8. Dezember 2010

Prioritäten setzen


Wieder einmal versuchen sich die Kinder unter Tränen den absoluten Super-Gau vorzustellen:
Was wäre, wenn Mama tot wäre?

Wieder einmal versichere ich ihnen, dass ich in nächster Zeit nicht vor hätte zu sterben und noch lange lange für sie da sein möchte... und wenn ich dann wirklich eines Tages nicht mehr wäre, würde ich im Himmel auf sie warten... hoch und heilig versprochen. Und ja, natürlich würden wir uns dort wieder finden, keine Frage!

Als sich die Kinder wieder einigermaßen beruhigt haben, spricht Herr Sohnemann schniefend folgende Schlussworte:
"Bevor du stirbst, Mama, sollst du mit uns aber noch 3 x ins Schwimmbad gehen!"

Ja Knödelchen, das lässt sich machen!

Kommentare:

  1. Oh ja, mein Sohn hat auch oft solche Gedanken...
    Deshalb ist er oftmals auch so anhänglich, aus Angst... Aber er war dann auch mal so freundlich zu fragen, ob ich schon weiß, wie mein Grabstein aussehen soll - na danke!!
    Aber das mit dem Schwimmbad ist auch gut!
    Viele Grüße von Ann

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  2. :-) Schön, wenn er keine Angst hat, du könntest ertrinken. :-) Dann zeig ihm mal, wie lebendig du bist - ab ins Wasser!

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  3. Wie sind die denn da drauf gekommen?

    Kannst du das so ruhig sagen und erklären? Ich musste dabei immer selbst heulen.

    Musste aber auch einhalten mit dem Schwimmen.

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  4. Es ist schon seltsam, mit welchen Gedanken sich Kinder manchmal beschäftigen. Meine hatten solche auch mal, als sie noch klein waren.
    Über die Aussage Deines Sohnes musste ich doch schmunzeln, das war im doch noch wichtig, bevor Du "stirbst" ;-) da ist der Eigennutz nicht ganz von der Hand zu weisen...lach.
    Lieben Gruss, Simone

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  5. Hach, das kenne ich auch! Heißt das, du musst NUR noch 3x mit den Lieben Kleinen ins Schwimmbad gehen?
    Liebe Grüße
    Susanne

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  6. Hihi, das ist ja wohl das Mindeste, was Du tun kannst, bevor Du das Zeitliche segnest!
    LG, Bianca

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  7. Liebe Papagena, das sind die sehr realen Ängste der Kinder. Aber heutzutage bekommen sie unweigerlich mehr mit, über die Medien. Wenn sie es zu hause nicht erfahren, dann über Freunde und Schulkammeraden, wo die Eltern nicht so filtern, was ihre Kinder sehen und hören dürfen. Wie oft haben wir das Radio an, da laufen die Nachrichten, und wir schicken die Kinder ja nicht immer dann raus. Aber Du tröstest sie so schön. Das ist eben das Leben.
    Ganz liebe Grüße, die Christiane

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