1. Februar 2016

Alltagsgeplänkel

Ihr Lieben,
herzlichen Dank für die lieben Worte zu meinem letzten Post - ich freue mich so sehr darüber!

Es hilft mir oft sehr zu erfahren, dass viele meiner Gedanken zu bestimmten Themen auch Euch beschäftigen - wir sind also nicht allein!
Der Januar ist so schnell vorbeigezogen - manchmal bin ich mir des Jahres 2016 noch gar nicht richtig bewusst, obwohl ab heute bereits der Februar beginnt!

Die Kinder haben noch diese Woche Schule, und dürfen sich dann über Faschingsferien freuen. Ausser den Feiern an den Schulen besuchen sie dieses Jahr keine Faschingsparty. Das Tochterkind stand auf dem Schulfasching eine Dreiviertelstunde allein herum und ließ sich dann vorzeitig von mir abholen - sie hat momentan nicht viel Spaß am Verkleiden...

Herr Sohnemann besucht morgen Abend den Schulfasching - in Gegensatz zu seiner großen Schwester freut er sich schon sehr darauf. Allerdings weiß er auch, dass viele Jungs aus seiner Klasse dort sein werden.
Unser Tochterfräulein ist nach wie vor überglücklich mit ihrem neuen, großen Zimmer - ich hatte in den Weihnachtsferien mit ihr getauscht. Sie bekam das große "Wohnzimmer" unterm Dach, während ich mit meinen Büchern in ihr kleineres Zimmer umgezogen bin. Nun haben wir es uns beide in den neuen Räumen gemütlich gemacht und fühlen uns pudelwohl damit!
Seit Mitte Januar habe ich wieder begonnen LowCarb zu essen. Wie schon oft zuvor waren meine Essgewohnheiten schleichend ins "Ungesunde" abgerutscht - ich rede hier vor allem von Nudeln, Weißmehl- und Zuckerprodukten. Mir bekommt das auf Dauer einfach nicht, und zwar im doppelten Sinn. Zum einen nehme ich davon zu, zum anderen fühle ich mich nach geraumer Zeit sehr energiearm und antriebslos.

Also beschloss ich vor zwei Wochen, das Ruder herumzureißen und wieder in "meine" Ernährung zu finden. Als erste Etappe nehme ich mir meinen Geburtstag Ende Februar zum Ziel.

Neu ist dieses Mal, dass ich einen Tag pro Woche Ausnahmetag mache.

Ich esse also 6 Tage LowCarb, und einen Tag genieße ich Nudeln oder Kartoffeln, sowie Naschkram wie Chips und Schokolade.
Die Idee dahinter ist, dass ich auf diese Weise längere Zeit bei meiner Ernährungsumstellung bleibe und in kein Extrem verfalle. Ich habe mir diese Methode auf Instagram abgeschaut und bin gespannt, wie es mir langfristig damit ergeht.
Zusätzlich möchte ich natürlich auch wieder mit dem Sport beginnen... das Laufen spukt mir wieder im Kopf herum - dennoch finde ich bis heute nicht so recht den "Starthebel" und sträube mich noch etwas. Irgendwie muss ich mich wieder überwinden, in der Öffentlichkeit zu sporteln. Altbekannte Scham und Angst vor Blamage lassen mich momentan zögern.
Jedes Mal, wenn bei schönem Wetter ein Jogger an mir und Yoda vorüberzieht, höre ich die Stimme in meinem Kopf schimpfen: "Sieht du, DAS könntest DU sein! Worauf wartest du noch?"
Ach menno!
Manchmal wünsche ich mir insgeheim einen Coach. Jemand, der mit mir Sport macht, mich anleitet und motiviert. Wäre das nicht viel einfacher?
Aber ja ich weiß... nur die eigene Motivation ist wirklich von Dauer.

Kommentare:

  1. Oh ja, so ein Sportpartner wäre hilfreich. Da mein Hund nun altersbedingt nicht mehr stundenlang mit mir spazieren kann, müsste ich alleine los. Das ist ja auch mal Käse.
    Am Sonntag wimmelte mich meine Mama am Telefon ab, sie wolle noch ins Fitnessstudio. Ähm... Aber leider kann ich nicht immer 800 km fahren, um mit ihr zusammen zu sporteln.
    Aber Bewegung fehlt mir eindeutig!
    Viele Grüße, Sandra

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    1. Das mit dem passenden Sportpartner ist wirklich nicht so einfach! Ich habe hier vor Ort auch sportliche Freundinnen, die regelmässig laufen gehen - bloß kann ich da einfach noch nicht mithalten...

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  2. Vielleicht ist das Joggen einfach nicht dein Sport? Ich (absolute Sportniete mit Schulsporttrauma) habe die Erfahrung gemacht, dass es mit dem richtigen Sport ein Selbstläufer wird. Joggen ist auch nicht so meins und ich habe es wirklich versucht und zwischendurch machte es sogar ein bisschen Spaß. "Dank" permanenten Umknickens (der letzte böse Sturz ist 6 Wo. her) bin ich jetzt allerdings zum Walken übergegangen. Das klappt besser. Dazu habe ich vor Jahren Yoga und - jetzt neu - Pilates für mich entdeckt. Und ein Tag ohne Yoga/Pilates ist echt ein schlechter Tag. Auf Youtube gibt es bspw. über HappyAndFit ganz tolle Videos, die richtig Spaß machen. Toll daran ist halt, dass ich wetterunabhängig trainieren kann und genau dann, wann ich Lust habe. Ohne Zuschauer. Das finde ich richtig klasse. ;)

    Und Kohlenhydrate finde ich auch klasse. *blush* Ein Leben ohne Nudeln und Kartoffeln kann ich mir gar nicht vorstellen. Darum gutes Gelingen für deine Pläne! ;)

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    1. Danke für den Youtube-Tipp, das werde ich mir mal ansehen.
      Ich bin letzten Sommer ja einige Zeit früh Morgens gelaufen, und da hatte es mir ABSOLUT gut getan!
      Ich kam heim und war total energiegeladen für den Tag.
      Walken finde ich übrigens auch toll, war aber ab dem Zeitpunkt, als wir einen Hund bekamen irgendwie blöd mit den Stöcken und der Leine und dem Hund und meinen Füßen - das passte nicht wirklich harmonisch zusammen.

