sehr, sehr lustig!

6. Wie sorgst du dafür, dass du dich in deinen eigenen vier Wänden wohl fühlst?

Ich kämpfe trotz Kinder und Hund immer wieder darum, dass eine gewisse Grundordnung erhalten bleibt, die mir persönlich sehr viel bedeutet. Vom Boden müssen wir aber zum Glück nicht essen, wir haben einen kleinen, feinen Esstisch ;)


7. Welcher Raum gefällt dir zu Hause am besten, und welchen behandelst du eher stiefmütterlich?

Das ist wirklich schwer, denn ich liebe unser Haus mit all seinen Räumen. Oft freue ich mich ganz besonders intensiv über den tollen Ausblick in unseren Garten, den man vom Wohnzimmer aus genießt.


8. Wie würdest du deinen Einrichtungsstil beschreiben?

Leider sind viele Dinge, die ich als meinen Stil beschreiben würde, in unserem Haus nicht 1:1 umsetzbar. Würde ich einfach mal loslegen können, wäre mein Stil etwa so:

Moderne Architektur, große Fensterfronten, helle Wände und dunkle Böden. Überall im Haus versteckter Stauraum. 

Um das Ganze wohnlich und gemütlich zu machen, würde ich mich mit rustikalen Naturmaterialien umgeben:
grobes Leinen, 
eine schwere Tafel aus Massivholz, 
Felle, Kelim-Teppiche, 
handgetöpferte Keramik, 
sehr viele Kerzen, 
Lampen im Industrie-Design-Look,
Immer, immer frische Blumen oder einzelne Zweige in Vasen.

Zu meiner persönlichen Wohnatmosphäre gehören außerdem Bilder und Pflanzen dazu. Gerne, sehr sparsam eingesetzt ein farblicher Hingucker... sei es eine Lampe, ein Teppich, ein Sofa oder ein Bild.

Wohnbeispiele, die mich persönlich sehr ansprechen, habe ich übrigens hier bei Pinterest gesammelt, wenn Ihr mal gucken wollt.

9. Lieber kreatives Chaos, oder penible Ordnung?

Hm - lieber kreative Ordnung.
Ich bin absolut kein Sauberkeits-Fanatiker bis ins letzte Eck.
Küche und Bad sollen sauber sein,
Staub auf dem Bücherregal betrübt mich nicht wirklich.

10. Was ist dir bei einem Besuch in einer fremden Wohnung zuletzt positiv aufgefallen?

In der Wohnung meiner Eltern gefiel mir neulich eine nette Gruppierung verschiedener Kerzen vor einem Gemälde:


Im neuen Haus meiner Schwägerin bewunderte ich neulich den wunderschönen, dunkeln Holzdielenboden:

11. Und was ist dein absolutes Wohn-No-Go?

Mir gefällt es nicht, wenn ein Wohnraum zu sehr mit Dingen überladen ist. Wenn jede freie Fläche mit Tand vollgestellt ist und man nicht weiß, wohin man seinen Blick lenken soll.

Außerdem kann ich ausgerechnet mit dem weitverbreiteten Shabby-Chic, oft in Kombination mit Pastellfarben, nicht besonders viel anfangen. Da ist mir ein nüchtern maskuliner Einrichtungsstil lieber.


*****


An dieser Stelle werden normalerweise weitere Blogger zum Beantworten der Fragen vorgeschlagen. Ich überlasse das gerne jedem selbst - solltet Ihr Euch angesprochen fühlen, nehmt die Fragen mit und schreibt darüber... auf die Antworten wäre ich sehr gespannt!

14. November 2014

Abnehmen // Was ich heute anders mache als früher

Ich kann auf eine zwanzigjährige Diät-Karriere zurückblicken und habe kaum etwas unversucht gelassen, um von den ungeliebten Kilos runter zu kommen.

Ich habe gekohlsuppt,
Punkte gezählt,
ich habe heilgefastet (mit Darmspülungen),
wochenlang nur Gemüsesäfte und Suppen geschlürft,
Algenkapseln geschluckt,
und Mahlzeiten durch Shakes ersetzt.
Ich habe mein Essen gewogen und berechnet,
und meinen Körper entgiftet und entwässert,
habe essensfreie Stunden nach Plan eingehalten.
Ich war sogar im Beratungsgespräch wegen eines Magen-Ballons.

