8. November 2013

Unterwegs { und wie schmecken Austern? }

Letztes Wochenende waren wir in München bummeln. Eine Hose kaufen, Ski-Unterwäsche für die Kinder besorgen, etwas im Apfelgeschäft stöbern und im McGourmet ein hochwertiges Mittagessen verspeisen. Das Wetter war kalt aber schön, und wir in allerbester Konsumlaune.
Dann waren wir noch auf dem Food-Festival, einer kleinen Messe mit allerhand Köstlichkeiten. Wir verkosteten Käse, Wein und Olivenöl und sahen, wir man Schokolade selber machen kann.

Der französische Käse war so überaus lecker, dass wir uns ein großes Stück für daheim mitnahmen. Die Kinder nennen ihn nur den "Zungenschmelzer". Hmmmh! (Über den horrenden Messepreis schweigen wir an dieser Stelle dezent)
Ein Highlight für die Kinder war das kleine Glas "Kinder-Champagner", welches sie gereicht bekamen. Ehrfurchtsvoll und mit Könnerblick wurde an der Prickelbrause genippt und in höchsten Tönen das Getränk gehuldigt. "Mama, können wir so eine Flasche bitte für daheim kaufen? Biiettee!" Ja, Kinder sind die Kunden von morgen.
Und weil wir gerade so unbeschwert in Konsumlaune waren, probierten wir ganz nebenbei das erste Mal frische Austern. Ein interessantes Erlebnis. Schmeckt, wie Meerwasser riecht: salzig, algig, fischig und ganz leicht metallisch - finde ich. Austern werden es wohl nicht auf die Liste unserer Lieblingsgerichte schaffen.

Für alle, die sich auch noch nie getraut haben, hier der Tipp, den wir vor dem Verzehr bekamen:

Man träufelt Zitronensaft auf die Auster und löst sie vorsichtig mit der Gabel von der Schale. Dann hält man seine Lippen an den Rand wie bei einem Glas und kippt sich das Schlabberteil in den Mund. Wenn es schmeckt, kaut man etwas darauf, bevor man schluckt.
Wenn nicht, lässt man es ungekaut in den Magen flutschen (was erstaunlich einfach geht).

Durch den hohen Zinkanteil gilt die Auster von jeher als Aphrodisiakum. Es gibt aber auch andere Gründe, warum man die Auster mit dem Liebesspiel in Verbindung bringen kann - ich verzichte an dieser Stelle auf Erläuterungen.

Kommentare:

  1. Das liest sich ja so, also sei Lukullus persönlich der Gastgeber gewesen :)) ...das war ja ein Verwöhntag für die Familie!
    Austern ist auch nicht so meins, dann schon lieber selbstgemacht Schokolade.
    Herzlichst MinaLina

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  2. Den Geschmack von Austern hast du sehr treffend beschrieben. Meine Leibspeise werden sie auch nicht :-)
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße,
    Andrea

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  3. Da habt ihr ja einen interessanten Tag verbracht . Und hast uns durch die schönen Foto teilhaben lassen .
    Liebe Grüsse Heike

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