      Das mit den Nudeln und Kartoffeln ist für mich nur ein WEG. Sobald die ersten 20 Kilos geschafft sind, gibt es zumindest Vollkornnudeln und Kartoffeln... nur beim Zucker, da werde ich wohl immer sehr aufpassen müssen.

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  3. Liebe Papagena,
    ich habe schon länger mal still mitgelesen bei dir und seit ein paar Tagen schreibe ich selbst.
    Ich kenne auch die Erfahrung mit dem Schlapp-werden und der Antriebslosigkeit vom Zucker und den leeren Kohlenhydraten. Bei mir hat sich ganz viel durch die Lektüre von "Fettlogik vermeiden" verändert. Auf meinem Blog hab ich davon berichtet. Vielleicht kann es auch dich motivieren, darüber mal zu lesen?
    Liebe Grüsse und in jedem Fall viel Erfolg beim "New beginning" - in welcher Form auch immer!

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    1. Danke liebe Stefanie für diesen Tipp! Ich habe mir den Fettlogik-Blog gerade angesehen und war ziemlich erschüttert über all die Aussagen, die auch ich schon oft so hören musste!

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  4. Liebe Papagena,
    ich drücke Dir die Daumen, dass Du den Starthebel findest! Bei mir war es Mitte Januar, als ich den geek gefragt habe, ob wir zusammen abends das 30-Day-Shred Programm "turnen" können. Natürlich ist Fitness zuhause vor dem Fernseher nicht so das wahre, aber für diese Jahreszeit und zum Wiedereinstieg in regelmäßigen Sport ganz gut. Auch, weil uns da kein Abend zu zweit entgeht, wenn einer joggen geht und der andere die Kinder hütet. Und obwohl unser Fitnesslevel unterschiedlich ist, kommt jeder auf seine Kosten, da man die Übungen gut variieren kann in der Intensität. Aber das wollte ich eigentlich gar nicht schreiben, sondern:
    Als Du meintest, dass Du einen Coach bräuchtest, fiel mir ein, dass Bekannte von mir mal zu viert einen Personal Trainer hatten. Das teilte die Kosten durch 4, man machte etwas zusammen mit Freunden und es gab trotzdem diesen einen fiesen Antreiber, der einem in den Hintern trat. Vielleicht gibt es für Dich auch so eine Möglichkeit?
    Ich drücke, wie gesagt, die Daumen und freue mich ansonsten weiter an Deinen Essensfotos. Die inspirieren mich nämlich häufig dazu, auch mal zu anderen Rezepten als den ewig gleichen zu greifen! Danke dafür!
    Lieben Gruß
    Cati

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    1. Der geteilte Coach ist eine gute Anregung, vielen Dank!
      Geteilter Coach, aber nicht halbes Leid (haha)..

      Ich habe auch schon begonnen, mir diverse kleine Fittness-Videoas daheim einzuverleiben. Das ist wirklich ganz praktisch wegen der vollkommen freien Zeiteinteilung. Allerdings habe ich über "Shred" schon viel shreckliches gelesen - ich habe einen Heidenrespekt davor!

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    2. Bitte Vorsicht vor Jillian Michaels. Ich habe einige Workouts von ihr ausprobiert und die auch wochenlang durchgezogen. Seither habe ich Probleme mit der Hüfte, die ich vorher nicht hatte. Auch arbeitet sie viel mit Sprüngen. Das kann auch ins Auge gehen (oder aufs Knie) wenn du keine 20 mehr bist. Ich finde Jillian wirklich klasse, aber die Übungen gehen einfach massiv auf Knochen und Gelenke. Nicht gut. :(

      LG Anna

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  5. Die Frage, die dir dein Coach stellen würde, wäre: weshalb denkst du, Sport wäre gut für dich??
    Weil es andere erwarten?
    Weil du denkst, andere denken, du hättest es nötig??
    Weil es dir Freude macht??
    Sei lieb gegrüsst, und gehe deinen eigenen Weg :)
    Herzlichst
    yase

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    1. Hallo Yase,
      interessante Fragestellung!
      Ich werde da mal ehrlich darüber nachdenken.

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  7. Liebe Papagena,
    ...und warum kein Coach (irgendwann hast du Geburtstag:), vielleicht bietet eure VHS etwas an, was in die Richtung geht. Ich habe auch das Gefühl, dass ich z.Zt. im Umbruch bin und oft fehlt mir auch der Tritt in den A....Aber auch ich weiß, es muss etwas passieren, wenn nicht jetzt wann dann..?
    Beste Grüße aus dem Ruhrgebiet
    Simone

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  8. Liebe Papagena,
    Ich vermisse gerade Deine Beiträge. Ich hoffe bei Euch ist alles gut und wünsche einfach ganz liebe Grüße in den Norden und ein feines Wochenende,
    lg Herr S.

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