Der Verlauf war immer gleich:
7 bis 15 Kilo runter, ein halbes Jahr später 8 bis 16 Kilo rauf.
Unterm Strich ging die Kurve Jahr für Jahr nach oben.

Ich habe schlechte Laune verbreitet und viele Dinge in meinem Leben nicht gemacht, weil ich meinte, dafür erst einmal schlank sein zu müssen - ein Leben mit angezogener Handbremse.

Ich habe mir keine teuren Klamotten gekauft, weil ich das Geld nicht in Kleidergrößen investieren wollte, die ich hasste.

Oder ich habe mir Klamotten zu eng gekauft, um mich selbst zum raschen Abnehmen zu motivieren. Diese Klamotten hingen, teilweise mit Preisschild, so lange im Schrank, bis sie überhaupt nicht mehr meinem Geschmack entsprachen... aber immer noch nicht passten.

Was man zudem in meinen Schränken finden kann: ein Stretchband, Soft-Hanteln, Walkingstöcke, die Wii-Fitness-Edition, Gymnastik-DVDs, eine CD "Mentales Training zur Gewichtskontrolle" und einen Hulla-Hoop-Reifen mit Noppen gegen böses Bauchfett.
Im Wohnzimmer steht ein Crosstrainer, das einzige Fitnessgerät übrigens, welches ich in unregelmäßigen Abständen benutze - ein Geschenk des Liebsten.

Ich hatte ein Jahres-Abo für die Mucki-Bude, habe Step-Aerobic und Calanatics gemacht, Rollmassagen und straffende Wickel probiert.
Ich bin einen Sommer lang jeden Tag geschwommen,
war walken, wandern und joggen.

Was war das Ergebnis all meiner Mühen?

Ich wurde langsam aber stetig immer fetter.
Und natürlich wurde ich mit jedem zusätzlichen Kilo unglücklicher und frustrierter. Ich hörte auf, an Erfolg zu glauben.
Ich verachtete mich für jeden weiteren, verlorenen Kampf.

Als ich Mutter wurde, eskalierte die Situation.
Ich war zeitweise körperlich so erschöpft, dass ich keine Kraft mehr hatte, mich zu kontrollieren, zu knechten und zu kasteien. Ich aß aus Müdigkeit, aus Überforderung und aus Einsamkeit, manchmal auch aus Langeweile. Nervennahrung, aber leider die falsche!
Wenn die Kinder abends in den Betten waren, belohnte ich mich mit Chips und Schokolade für den heil überstandenen Tag.
Ich war furchtbar antriebslos!

Nach einiger Zeit funktionierte ich zwar als Mutter und Hausfrau wieder ganz gut, blendete die Verzweiflung aber im Alltag einfach aus. Wer will schon gern der Spielverderber sein, wenn die ganze Familie ins Schwimmbad möchte?

Habt Ihr Euch schon mal überlegt, warum Dicke oft lustige Vögel sind, immer einen witzigen Spruch parat haben?
Das gewöhnt man sich an, das ist quasi Selbstschutz.
Als Dicke ruft man bei Männern keinen Beschützerinstinkt hervor, man bekommt einen kumpelhaften Klaps auf die Schulter, man ist doch eine Walküre. Als nette Gesprächspartnerin geschätzt wird man schon, angeflirtet werden in der Regel die anderen, die zarteren Geschöpfe.

Ich habe viele Situationen erlebt, die schlimm für mich waren:

der Schockmoment, sich auf einem Foto aus einer ungewohnten Perspektive zu sehen,

die Scham, sich eine noch größere Hose kaufen zu müssen,

der Versuch, das Hosen-Etikett verdeckt auf die Ladentheke zu legen, damit nicht jeder die Konfektionsgröße lesen kann,

beim Arzt auf die Waage zu steigen,

wenn am Skihang der Ankerlift reißt,

auf dem Supermarktparkplatz zur nicht vorhandenen Schwangerschaft gratuliert zu bekommen,

sich auf dem Spielplatz nicht mit den Kindern rutschen trauen, weil man feststecken könnte in der Röhre,

im Beisein von Gästen betont wenig essen, um nicht als verfressen zu gelten,

sich im Urlaub nicht mit dem bettelnden Tochterkind auf die Tanzfläche trauen,

das ständige Zurechtzupfen des Shirts vor dem Bauch,

auf einem Familienvideo den eigenen Hintern im Großformat zu betrachten, untermalt mit verhaltenem Gekicher,

beim Versuch, herbstliche Stiefel über die Hose zu tragen das Tochterkind sagen zu hören: "Schön schaust du aus, Mama! Wie ein Bauer!".


Was hatte ich also falsch gemacht?

Ich war niemals gut und versöhnlich mit mir.

Ich war meine größte Kritikerin und Verachterin.

Ich fand mich schrecklich und wollte am liebsten unsichtbar sein - genau das strahlte ich leider auch aus.
Ein dicker Haufen Elend.

Ich gönnte mir keinen Spaß, da ich ihn vermeintlich nicht verdiente.

Ich versuchte, nach außen weiterhin bemüht zu wirken... denn nichts ist unverzeihlicher, als gegen sein Übergewicht nichts zu unternehmen, nicht wahr?

Ich aß viel, und das Falsche - oder viel zu wenig von allem.

Wenn ich nichts aß, hatte ich schlechte Laune,
wenn ich etwas aß, hatte ich ein schlechtes Gewissen.

Phasenweise machte ich meine Tagesverfassung morgens von der Waage abhängig... rauf oder runter, wie der Daumen Cäsars bestimmten ein paar mikrige Gramm meinen Gemütszustand.

Und was mache ich jetzt eigentlich anders?

Ich habe mich mit mir versöhnt, wie mit einer guten Freundin.

Ich habe mich mit mir verbündet und spreche mir selbst Kraft zu.

Ich sage mir selbst, dass ich/wir es schaffen werden.

Weil ich ein glückliches Leben verdiene.

Weil ich ein schlankes, unbeschwertes Leben verdiene.


Aufnahmen vom Januar 2014


Ich versuche jeden Tag, den Alltag zu genießen.

Ich warte nicht mehr, bis ich schlank bin, um Dinge zu tun, die mir Spaß machen - ich habe JETZT Spaß.

Ich übernehme Verantwortung für meine Gesundheit.

Ich versuche keine Diät, weil einer jemanden kennt, bei dem etwas ganz wunderbar geholfen hat.
Ich habe mit Diäten abgeschlossen.

Ich pflege mich wieder, weil ich mich gepflegt ganz großartig fühle.

Ich esse mit Genuss und entdecke dabei die Dinge, die mir wirklich schmecken.

Ich koche jeden Tag für die Familie, und nun auch für mich.
Ich akzeptiere den Mehraufwand, der damit verbunden ist, alle beim Essen zufrieden zu stellen.

Ich verzichte weitestgehend auf Zucker, Weißmehl und Stärke in Kartoffeln, Reis und Nudeln.
Dafür bereichern Vollkornprodukte meinen Speiseplan.

Wenn ich Lust habe zu naschen, esse ich dunkle Schokolade,
trinke ungesüßten Kakao, backe low-carb Muffins, nasche auch mal Gemüse-Chips oder Popcorn.

Ich verbiete mir nichts.
Sollte ich aufwachen und feststellen, dass der Tag nur gut mit Pizza wird, dann genieße ich eine Pizza.

Am nächsten Tag - jetzt kommt´s - habe ich deswegen kein schlechtes Gewissen, sondern schaue nach vorne und bleibe mir treu.

Mit dem Hund genieße ich die täglichen Spaziergänge und freue mich an allen Jahreszeiten. Ich arbeite im Garten, habe Spaß mit den Kindern und verschwende keine Gedanken mehr am meine Figur.

Die Waage verstaubt unterm Schrank und wird äußerst selten bemüht - den Erfolg bemerke ich an meinen Klamotten.

Ich gebe zu groß gewordene Kleidung weg, denn ich brauche sie nicht mehr.

Ich freue mich über meine Familie und kümmere mich gerne um sie.

Ich vertraue meinen Selbstheilungskräften.

Ich versuche meinen Kindern ein Vorbild zu sein, erwarte aber nicht, dass sie alles genauso machen oder mögen wie ich.

Ich gebe mir Zeit, denn große Veränderung geht nicht in wenigen Wochen.

Das Allerwichtigste ist aber, dass ich meinem Bauchgefühl vertraue und anfange zu spüren, was mir wirklich gut tut!Ausgerechnet der böse, verhasste Bauch sagt mir nun, wo es lang geht - ist das nicht toll?


Aufnahmen vom November 2014


Mit dieser neuen Einstellung habe ich jetzt 11kg abgenommen. 
Mein Gefühl sagt mir, dass das höchstens die Halbzeit ist.
Wohl fühle ich mich schon jetzt, und ich weiß, dass es noch viel großartiger werden wird - darauf freue ich mich!

*****

P.S.: Wer wissen möchte, was ich mir alles schmecken lasse, kann gerne rechts in der Fundkiste unter dem Label "satt & glücklich" nachsehen. Natürlich ist das nur ein kleiner Auszug, ich werde aber auch in der kommenden Zeit immer wieder Leckereien hinzufügen.

iPhoneography // Alltagsgeplänkel

Es nebelt, es graut, aber es scheint auch immer wieder die Sonne.
Unsere Tage sind brechend voll mit Terminen aller Art, aber auch sehr lieben Einladungen von lieben Menschen, auf die wir uns freuen dürfen.
Kleinere Zipperlein machen sich bemerkbar, die man der kalten Jahreszeit zuschreiben kann... zum Beispiel etwas Halskratzen bei einem Kind und leichte Triefnase bei Frau Papagena,

oder Rückenschmerzen bei einem anderen Kind, was ich eher dem rasanten Wachstum zuschreibe, als dem Wetter.

Wir sind in gutem Austausch mit Kinderarzt, Orthopäden und Apotheken.
Herr Sohnemann kooperiert wirklich prima, was seine Zahnspange angeht - ich bin zufrieden, es läuft!
Yodas Fütterung wurde von mir nun umgestellt, er bekommt nur noch zweimal pro Tag etwas. Das fällt ihm schwer, manchmal überbrücke ich aus Mitleid mit einem halben Wienerle.
Trotz Terminstress: Zeit für kleinere Knipserein zwischendurch muss einfach sein! Manchmal fühlt es sich so an, als wäre meine Handy-Kamera mit meinem Arm verwachsen, so schnell habe ich sie zur Hand, wenn ich ein Foto machen möchte!
Die Bildbearbeitung läuft fast ausschließlich direkt am iPhone, das spart eine Menge Zeit und passiert gerne mal während dem Kochen (Wartezeit überbrücken, bis Nudelwasser kocht zum Beispiel).
Die letzten Rest im Hochbeet sind längst abgeerntet. Manches wurde nicht mehr reif, zum Beispiel der Kohlrabi. Zu viel Regen im Sommer.
Sobald es draußen einigermaßen trocken ist, muss ich Laub rechen. Im Garten unter den Bäumen, aber auch am Gehweg. Es ist unglaublich, welche Berge an Blättern jedes Jahr zusammenkommen! Nachdem mich eine gute Freundin nochmal darauf hingewiesen hatte, habe ich einen großen Teil auf meinen Beeten verteilt und spare mir so den Mulch aus der Gärtnerei.

*****

Für die kommende Woche habe ich mir endlich wieder einen Plan geschrieben, um bewusst Lebensmittel einzukaufen und zuzubereiten. Der Plan enthält teilweise zwei Spalten, da viele Dinge, die bei mir zur Zeit auf dem Speiseplan stehen, vom Rest der Familie nicht gegessen werden.
Ich habe damit abgeschlossen, anderen meinen Geschmack aufzudrängen.
Jeder soll auf seine Kosten kommen - immerhin jetzt auch ICH.
Wünsche dürfen geäußert werden und werden zeitnah umgesetzt. Viele Gerichte lassen sich elegant miteinander kombinieren, so lässt sich doppelte Arbeit oft vermeiden.

Fällt doch einmal doppeltes Kochen an, dann denke ich daran, dass ich den Mehraufwand für mich betreibe. Früher aß ich nämlich an solchen Tagen notgedrungen ebenfalls Nudeln mit Rahmsauce, um ein Beispiel zu nennen.

Ich kann nur allen Singles dieser Welt raten: genießt die Zeit, um Euch selbst zu verwöhnen! Nie ist es einfacher, auf sein Bauchgefühl zu hören und sich selbst etwas Gutes zu tun!
Esst nicht aus Faulheit irgendeinen minderwertigen Mist, und sagt bitte niemals diesen furchtbaren Spruch: "Ach, für einen alleine kochen lohnt sich doch gar nicht!"
Doch, doch, doch - es lohnt sich!

Hätte mir das jemand damals gesagt - jetzt muss ich einen riesen Spagat machen, um alle Bedürfnisse in unserer Familie unter einen Hut zu bekommen!